Bei dem Beruf Beizer und Polierer oder Beizerin und Poliererin handelt es
sich um eine alte Ausbildung, die seit Mitte der 1970er Jahre nicht mehr
angeboten wird. Die Tätigkeit dieser Fachleute wird heute überwiegend von
vollautomatisch arbeitenden Maschinen und Anlagen erledigt. Angehörige
dieser Berufsgruppe finden berufliche Nischen etwa in kleinen, oft
exklusiven Möbelfirmen, in denen in Handarbeit teure Einzelstücke
gefertigt werden. Sie sind mit der Oberflächenbehandlung von Holz
betraut, sie schleifen es ab und glätten es, dann bringen sie Beize und
andere Schutzlasuren auf. Anschließend polieren sie das Holz. Das
Durchschnittsgehalt ist aufgrund der geringen Zahl dieser Arbeiter schwer
ermittelbar, Lohn und Gehalt werden frei ausgehandelt.