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    Einkommen in Deutschland

    Die Entwicklung der Einkommen in Deutschland durchläuft seit ein paar Jahren eine ambivalente Entwicklung. Die Kluft zwischen den Netto Einkommen wird größer. So ist festzustellen, das das pro Kopf Einkommen der Einkommensmillionäre und Großverdiener stetig steigt. Die Anzahl der Menschen, die ein so hohes Durchschnittliches Einkommen im Jahr erreichen, bleibt dabei jedoch nahezu konstant. In der gleichen Geschwindigkeit steigt aber auch die Zahl derer, dessen Einkommen unter der Hälfte vom Durchschnittlichen Einkommen in Deutschland liegt.

    Die Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitseinkommens in Deutschland:

    Die Wirtschaft in Deutschland hatte seit Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts nur leichte Wachstumsraten erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum ist aber die Preissteigerungsrate weiter gestiegen. Unter Berücksichtigung der Abgaben für die Sozialversicherung und Steuern ist das Arbeitnehmereinkommen nur um ca. 27 % gestiegen. Die Kaufkraft ist real aber gesunken, da die Entwicklung des Netto Einkommens unter der Preissteigerungsrate lag. So hat heute jeder Bürger im Durchschnitt nur 98,5 Prozent des Einkommens aus dem Jahr 1991 zur Verfügung.




    Entwicklung des Einkommens nach dem Erwerbsstatus:

    Wie hoch das jeweilige Einkommen des einzelnen ist, hängt in entscheidenden Maße davon ab, welchen beruflichen Status sie jeweilige Person innehat. Selbständige stehen hierbei mit Abstand an der Spitze der Einkommen mit ca. 53.000 Euro pro Jahr. Dem Einkommen der Selbständigen folgen mit etwa der Hälfte die Einkommen der Beamten- und Angestelltenhaushalte. An dritter Stelle liegen die Arbeiterhaushalte mit einem Drittel des Verfügbaren Jahreseinkommens der Selbständigen, fast gleichauf mit den Rentnerhaushalten. Haushalte in denen das Haupteinkommen durch Arbeitslosengeld bestritten wird rangieren an fünfter Stelle (12.500 Euro/Jahr)vor den Haushalten die mit Sozialhilfe oder Grundsicherung (ca. 9500 Euro jährlich). In der Entwicklung der letzten 15 Jahre ist besonders auffällig, das die Einkommenszuwächse der Selbständigen deutlich höher angestiegen sind als aller anderen Einkommensgruppen.

    Unterschiede zwischen den Geschlechtern:

    Über alle Branchen hinweg zeigt sich nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ein deutlich niedrigeres Durchschnittliches Einkommen der Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Dabei fällt auch auf, dass die Einkommen in den Branchen, die traditionell mit überwiegend weiblichen Beschäftigten arbeiten, wie z. B. der Einzelhandel deutlich niedrigere Löhne zahlen als 'männerspezifische' Branchen, z. B. der Fahrzeugbau und die Chemische Industrie.

    Verteilung der Bruttoeinkommen:

    Seit 1998 ist auffällig, das zwar das Durchschnittliche Einkommen in Deutschland gestiegen ist, jedoch die Einkommen nicht mehr gleichmäßig über alle Einkommensbezieher verteilt ist, sondern sehr starke Schwankungen in der Einkommenshöhe vorliegen. Dies hat vor allem seine Ursache in der Zunahme der geringfügigen Beschäftigung und der Teilzeitarbeit.

    Quellen des Einkommens:

    Das jedem Haushalt zur Verfügung stehende Einkommen setzt sich aus sehr verschiedenen Teilsummen zusammen. An erster Stelle steht hierbei das Einkommen aus Erwerbstätigkeit, sei es selbständiger oder unselbständiger Natur. Des weiteren zählen hierzu Leistungen aus den sozialen Sicherungssystem (Arbeitslosengeld, Krankengeld, etc.), Zinserträge aus Vermögen oder Vermögen selbst und Zahlungen als Unterstützung durch Familienmitglieder.




    Zwischen dem Einkommensanteil aus Erwerbstätigkeit und dem Einkommensanteil aus staatlichen Transferleistungen gibt es innerhalb Deutschlands ein Süd - Ost - Gefälle. So war die staatliche Transferquote am Bruttogesamteinkommen in den süddeutschen Bundesländern mit einem Fünftel am geringsten, während sie in Ostdeutschland bei etwa einem Drittel lag.

    Damit mit deutlich, das für einen Gehaltsvergleich in Deutschland nicht nur Beruf und Arbeitszeit, sondern auch weitere Faktoren wie Region und Geschlecht einfließen müssen.


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