Blog

    Geld allein macht nicht glücklich

    Diese Erkenntnis ist garnicht so neu und dennoch wird sie leider viel
    zu selten beachtet. In einem Bericht der gedruckten Ausgabe FAZ
    bin ich dieser Tage wieder darüber gestolpert. Da war die Rede vom
    Prinzipal-Agent-Modell, hier ist der Arbeitgeber der Prinzipal und
    sein Arbeitnehmer der Agent.  Hierbei geht es allerdings hauptsächlich
    um materielle Anreize, die, und  das wissen wir seit der Hawthorne-Studie,
    die vor 80 Jahren in der Nähe von Chicago durchgeführt wurden,
    beileibe nicht die einzigen Argumente sind, warum Menschen arbeiten.

    Sie tun es nämlich beispielsweise auch, um Anerkennung zu erhalten.
    Wer also möchte, dass seine Arbeitnehmer gute Leistungen erbringen,
    sollte neben den finanziellen Anreizen auch seine Aufmerksamkeit seinen
    Mitarbeitern entgegenbringen. Die richtige Kombination von beiden ist
    ist vielen Fällen wirkungsvoller, als wenn sie lediglich mehr Geld ausschütten.
    Und das freut ja wohl jeden Arbeitgeber, oder?

    Paul Kuhn

    Kommentarfunktion ist deaktiviert




    eXTReMe Tracker