Diskussion um Manager-Gehälter entbrannt
Egal, welche Zeitschrift man aufschlägt oder welches Online-Nachrichtenmagazin
man sich anschaut, überall wird plötzlich über die ach so hohen Managergehälter
diskutiert. Und angeblich plagt etliche der hochdotierten Manager auch schon das
schlechte Gewissen? Nur wieso?
Die bisher gezahlten Gehälter sind doch nicht erwürfelt worden, sondern Ausdruck
der Verantwortung, die ein Manager gerne übernimmt. Wer angestellter Herr über
Milliarden Umsatz ist, hat keine 38,5-Stunden-Woche, eher mehr als das Doppelte.
Die Eigentümer erwarten eine entsprechende Rendite ihres eingesetzten Kapitals,
ebenso die Aktionäre. Ich vermisse in diesen Diskussionen immer den Bezug zum
erwirtschafteten Gewinn. Bei einem Umsatz von 7,36 Mrd. Euro hat Porsche
ein Ergebnis vor Steuern von 5,85 Mrd. eingefahren. Welcher Vorstandschef in
Deutschland kann ähnliche Werte aufweisen? Da spielt es doch wahrlich keine
Rolle, ob Herr Wiedeking nun 10, 20 oder 50 Millionen Euro im Jahr verdient,
abgesehen davon kassiert Vater Staat von den Topgehältern eh die Hälfte.
Dietmar J. Harms

Am 10. Dezember 2007 um 20:40 Uhr
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