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    Zukunftsbranchen: Hier werden Mitarbeiter gesucht

    26. April 2011

    Er geistert immer wieder durch die Medien: Der sogenannte Fachkräftemangel. Während die einen ihn für nicht existent halten, halten andere ihn für hausgemacht. Es gebe schließlich genug Arbeitsuchende, jedoch scheinen viele davon einfach nicht gut genug zu sein. Einerseits haben viele Arbeitgeber völlig überzogene Forderungen und Ansprüche (der Eindruck entsteht zumindest, wenn man sich Stellenanzeigen genauer anschaut), andererseits wollen sie nur wenig bezahlen. Medienberichten zufolge „freut“ sich die Wirtschaft auf die neue Freizügigkeit, die am Mai auf uns zukommt. Arbeitern aus osteuropäischen Ländern können dann in Deutschland arbeiten, ohne lange auf Genehmigungen zu warten. In vielen Branchen tun sie das jedoch leider oft zu Löhnen, für die viele Deutsche nicht arbeiten würden. In wie weit das zu einem neuen Lohndumping führen wird, bleibt abzuwarten.

    Doch zurück zum Fachkräftemangel. Einige Branchen gibt es tatsächlich, die händeringend nach Nachwuchskräften suchen. Hierzu zählen beispielsweise die optische Industrie oder die Solartechnik.

    Beides sind Felder, die in den letzten Jahren erneut stark gewachsen sind und wo es noch an Experten mangelt. Nicht nur Feinoptiker werden gesucht, auch Ingenieure und Physiker, die sich im Bereich der Photonik auskennen. Das Berufsfeld an sich ist gar nicht so neu. Jenoptik in Jena gibt es bereits seit 1846. Da sich die Technik stets weiter entwickelt, werden natürlich auch Fachkräfte gebraucht, die auf dem Stand der aktuellen Technik sind.

    Da die Rekrutierung von Mitarbeitern hier sehr schwer ist, haben die Unternehmen ihre eigenen Methoden entwickelt. Traineeprogramme sollen Absolventen den Einstieg erleichtern. Für künftige Mitarbeiter, die bereits im Berufsleben stehen, wurden spezielle Fortbildungsmodule zum Einstieg entwickelt. So wird beispielsweise Feinmechanikern der Weg in das Berufsbild des Feinoptikers ermöglicht. Diese Qualifizierungen sollen Beschäftigte anderer Berufe für die jeweiligen Berufsbilder passend machen. Viel Aufwand, der leider betrieben werden muss, so lange es schwierig bleibt, neue Mitarbeiter zu finden.

    Ähnliche Probleme hat auch die Solartechnik. Solarteure werden die Fachkräfte für erneuerbare Energien genannt. In Zeiten, in denen über Atomausstieg diskutiert wird, müsste gerade das ein Beruf sein, der viele anlockt. Studien zufolge erlebt diese Branche gerade einen mächtigen Boom. Bis 2020 soll sie um weitere 34 Prozent wachsen.

    Der Beruf des Solarteur ist (noch?) kein anerkannter Ausbildungsberuf, sondern nur im Rahmen einer Weiterbildung erlernbar. Interessant ist das Zusammenspiel zwischen Beratung und Technik. Von Kundengesprächen bis hin zur Installation: Dieser Beruf umfasst das gesamte Spektrum. Und dass hier in den nächsten Jahren die Arbeit ausgehen könnte, davon kann aktuell nicht ausgegangen werden. Die Weiterbildung kann jedoch nicht von jedem gemacht werden. Sie ist Gesellen oder Meistern gewisser Handwerksberufe vorbehalten. Diese müssen zusätzlich zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen.

    Wer sich vorstellen könnte, in solchen Branchen zu arbeiten, kann sich umfassend im Internet informieren. In den Quellen sind hierzu auch weiterführende Links und Kontaktmöglichkeiten (zwecks Beratung) genannt. sk

     

    Quellen: Welt Online, Zeit Online

     

     

    15 Sonntage müssen frei sein – eigentlich

    26. April 2011

    Das Arbeitsrecht ist sehr umfassend. Fast alles wird geregelt und für das meiste gibt es zudem eine Ausnahmeregelung. Eines der großen und meist diskutierten Themen ist die Arbeit am Abend, den Wochenenden und besonders: An Feiertagen.

