Öffentlicher Dienst: Einkommen steigt um acht Prozent
Nicht schlecht, Herr Specht! Nachdem die Arbeiter und Angestellten im öffentlichen
Dienst in den letzten drei Jahren bei den Gehaltsverhandlungen jeweils Nullrunden
hingelegt hatten, haben sie es diesmal geschafft. Ihr Einkommen steigt innerhalb der
nächsten zwei Jahre um insgesamt acht Prozent. Gleichzeitig steigt auch deren Arbeits-
zeit von jetzt 38,5 auf 39 Wochenstunden. Und wer bezahlt am Ende die Zeche?
Die Kommunen meinen, dass sie der Tarifabschluß rund acht Milliarden Euro kosten
wird und sie dies lediglich über die Erhöhung von Gebühren und sonstigen Beiträgen
finanzieren werden können. Na toll:-(
Dietmar J. Harms

Am 24. Januar 2009 um 00:54 Uhr
Am 19. Januar 2009 fand in Berlin der erste Verhandlungstermin der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 statt. Die Gewerkschaften fordern bei einer zwölfmonatigen Laufzeit eine lineare Entgelterhöhung um acht Prozent und einen Mindestbetrag von 200 Euro für die ca. 700.000 Tarifbeschäftigten. Damit wollen sie den Anschluss an die Tarifentwicklung beim Bund und den kommunalen Arbeitgebern halten, wo in der Tarifrunde 2008 eine Lohnerhöhung um ca. 8,9 Prozent durchgesetzt wurde. Der Abschluss soll auch auf die Beamten übertragen, was ja die Regel ist! Mehr Infos: http.//www.tvöd-tarifvertrag.de