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10.04.2008, 22:54
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Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 36
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Qualifikation der Azubinen
Also heute flatterte uns eine Bewerbung auf den Tisch. Eine Jugendliche bewirbt sich für eine Ausbildungsstelle. Die Bewerbung war - gelinde gesagt - eine Frechheit. Nicht nur, dass sie vor Rechtschreibfehlern strotzte, nein, sogar der erstrebte Beruf, zu dem die Ausbildung führen sollte, war falsch geschrieben. In den Zeugnissen von der Hauptschule war keine Note besser als eine 3.
Warum bitte sollte ein Chef so jemanden als Lehrling einstellen? Die Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr beträgt hier knappe 400Euro. Aber wer eine solch schlechte Vorbildung mitbringt und dann nichtmal seine Bewerbung Korrektur lesen lassen kann, der hat mehr wohl wirklich nicht verdient.
Oder sind wir da zu anspruchsvoll???
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Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt  .
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11.04.2008, 22:15
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Registriert seit: 11.04.2008
Beiträge: 12
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Da sagst du was... Wir suchen auch Lehrlinge für die Montage. Also was sich da bewirbt, das ist echt grausam. und mir ist auch nicht klar, ob die das in der Schule nicht lernen oder wen man da verantwortlich machen kann. PISA? Kein Wunder. Und wenn sie dann doch zum Praktikum eingeladen werden, dann kommen sie entweder schon am ersten Tag zu spät, oder gleich gar nicht. Prozentrechnen? Was'n das?? Die sind da völlig schmerzfrei.
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13.04.2008, 22:27
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Registriert seit: 10.04.2008
Beiträge: 28
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Ihr seid aber schon beide ganz schön hochnäsig. Hat halt nicht jeder Abi und was ist an ein bisschen Rechtschreibfehlern denn so schlimm? Prozentrechnen kann ich auch nicht, ich war in Mathe ne Niete, aber deshalb kann ich doch trotzdem einen guten Job haben wollen? Und gerade als Azubi geht man doch in ne Firma um was zu lernen und nicht weil man schon alles kann??
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14.04.2008, 20:17
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Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 9
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Nee, also da kann ich dir nicht Recht geben, Barbie. Nen Lehrling sollte schon lesen, schreiben und rechnen können, weil im Betrieb hat keiner die Zeit ihn zu fragen, ob er die Anweisungen auch versteht. Gerade bei uns bewerben sich viele Jungs, die Probleme mit dem Deutsch haben, gut, in der Werkstatt ist das nicht so schlimm, aber die Leute müssen ja auch am Computer ihre Formulare ausfüllen oder auch mal mit nem Kunden einen Reparaturauftrag bereden. Mit Abi hat das nix zu tun. Mir ist ein Lehrling mit dem sehr guten Quali oder einer guten Realschule eh lieber. Aber zum schreiben lernen ist echt nicht der Betrieb da!
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17.04.2008, 22:27
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 10.04.2008
Beiträge: 28
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Aber es ist doch in vielen Berufen überhaupt gar nicht wichtig, ob man mit der Rechtschreibung so toll ist oder nicht. Dafür gibt's doch auch Rechtschreibprogramme. und einer, der wo Autos repariert, warum muss der richtig schreiben können? Verstehen muss er dich. Und fürs Rechnen gibt es Taschenrechner, das muss man auch nicht im Kopf machen.
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21.04.2008, 21:27
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Registriert seit: 15.04.2008
Ort: Köln
Beiträge: 35
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Barbiegirl, es geht doch nicht nur um die Rechtschreibung, sondern auch darum, ob jemand überhaupt einen Brief zustande bringt. Da habe ich bei uns auch die tollsten Sachen erlebt und das waren nicht nur Leute, die aus den Behinderteneinrichtungen kamen (wo manche Schwächen ja normal sind *augenroll*), sondern ganz normale Schulabgänger. Wir haben im Moment in Deutschland einfach zu wenig Lehrstellen, d.h. die Betriebe haben die Auswahl. Und daher verstehe ich auch nicht, dass sich Bewerber um eine Lehrstelle da nicht ein bisschen mehr Mühe geben.
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