    Hier ist vorgesehen, dass an gesetzlichen Feiertagen zwischen 0:00 und 24:00 Uhr nicht gearbeitet werden darf. Eigentlich. Ausnahmen gibt es für einige Berufsgruppen, ohne deren Arbeit die Wirtschaft zum erliegen käme. Dazu zählen Beschäftigte in Krankenhäusern, öffentlicher Personenverkehr, Gastronomie, Rundfunk und Fernsehen und viele mehr.

    Auch wenn man hier gezwungen ist, unliebsame Schichten an Feiertagen zu übernehmen, so besagt das Arbeitszeitgesetz, dass 15 Sonntage im Jahr frei sein müssen. Doch auch das kann mit Ausnahmeregelungen ausgehebelt werden.

    Generell nicht betroffen sind von jeglicher Regelung sowohl Heiligabend, als auch Silvester. Beide Tage stellen keine gesetzlichen Feiertage dar. Bleibt die Firma hier geschlossen oder lässt der Chef nur halbtags arbeiten, so beruht dies auf reiner Kulanz.

    Wer am Feiertag arbeitet, kann immerhin darauf hoffen, einen (meist steuerfreien) Lohn- oder Gehaltszuschlag zu bekommen. Dies regelt der jeweilige Tarifvertrag. Verpflichtend ist auch die Zahlung von mehr Geld nicht. Da stellt sich irgendwie die Frage, welchen Sinn all diese Gesetze haben, wenn sich sowieso niemand daran halten muss. sk

     

    Quellen: Zeit, Wikipedia

     

    Was verdient eigentlich … der Osterhase (Gehalt Osterhase)?

    24. April 2011

    Es ist Ostern, schönes Wetter. Millionen Familien verbringen die Zeit zusammen, lassen den Osterhasen Eier bemalen und Süßigkeiten im Garten verstecken. Scheint ein Knochenjob zu sein, daher fragen wir uns, was verdient so ein Osterhase eigentlich?

    Vorab: Natürlich ist diese Frage unsinnig. Dennoch ist auch Ostern ein Fest,  hinter welchem einiges an Kommerz und somit bares Geld steckt.

    Allein die Süßigkeitenindustrie macht einiges an Umsatz. Was den Schokoladenmarkt angeht, so ist dies jedoch oft wetterabhängig. Je wärmer es ist, desto weniger Schokolade kaufen und essen die Deutschen. Da profitieren dann die Eisverkäufer. Im ersten Halbjahr 2010 wurden über 5,3 Millionen Euro in Süßwaren umgesetzt.

    Eine Personalvermittlungsagentur in Österreich ließ durchblicken, was ihre Osterhasen verdienen. Acht Euro die Stunde gibt es. Etwa sechs Stunden Arbeit am Tag kommen auf einen zu.  Da meist Studenten oder Promoter diesen Job nebenher ausführen, kann davon ausgegangen werden, dass die Bezahlung auch in Deutschland ähnlich sein wird.  Stellenanzeigen, in denen Leute gesucht werden, nennen ebenfalls Stundenlöhne ab 7 Euro.

    Andere Anbieter stellen einen „fertigen Osterhasen“ zur Miete zur Verfügung. Hier werden dann auch schon mal bis zu 150 Euro am Tag bzw. pro Auftritt fällig.

     

    Der Gehalts-Check:

    Beruf: Osterhase

    Branche: Promotion/ Unterhaltung

    Ort: weltweit

    Geschlecht: weiblich und männlich

    Geburtsjahr: alles

    Erlernter Beruf: alles – wer als Osterhase auftritt, macht dies meist nebenberuflich, in Form von Auftritten und Promotionaufträgen

    Berufserfahrung: -

    Status des Arbeitsvertrages: auf Honorarbasis

    Gehalt: etwa 7-10 Euro/ Stunde bis hin zu 150 Euro/Tag

    Nebentätigkeiten: der Auftritt im Hasenkostüm stellt hier die Nebentätigkeit dar

     

    Quellen: Agentur Secretary Plus, DerHandel.de, Miet24

    Was verdienen eigentlich … Ingenieure (Gehalt Ingenieur)?

    21. April 2011

    Die Ingenieurswissenschaften zählen gewiss zu den anspruchsvollsten Studiengängen. Entsprechend stark werden Fachkräfte nachgefragt und die Arbeit entsprechend gut vergütet. In Sachen Gehalt können sich, laut einer Einkommensstudie des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), die wenigsten Ingenieure beschweren. Einen Gehaltsanstieg verzeichnen dabei hauptsächlich Ingenieure der Energie- und Pharmabranche.

