Ein Betonbauer oder eine Betonbauerin gehörte auf den Baustellen der
ehemaligen DDR zu den handwerklichen Fachkräften. Ausübende dieses bis
1990 ausgebildeten Berufs finden heute ihr Arbeitsumfeld in der Regel in
Unternehmen des Hochbaus oder in Betonwerken. Auf Baustellen sind sie mit
der Errichtung von Bewehrungen beauftragt, sie legen Stahlmatten aus,
bringen Schalungen an und gießen den flüssigen Beton in die Form. Sie
überwachen das Aushärten und entschalen anschließend. In Betonwerken sind
sie an der Fertigung von Fertigbetonteilen beteiligt, die vor Ort auf der
Baustelle von ihnen montiert werden. Während in großen Unternehmen der
Lohn tariflich fixiert ist, werden in kleinen Betrieben Gehalt und
Verdienst meist frei ausgehandelt.