Bei der Berufsbezeichnung Bauzeichner oder Bauzeichnerin für Straßenbau
und Brückenbau handelt es sich um eine in der ehemaligen DDR angebotene
Facharbeiterausbildung. Angehörige dieser Berufsgruppe finden ein
Arbeitsumfeld bei Unternehmen des Tiefbaus, bei Ingenieursbüros sowie
städtischen und kommunalen Baubehörden. Sie fertigen maßstabsgetreue
Baupläne für Straßen und andere Verkehrswege sowie für Brücken an. Dabei
stützen sie sich auf die von Architekten und Ingenieuren gelieferten
Daten. Sie entwerfen Montagepläne und Verlaufszeichnungen für Straßen mit
Höhenangaben für das Gelände sowie Abmessungen für Fahrbahnen. Das Gehalt
kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen
hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.