    Im Rahmen der Einkommensstudie wurden neben den verschiedenen Branchen auch unterschiedliche Positionen untersucht und verglichen. Die Einstiegsgehälter liegen (je nach Branche und Position) bei etwa 30.000 Euro jährlich (brutto). Ein Abteilungsleiter im Bereich Fahrzeugbau oder IT kann durchaus auch mal über 85.000 Euro jährlich verdienen.

    Das durchschnittliche Einkommen aller 10.450 Ingenieure, die sich an der Erhebung beteiligt haben, betrug 2010 54.400 Euro.

     

    Der Gehalts-Check:

    Beruf: Ingenieur

    Branche: diverse

    Ort: überall

    Geschlecht: Studienanfänger sind zu gut 80 Prozent männlich

    Bildungsabschluss: Hochschulstudium

    Berufserfahrung: unterschiedlich

    Status des Arbeitsvertrages: meist angestellt

    Gehalt: im Schnitt 54.400 Euro/Jahr brutto

    Nebentätigkeiten:kommt eher selten vor
    (alle Angaben ohne Gewähr)

     

    Quelle: Ingenieurkarriere.de, Handelsblatt

    Duales Studium voll im Trend

    21. April 2011

    Berufsausbildung machen und wenig verdienen oder studieren, Geld bezahlen und gar nichts verdienen? Klingt beides wenig attraktiv. Wer beides – also das Lernen der Theorie in einer Hochschule oder Akademie und das praktische Lernen in einem Betrieb – verbinden möchte, steht alles in allem besser da. Das Zauberwort heißt: Duales Studium.

    In Deutschland gibt es über 700 duale Studiengänge mit aktuell über 48.000 Studierenden. Gut 189 Fachhochschulen, Universitäten, 56 Berufsakademien und 15 Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien können auf über 26.000 Partner aus der Wirtschaft bauen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn neben BWL in diversen Fachrichtungen stehen auch Informatik-, Ingenieursstudiengänge und viele andere zur Verfügung.

    Es gibt vier verschiedene Arten des dualen Studiums, wobei manchmal eine abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt wird und in anderen Fällen zwei Abschlüsse parallel erworben werden können. Auch der Lernrhythmus ist nicht einheitlich geregelt. Während die einen Studiengänge semesterweise zwischen Hochschule und Betrieb abwechseln, machen andere dies monats-, wochen- oder gar tageweise.

    Ein duales Studium hat Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen zählt der enorme Zeitaufwand, denn während ein gewöhnlicher Student nach gut vier Monaten erst einmal einige Zeit frei hat, steht für den dualen Auszubildenden keine Freizeit auf dem Programm, denn Hochschule und Betrieb wechseln sich ab. Die einzige Freizeit ist dann der Urlaub, der meist um die 30 Tage beträgt.

    Ein weiterer Nachteil ist die fehlende Freiheit. Ein Praktikum in einem anderen Betrieb derselben Branche zu machen, ist nicht möglich. Man erlernt alles speziell auf das Unternehmen ausgerichtet. Oft verpflichtet sich der Student dazu, nach dem Abschluss noch einige Jahre im Unternehmen zu bleiben, da dieser schließlich enorm viel Geld in ihn investiert hat.

    Jedoch hat es auch Vorteile, denn in der Regel wird man in der Lernzeit bezahlt. Studiengebühren werden im Normalfall von der Firma getragen und nicht wenige Firmen bezahlen ihre Schützlinge auch, während sie in der Hochschule sitzen und lernen. Früh wird so der Mitarbeiter von morgen an das Unternehmen gebunden.

    Das System ist jedoch auch für die Arbeitgeber attraktiv, denn der Betrieb hat schneller einen fähigen Mitarbeiter, der auch während seiner Lehrzeit mit anpacken kann. Nach dem Studium hat man nicht nur das Studium selbst vorzuweisen, sondern eben auch einschlägige Berufserfahrung.

    Umfassende Informationen über das Thema finden sich hier. Auch eine Datenbank mit über 300 dualen Studienfächern ist hier zu finden. sk

     

    Quellen: Frankfurter Rundschau, Audimax

    Machen Arbeitszeugnisse noch Sinn?

