Bei Umweltverbänden und -behörden, bei kommunalen Verwaltungen sowie in
Unternehmen der Abfallwirtschaft und in der Selbstständigkeit kommt ein
Abfallberater oder eine Abfallberaterin zum Einsatz. Zugangsvoraussetzung
zu diesem Beruf ist in der Regel ein abgeschlossenes Studium der
Entsorgungstechnik oder Umweltschutztechnik. Angehörige dieser
Berufsgruppe analysieren die Strukturen der Produktion, Entsorgung,
Lagerung und Vernichtung von Abfall in bestimmten Unternehmen, Städten
oder Landkreisen. Zudem geben sie Seminare über die Vermeidung von
Abfällen und zeigen Alternativen zum Mülleimer auf, etwa das effektive
Recycling von Unrat. Ihr Gehalt und ihr Verdienst hängen dabei vom
Stundensatz des jeweiligen Arbeitgebers ab.