Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Chemielaborant / in

Datenbasis: 539  Datensätze aus 2013/2014

Chemielaborant / in:

Gehalt

Ein Chemielaborant verdient in Deutschland durchschnittlich 2.522 €, basierend auf 539 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.723 € und können teilweise bis zu 3.818 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Chemielaborant bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.384 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.749 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Chemielaborant Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.349 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.497 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.647 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.947 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.955 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.937 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.334 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.610 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.214 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Chemielaboranten oder zur Chemielaborantin gehört zu den anerkannten Ausbildungsberufen. Laut dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) dauert die Lehre dreieinhalb Jahre. Interessenten bewerben sich dafür beispielsweise in der Industrie. Innerhalb dieses Berufszweigs existieren mehrere Spezialisierungen. Daher zeigt sich die Struktur der Ausbildung flexibel. Weiterhin haben die Lernenden die Möglichkeit, den schulischen Unterricht zu besuchen.

Interessenten benötigen für diese Lehre keine bestimmten Voraussetzungen. Jedoch bevorzugen viele Unternehmen Auszubildende, die wenigstens über einen mittleren Schulabschluss verfügen. Einige Firmen erwarten von den Bewerbern spezielle Grundkenntnisse. Diese weisen die Interessenten in folgenden Fächern auf:

  • Mathematik
  • Chemie
  • Biochemie
  • Physik

Des Weiteren profitieren die Auszubildenden von ersten Vorkenntnissen in der Daten-Verarbeitung. Die richtige Anwendung der EDV-Programme erhält im späteren Arbeitsalltag eine hohe Priorität. Daher bieten vorwiegend Berufsschulen spezielle Kurse in diesem Bereich an. Zu den Wahlmodulen im schulischen Unterricht gehören die Technik und das Werken. Im ersten Lehrjahr stehen die theoretischen Kernthemen im Fokus. Die Lehrlinge bestimmen Viskositäten, Schmelz-Temperaturen und Brechzahlen. Zudem filtrieren und sedimentieren sie bestimmte Stoffe. Verschiedene Faktoren wie den Druck, den Füllstand, die Menge und den Durchfluss berechnen sie. Im zweiten Jahr der Ausbildung beschäftigen sich die Auszubildenden zunehmend mit diversen Analyse-Verfahren.

Die praktischen Lerninhalte gliedern sich in das Destillieren, Sedimentieren und Zentrifugieren. Um dies zu lernen, erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die notwendigen Werkzeuge. Diese kontrollieren und warten sie regelmäßig. Im technischen Bereich bauen die Auszubildenden Grundschaltungen. Diese überprüfen sie stetig. In einer Dokumentation halten sie die Abläufe dieser Prozesse fest. Die fakultativen Fächer zeigen sich in Form von der Berufsbildung, der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz. Gleichzeitig umfasst diese Rubrik das Qualitäts-Management und die Kosten-Orientierung.

Studium

Als weiterführender Studiengang zeigt sich das Studium der Chemie. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Nach einer erfolgreichen Bachelor-Arbeit erhalten die Studierenden den Abschluss "Bachelor of Science". Dieser berechtigt zu einem nachfolgenden Master- oder Diplom-Studium. Um das Studium zu beginnen, qualifizieren sich die Interessenten mit mehreren Praktika. Die entsprechenden Betriebe wählen sie abhängig von ihren persönlichen Interessen. Speziell eignen sich Unternehmen, die mit Chemikalien arbeiten. Diese Tätigkeit steht während des Studiums an erster Stelle.

Nach dem zweiten Studienjahr erfolgt ein Pflichtpraktikum. Es besteht keine exakte Vorschrift für dessen Dauer. Somit besteht die Möglichkeit, dass sich dadurch die eigentliche Studienzeit verlängert. Zu den praktischen Arbeiten gehört das Ausfüllen von Protokollen und Übungsaufgaben. Eine bestimmte Zulassungs-Beschränkung besteht für diesen Studiengang nicht. Daher benötigen die Studenten in der Regel keinen Numerus clausus. Allerdings existieren lokale Beschränkungen in den Bereichen Biochemie und Wirtschafts-Chemie.

Die Studien-Inhalte gliedern sich in ein Grund- und ein Hauptstudium. In den verschiedenen Universitäten und Hochschulen gibt es unterschiedliche Wahl- und Pflichtfächer. Jedoch stehen überall die Fächer Mathematik, Statistik, Algebra und Analysis auf dem Stundenplan. Bei der allgemeinen Chemie bestehen die Schwerpunkte in:

  • Thermodynamik
  • anorganische Chemie
  • organische Chemie
  • Elektrochemie
  • Quantenmechanik
Tätigkeit

Der Beruf der Chemielaborant/in ist ein nur nach einer erfolgten Ausbildung ausführbar. Die Tätigkeit findet in Laboratorien und Forschungszentren verschiedener Art statt. Die Aufgabe besteht darin Versuche zu planen, durchzuführen und das Ergebnis auszuwerten und zu protokollieren. Als Chemielaborant/in trägt man meinst Schutzkleidung und arbeitet auch mit giftigen Stoffen. Dieser Beruf zählt zu den Forschungsberufen. Es ist zwingend erforderlich über gute mathematische Fähigkeiten zu verfügen, da der Inhalt von neu erstellten Stoffen peinlich genau berechnet und protokolliert werden muss.

Skip to main content