    20. April 2011

    Wie Arbeitszeugnisse aufgebaut sein sollten, ist längst bekannt. Auch, dass hier eine Art „Geheimcodes“ verwendet werden, die verblümt sagen sollen, was an dem ehemaligen Praktikanten, Auszubildenden oder Mitarbeiter so alles auszusetzen war, ist bekannt. Jedoch wissen viele auch, dass Zeugnisse „wohlwollend“ formuliert sein müssen und man ein schlechtes Zeugnis demzufolge anfechten kann.

    So weit, so gut. Stellt sich die Frage: „Hat es noch Sinn, sich ein Zeugnis ausstellen zu lassen beziehungsweise hat ein Zeugnis überhaupt noch Aussagekraft, wo die Personalchefs doch wissen, wie die Zeugnisse unter Umständen entstehen“?

    Ein Arbeitszeugnis kann zum mächtigen Fettnapf werden, wenn sich der Bewerber nicht gründlich damit auseinander gesetzt hat. Denn was so nett klingt, wie beispielsweise „Ihre umfangreiche Bildung machte sie zu einer gesuchten Gesprächspartnerin“ kann schnell bedeuten, dass die Mitarbeiterin geschwätzig war und sich weniger um ihre eigentliche Arbeit bekümmert hat. Oder aber: „Er hat alle Aufgaben in seinem und im Firmeninteresse gelöst“ – bedeutet, er hat Firmeneigentum gestohlen.

    Andere Passagen, die einfach weggelassen werden, können ebenfalls eine schlechte Wirkung haben. So finden sich am Ende des Zeugnisses beispielsweise Aussagen über Teamfähigkeit und soziales Verhalten, wie auch der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Wünsche für die (private und berufliche) Zukunft. Wird hier etwas weggelassen oder dem Ausscheidenden lediglich beruflich oder privat Glück gewünscht (falls überhaupt), so ist auch das eher negativ.

    Auch das Auslassen anderer Zeugnispassagen ist schlecht. Wird zum Beispiel eine Aussage über das Verhalten den Kollegen gegenüber getroffen, jedoch keine über das gegenüber der Vorgesetzten, so kann erahnt werden, dass es unzureichend war. Bei Arbeitszeugnissen ist weniger eben nicht mehr. Schlecht ist es außerdem, wenn Selbstverständlichkeiten hervorgehoben werden. Beispielsweise der Verweis auf Pünktlichkeit.

    Zwar ist es nach § 109 Absatz 2 der Gewerbeordnung unzulässig, Geheimcodes zu verwenden, dennoch wissen viele Bewerber es einfach nicht besser und prüfen nicht nach, was die Sätze „übersetzt“ zu bedeuten haben. Jedoch muss nicht jedes schlechtere Zeugnis bedeuten, dass die Leistung nicht gut war. Oft wissen es die ehemaligen Arbeitgeber selbst nicht besser und sind sich daher nicht im Klaren, was sie ihrem ehemaligen Schützling mit auf den Weg geben.

    Generell kann gesagt werden, „ja, ein Arbeitszeugnis macht Sinn“. Zumindest, wenn der Verfasser Ahnung von der Materie hat und es gewissenhaft ausstellt. Es ist glaubwürdiger, ein Zeugnis mit einer guten “Zwei” vorzulegen, als eines mit einer “Eins plus”. Vorhandene Defizite anzusprechen, an diesen zu arbeiten, so dass sie im nächsten Zeugnis einer Folgebeschäftigung nicht mehr auftauchen, zeigt, dass der Bewerber Kritik annehmen und an sich arbeiten kann. Und das erscheint in jedem Fall glaubwürdiger, als eine Masse an Zeugnissen mit der Note “Eins plus”.

    Aufzupassen gilt es im Übrigen auch, in Bezug auf das Datum. Liegt das Ausstellungsdatum deutlich hinter dem Tag des Ausscheidens, so kann dies auf eine Auseinandersetzung oder einen Rechtsstreit bezüglich des Zeugnisses hinweisen. Auch gilt es aufzupassen, wenn es eine Kündigung gegeben hat. Meist sind diese auf den 15. oder 30./31. eines Monats datiert. Ist das Datum „krumm“, so kann eine fristlose Kündigung der Grund sein. Aufpassen sollte man auch, wenn es sich um eine vermeintliche Vertragsauflösung handelt. Sätze wie „Er schied in beiderseitigem Einvernehmen aus“ deuten auf eine Kündigung hin. Im Falle einer wirklichen Vertragsauflösung hieße die Formulierung „im besten beiderseitigen Einvernehmen“.

