Mehr Vorsorge treffen für unsere Rente
Der Bundesverband Deutscher Banken (BdB) möchte Deutschland dazu anhalten mehr für die Rente zu tun. Arbeitnehmer und selbständige sollen fast schon gezwungen werden, Geld für die Altersvorsorge zurück zu legen. Letzten Mittwoch wurde ein Ideenkatalog vorgestellt, dieser beinhaltet beispielsweise ein sogenanntes Opting-Out-Modell, dabei handelt es sich um einen Automatischen Vertragsabschluss mit einer betrieblichen Altersvorsorge, wenn ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wurde. Solche Maßnahmen sollen herangezogen werden, weil die Zahl der Menschen mit erheblichen Versorgungslücken rasant gestiegen ist. Das Armutsrisiko ist generell sehr gestiegen in den letzten 10 Jahren. Vor allem davon betroffen sind Junge Menschen im Alter von 19 bis 25 Jahren die wegen schlecht bezahlte Praktika den Weg ins Berufsleben nur sehr Schwer beitreten können. Noch viel härter trifft es Familien mit mehr als 3 Kindern und am schlimmsten trifft es Alleinerziehende Eltern, etwa 40 % leben in Armut. Es ist erschreckend zu sehen, dass so ein Reiches Land wie Deutschland mit so viel Armut konfrontiert wird und scheinbar wenig dafür tut, um diesen Zustand zu ändern.Auch die Meldungen der Krankenkassen bereiten Sorge, hier ist zu beobachten, dass es vor ein paar Wochen noch Hieß, dass die Beiträge steigen werden, jetzt liefern sich die Krankenkassen einen Konkurrenzkampf .Nun wollen Krankenkassen mit Nachlässen ihre Kunden binden, was wie ein Widerspruch in sich klingt, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaftskrise in jede Sparte Riesen Löcher reißt. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass wenn die Erhebung stattfinden würde, es auch bedeuten wird, dass ein erheblicher Bürokratischer Aufwand entstehen würde der die Krankenkassen bis zu 2 Euro pro Mitglied kosten würde. So könnte man diese 2 Euro in die Mitglieder investieren. Bei so vielen Sorgen wäre es an der Zeit über ein wenig Optimismus nachzudenken, in einer TK-Studie ist festgestellt worden, dass Menschen die Optimistischer durchs leben gehen, auch weniger Krank sind. Sprich, sie weniger Symptome für Erkältungen vorweisen können. Allbekannt ist doch, wer sich gut fühlt, dem geht es auch gut. Dabei geht es im wesentlichen darum das Optimismus eine Schutzfunktion in unserem Körper auslöst. Wer Pessimistisch ist, dem geht es auch immer schlecht und ist demzufolge auch öfter Krank. Fazit…in Stresssituationen sollte man seinen Stress eher als Herausforderung sehen, wer eine positive Grundeinstellung hat, ist auch Glücklicher und gesünder.
Ana Maria Hofbauer
