Das “Bürgergeld” der FDP – Mogelpackung?
Seit 01.01.2008 wurde eine neue Hinzuverdienstgrenze beschlossen, die besagt, dass Rentner unter 65 jetzt 400 Euro dazuverdienen dürfen ohne das sie ihnen woanders wieder abgezogen werden. “Arbeiten soll sich wieder Lohnen” sagt die Politik. Rentner die über 65 Jahre alt sind, dürfen wie gehabt unbeschränkt arbeiten gehen, sofern ein Rentner mit 65 noch arbeit findet!
Nun streitet sich die Politik (FDP) um das sogenannte “Bürgergeld” . Da heisst es, dass nun alle Bezüge die bisher verteilt waren auf Agentur für Arbeit, Jobcenter, Krankenkassen u.s.w. allein das Finanzamt übernehmen soll, denn das Finanzamt könne am besten entscheiden welche Ansprüche und Gewährleistungen individuell auf jeden Bürger berücksichtigt werden könnten. So eine Umstrukturierung kostet aber auch wieder Millarden von Euro, da stellt man sich doch die Frage: Noch mehr Schulden für eine Bürokratie die Schlußendlich den gleichen oder einen anderen Mehraufwand hervorrufen würde? Dann könnte man sich noch fragen, warum denn dieses “Bürgergeld” wieder Pauschalisiert werden soll, wenn doch die Bedürfnisse individuell zu betrachten sind. Im Grunde ist es dann doch nichts anderes als die Grundsicherung, die ja jetzt schon besteht! Kinder, Familien, Rentner, Jugendliche haben allesamt individuelle Anforderungen, sprich man kann doch nicht einer Familie das gleiche Geld auszahlen wie einer Ehegemeinschaft ohne Kinder. Ein gesunder Mensch mittleren Alters kostet der Krankenkasse doch weniger Geld als ein Rentner der durch die Gegebenheiten des Alters mehr Leistungen beanspruchen muss. Von den 800 Euro die als Pauschalbetrag genannt wurden, sollen durch die Bank weg, 200 Euro für Krankenversicherung verwendet werden, auf jeden Bürger egal ob alt oder jung, jeder muss 200 Euro für Krankenversicherung verwenden.
Fazit…alle Mesnchen werden über einen Kamm geschert, alleinerziehende werden noch mal mehr benachteiligt sein und ALG II Empfänger auch. Die Armen werden noch armer und alle Bedürftigen werden noch abhängiger sein, als sie es ohnehin schon sind.
Ana Maria Hofbauer