    Informationen, wie ein Arbeitszeugnis aufgebaut werden sollte und Tricks, wie die Formulierungen entschlüsselt werden können, gibt es hier nachzulesen. sk

     

    Quellen: Karriere.de

     

    Berufsmesse als Chance für Bewerber

    20. April 2011

    Es gibt deutschland- und auch weltweit viele Messen zu nahezu jedem Thema. In den meisten Fällen schaut sich der Besucher die ausgestellten Dinge an und konsumiert nebenher Essen und Getränke. Ganz anders sieht das jedoch bei Jobmessen aus. Hier ist der Mehrwert für die Besucher viel größer, als bei dem Besuch einer Auto- oder Tattoomesse.

    Auch die Auswahl an Jobmessen ist enorm groß. Sie unterscheiden sich in Größe, Dauer und Schwerpunkt. Während solche Messen an Hochschulen meist speziell auf Absolventen der dortigen Studiengänge ausgelegt sind, bieten große Messen vielfältigere Möglichkeiten für Aussteller und potentielle Bewerber.

    Eine der größten deutschen Jobmessen ist die “Connecticum” in Berlin. Diese findet vom 3. bis 5. Mai 2011 auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tempelhof statt. 300 Unternehmen aus allen Branchen stellen sich hier vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Deutschland, Europa und Asien sowie auf den Studienfächern Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.

    Für die kommenden Absolventen gibt es viele Möglichkeiten, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Manche Firmen bieten die Chance, vorab einen Vorstellungstermin zu vereinbaren. Wer sich die Messe – deren Besuch kostenlos ist – anschauen möchte, sollte sich vorab auf der Internetseite informieren

    Absolventenportale im Internet wie „Absolventa“ bieten außerdem einen Überblick darüber, wann welche Messen stattfinden und für welche Studierende sie am ehesten Sinn machen. Zu den Terminen geht es hier: Jobmessen 2011

    Der Mai zählt hierbei zu den stärksten Monaten mit den meisten Angeboten. Doch gibt es nicht nur die Chance, mit einem potentiellen Arbeitgeber in Kontakt zu treten. Auch Themen für Bachelor- oder Masterarbeiten, Praktikanten- oder Traineestellen werden oftmals vergeben.

    Wer einen Nutzen aus dem Besuch einer Jobmesse ziehen will, sollte sich vorab informieren, welche Unternehmen anzutreffen sind. Zudem kann es nicht schaden, einige Lebensläufe oder Bewerbungsmappen vorzubereiten und mitzunehmen. Oft gibt es die Möglichkeit eines Unterlagenchecks oder Bewerbungsfotos aufnehmen zu lassen. Wer das Gespräch zu bestimmten Unternehmen sucht, sollte sich zudem vorab notieren, was er wissen und ansprechen möchte. Wichtig ist außerdem, sich angemessen zu kleiden, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

    Wer sich gut vorbereitet, für den kann sich der Besuch durchaus auszahlen. Und eine Messe macht nicht nur Sinn, wenn man kurz vor dem Abschluss steht. Frühzeitig Kontakte zu knüpfen, kann sich auch im späteren Berufsleben auszahlen. sk

     

    Quellen: Unicum


    Was verdient eigentlich … Mark Zuckerberg (Gehalt Zuckerberg)?

    19. April 2011

    Bekannt geworden ist der Informatiker Mark Zuckerberg spätestens durch den Film „The Social Network“, in dem es um die Entstehung von Facebook geht. Jedoch betont die Firma, der Film sei reine Fiktion. 2009 wurde Zuckerberg vom Forbes Magazin als jüngster (aktuell lebender) Selfmade-Milliardär betitelt. Im letzten Jahr hat diesen Titel Mit-Gründer Dustin Moskovitz übernommen.

    Wieviel Zuckerberg heuzutage verdient, ist schwer zu beziffern. Sein Vermögen wurde 2010 jedenfalls auf gut 6,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit 24 Prozent ist Zuckerberg der aktuell größte Anteilseigner an Facebook. Das soziale Netzwerk wird auf ein Jahreseinkommen von 800 Millionen geschätzt.

    Geld verdient das Netzwerk unter anderem mit Werbung, aber auch mit Anwendungen und Spielen, in welche sich die Nutzer einkaufen. Es heißt, die Entwickler/Eigentümer dieser Spiele müssten um die 20 Prozent der Einnahmen an Facebook abgeben. Allein das macht bei über 665 Millionen Nutzern weltweit einen enormen Anteil an Einnahmen aus.

