Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Berufsschullehrer / in

Datenbasis: 134  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 2,116€ 3,350€ 5,778€
Baden-Württemberg 2,031€ 4,374€ 5,832€ Jobs Redakteur| in bzw. Projektmanager| in <br>Deutsch als Fremdsprache (DaF) Erwachsenenbildung
Bayern 2,167€ 4,020€ 5,672€ Jobs Stellvertretende Standortleitung in der Erwachsenenbildung an renommiertem Institut für Studium und Weiterbildung (w/m)
Berlin 1,874€ 2,910€ 5,020€ Jobs Fachärztin / Facharzt Strahlentherapie
Brandenburg 2,511€ 2,937€ 2,946€ Jobs Trainee Vertriebscontrolling (m/w)
Bremen 2,875€ 4,552€ 7,851€ Jobs Trainee (m/w) für das Lieferantenmanagement Rohbau
Hamburg 2,426€ 3,840€ 6,623€ Jobs IT-Trainee (w/m)
Hessen 2,277€ 3,514€ 8,568€ Jobs Mitarbeiter (m/w) Qualitätsmanagement im Bereich Studium und Lehre
Mecklenburg-Vorpommern 1,916€ 3,034€ 5,233€ Jobs Trainee-Vertrieb (m/w)
Niedersachsen 1,931€ 3,307€ 5,889€ Jobs Referent Personalentwicklung (w/m)
Nordrhein-Westfalen 2,285€ 3,528€ 6,731€ Jobs Trainee (m/w) Technisches Marketing
Rheinland-Pfalz 2,967€ 4,698€ 8,103€ Jobs Lehre - Buch- & Medienwirtschafter/in ab Sommer 2015
Saarland 2,079€ 3,291€ 5,676€ Jobs Trainee (m/w) Instandhaltung / Technik
Sachsen 2,839€ 3,554€ 3,965€ Jobs Arzt für den Bereich Anästhesiologie (w/m)
Sachsen-Anhalt 1,798€ 2,847€ 4,910€ Jobs Trainee Medizin (m/w)
Schleswig-Holstein 1,906€ 2,888€ 4,384€ Jobs Fachberater (m/w) im Außendienst für den Bereich Fenstermontage und Innenausbau
Thüringen 1,437€ 2,275€ 3,924€ Jobs Lehre - Buch- & Medienwirtschafter/in ab Sommer 2015

Berufsschullehrer / in:

Gehalt

Über ein Drittel der Berufsschullehrer arbeiten an einer Schule mit 21 bis 100 Mitarbeitern. Weniger Lehrende haben Stellen bei kleineren oder größeren Schulen. Die Berufserfahrung macht in wenigen Fällen einen Unterschied, was die Höhe des Gehalts anbelangt. Berufsschullehrer mit 20 Jahren an der Schule verdienen durchschnittlich 3.800 Euro brutto im Monat. Bei elf bis 20 Jahren bekommen sie 3.500 Euro. Sechs bis zehn Jahre erfahrene Lehrer erhalten wiederum ein durchschnittliches Gehalt von 3.100 Euro. Alle mit weniger Jahren im Schuldienst verdienen um die 3.000 Euro.

Auch die Branche spielt für die Höhe des Gehalts eine Rolle. Das höchste Gehalt erhalten Lehrer im Öffentlichen Dienst mit durchschnittlich knapp 4.200 Euro im Monat. Berufsschullehrer in der Aus- und Weiterbildung bekommen 3.300 Euro. Die Branchen Dienstleistungen, Automobil und Gesundheitswesen liegen im Bezug auf das Gehalt dahinter.

Ausbildung / Weiterbildung

Die Mehrzahl der Berufsschullehrer beginnt ihre Ausbildungsphase mit einem Studium auf Lehramt an beruflichen Schulen. Eine weitere Möglichkeit besteht mit Studiengängen zum Diplom-Berufspädagogen oder Diplom-Handelslehrer.

Aufgrund der mangelnden Fachkräfte im Bereich der berufsbildenden Schulen bekommen auch Menschen mit einem Fachstudium Chancen. Dadurch bilden beispielsweise Diplom-Ingenieure einen wichtigen Teil des Kollegiums. Jahrelang erfahrene Hochschul-Absolventen aus der Wirtschaft eignen sich ebenfalls für den Schuldienst in der Berufsschule. Alle Quereinsteiger benötigen Freude am Lehren.

An das normale Studium auf Lehramt schließt sich in der Regel ein Vorbereitungsdienst von 24 Monaten an. In manchen Bundesländern dauert er 18 Monate. Quereinsteiger, die in den Schuldienst treten, erklären sich bereit, einen pädagogischen, weiterbildenden Lehrgang zu absolvieren. Dort erlernt er Aspekte aus Methodik, Didaktik, Schulorganisation und Schulrecht. Das genaue Verfahren unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Details zu Dauer und Inhalten regeln die Kultusministerien der einzelnen Länder.