     

    Der Gehalts-Check:

    Beruf: Gründer und Vorstandsvorsitzender von Facebook

    Branche: IT

    Ort: Palo Alto, Kalifornien

    Geschlecht: männlich

    Geburtsjahr: 1984

    Familienstand: ledig, Freundin Priscilla

    Bildungsabschluss: abgebrochenenes Studium der Informatik (2006)

    Berufserfahrung: hat 2004 Facebook gegründet

    Status des Arbeitsvertrages: unbefristet

    Gehalt: unbekannt

    Nebentätigkeiten: hat im November 2010 seine ursprüngliche Seite „FaceMash.com“ für 30.000 Dollar verkauft
    (alle Angaben ohne Gewähr)


    Quellen: Focus Online, Winfuture

    Optimisten sind erfolgreicher

    19. April 2011

    Studien besagen, Optimisten finden leichter einen Job. Selbst, wenn sie sich bei der Suche viel weniger Mühe geben. Außerdem werden sie schneller befördert.

    Amerikanische Ökonomen haben im Rahmen von Untersuchungen herausgefunden, dass es bereits hilft, so zu tun, als sei man optimistisch. Heißt, Menschen, die auch nur optimistisch erscheinen, also auf andere so wirken, obwohl sie es nicht sind, haben mehr Erfolg, als ihre Kollegen.

    Bei dieser Erhebung lag der Gedanke nahe, dass Optimisten nur schneller Arbeit fanden, weil sie sich mit weniger zufrieden gegeben haben. Doch das ist ein Trugschluss. In der Regel war es sogar so, dass sie wählerischer waren und öfter Angebote, in der Hoffnung, etwas besseres zu finden, ausgeschlagen haben.

    Ein Teil dieses Effekts wird unter anderem dadurch erklärt, dass positiv denkende Menschen häufig charismatischer sind, als andere. Außerdem verabschieden sich Optimisten schneller von Arbeitsweisen (oder in dem Fall Bewerbungsmethoden), die sich nicht als zielführend herausstellten.

    Außerdem kommen positiv denkende Bewerber im Gespräch besser an, präsentieren sich besser und stellen ihre Fähigkeiten selbstbewusster dar. Das macht sie auch für Personalchefs „attraktiver“, als ein Pessimist, der an sich zweifelt. Jemand, der positiv gestimmt ans Werk geht, kann zudem Mitarbeiter mitreißen und zusätzlich motivieren. Dies beeinflusst auch das Betriebsklima und kann so zu einer schnelleren Beförderung führen.

    Selbst wenn vieles davon lediglich Zufall ist: Eine positive Grundeinstimmung hat bisher wohl den wenigsten geschadet. sk

     

    Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung, PTE.at

     

     

    BWL ist das Massenfach schlechthin

    19. April 2011

    Es ist DAS Studienfach überhaupt: Die bundesweit mit weitem Abstand höchste Studentenzahl weist die Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf. Die Gründe, weswegen die BWL von über 200.000 jungen Menschen studiert wird, sind vielfältig. Während die einen nicht wissen, was sie studieren sollen und es aus Verlegenheit wählen, entscheiden sich andere gezielt dafür. Denn: Wer einen guten Abschluss erzielt, findet fast immer den direkten Einstieg ins Berufsleben.

    Die BWL ist das beliebteste Fach bei Männern und Frauen. Erst ab Platz 2 des Rankings (bzw. der Erhebung des statistischen Bundesamtes) kommt es dann zu Unterschieden. Während junge Männer sich für den Maschinenbau, also einen Ingenieursstudiengang, entscheiden, studieren Frauen Germanistik bzw. Deutsch.

    Der drittbeliebteste Studiengang ist bei Frauen die Medizin, bei Männern die Informatik.

    Unter den Top 10 der meistgewählten Studiengänge befinden sich auch die Wirtschaftswissenschaften sowie das Wirtschaftsingenieurwesen mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt. Der Anspruch, einen Beruf mit der Möglichkeit auf eine Management-Position zu erlernen, ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Einem Interview mit einem ehemaligen Professor für BWL (erschienen auf Spiegel Online) zufolge, sind oft Geld und mögliche Macht und damit verbundene Anerkennung Anreiz genug, dieses Studium zu wählen. Die wenigsten interessieren sich wirklich und aus tiefster Überzeugung für die Betriebswirtschaft. sk

     

    Quelle: Spiegel Online




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