Studium

Der normale Ausbildungsweg bildet ein Studium von neun Semestern, das den Schwerpunkt auf einen spezifischen Fachbereich oder die Pädagogik legt. Zu den denkbaren Fachbereichen gehören Metalltechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft und Verwaltung, Chemie / Physik / Biologie oder Körperpflege. Außerdem zählen Drucktechnik, Gesundheit, Raumgestaltung und Gestaltungstechnik, Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft, Pflege und Sozialpädagogik zu den Möglichkeiten für ein Studium.

Nach dem Studium absolviert der Anwärter ein Referendariat von zwei Jahren an einer Berufsschule. Studierende auf Lehramt meiden die Berufsschulen häufig und bieten damit Quereinsteigern gute Einstiegs-Chancen. Die Basis bildet ein abgeschlossenes Hochschulstudium, aus dem der Anwärter ein relevantes Berufsschulfach, besser zwei Fächer ableitet. Erfahrungswerte aus dem außerschulischen, beruflichen Bereich erweisen sich als weiterer Vorteil.

Tätigkeit

Der Berufsschullehrer / die Berufsschullehrerin unterrichtet an der Berufsschule. Die Bildungsstätte bereitet ihre Schüler auf einen Beruf vor. Als Lehrer an einer berufsbildenden Schule absolviert er ein Lehramtsstudium an einer Universität. Quereinsteiger verfügen über ebenso gute Chancen. An Berufsschulen warten unter Umständen schwierige Schüler auf die Lehrenden. Daher suchen Schulen geeignete Quereinsteiger und Diplom- oder Master-Absolventen anderer Fachbereiche.

Berufsbildende Schulen gibt es in unterschiedlichen und vielfältigen Formen. Die klassische Berufsschule besuchen die Auszubildenden als Teil ihres praktischen Ausbildungs-Abschlusses. Die Berufsvorbereitungs-Klasse stellt eine weitere Form dar. In dieser lernen Schüler ohne Schulabschluss für einen mittleren Abschluss für Fachoberschule, Fachschule oder berufsbildendes Gymnasium.

Zu den Tätigkeiten des Berufsschullehrers gehören das Planen und Durchführen von Unterricht. Inspiration ziehen sie aus den Vorgaben des Lehrstoffplans. Sie erstellen Tests sowie Klassenarbeiten und korrigieren die Antworten der Schüler. Darüber hinaus beraten sie sich bei Bedarf mit den Eltern und den Schülern im Lehrergespräch.

Der Berufsschullehrer bereitet Ausflüge und Exkursionen vor und organisiert weitere Maßnahmen, die dem Bilden von Gemeinschaft innerhalb des Klassenverbandes dienen. Berufsschullehrer sehen sich im Gegenüber zu unterschiedlichen Voraussetzungen durch Abschlüsse und Lernverhalten.

Beruflichen Schulen in Deutschland fehlen gut ausgebildete Lehrkräfte. Die Hochschulen decken mit den entsprechenden Studiengängen den Bedarf an Lehrern nicht zur Gänze ab. Dadurch bekommen Seiten- oder Direkteinsteiger in allen Schulformen des beruflichen Schulwesens eine Chance. Sie arbeiten in Berufsfachschulen, Berufsschulen, Berufskollegs sowie Berufs- und Fachakademien.

Der heterogene Hintergrund der Lehrenden entspricht dem, wie die Schüler in der Berufsschule zusammenfinden. Die Spanne der Abschlüsse der Berufsschüler umfasst Hauptschul- und Realschulabschluss sowie die Allgemeine Hochschulreife. Die Lehrkräfte wechseln zwischen den verschiedenen berufsbildenden Schulformen und treffen auf unterschiedliche Bildungs- und Leistungsgrade. Sie stehen vor Klassen mit Fachinformatikern und vor Klassen mit Bankkaufleuten. Demzufolge bildet die Flexibilität eine der wichtigsten Stärken, die einen Pädagogen an der berufsbildenden Schule auszeichnen.

Quereinsteiger und Lehramtserprobte fordert der anspruchsvolle Lehralltag der berufsbildenden Schule gleichermaßen heraus. Besonders Quereinsteiger benötigen das Bewusstsein, dass der Berufsalltag eines Berufsschullehrers sich von dem eines normalen Lehrers unterscheidet. Sie sehen sich Lärm, mangelnder Disziplin der Schüler sowie gezieltem Stören im Unterricht gegenüber.

Daher brauchen Lehrende in der berufsbildenden Schule eine gute Beziehung zu den Schülern und ein selbstbewusstes Auftreten vor der Klasse. Das Vermögen, sich gegenüber Jugendlichen und Erwachsenen durchzusetzen, hilft beim gelungenen Unterricht in der Berufsschule. Quereinsteiger, die auf Berufsschullehrer umschulen, planen diesen Schritt gut. Der Beruf eignet sich besonders für Menschen, die sich beim Unterrichten von Erwachsenen selbstsicher und gut fühlen.

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