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Gehalt Datenbankentwicklung

Datenbasis: 55 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,115 € 3,524 € 5,735 €
Baden-Württemberg 1,835 € 2,945 € 3,769 € Jobs Datenbankentwicklung
Bayern 2,537 € 3,336 € 4,405 € Jobs Datenbankentwicklung
Berlin 2,674 € 3,050 € 5,023 € Jobs Datenbankentwicklung
Brandenburg 1,781 € 2,967 € 4,829 € Jobs Datenbankentwicklung
Bremen 2,113 € 3,520 € 5,728 € Jobs Datenbankentwicklung
Hamburg 2,194 € 3,655 € 5,948 € Jobs Datenbankentwicklung
Hessen 2,020 € 3,365 € 5,476 € Jobs Datenbankentwicklung
Mecklenburg-Vorpommern 1,545 € 2,575 € 4,191 € Jobs Datenbankentwicklung
Niedersachsen 2,791 € 4,650 € 7,567 € Jobs Datenbankentwicklung
Nordrhein-Westfalen 2,553 € 4,027 € 5,920 € Jobs Datenbankentwicklung
Rheinland-Pfalz 2,663 € 3,012 € 3,549 € Jobs Datenbankentwicklung
Saarland 2,078 € 3,462 € 5,634 € Jobs Datenbankentwicklung
Sachsen 1,430 € 2,383 € 3,878 € Jobs Datenbankentwicklung
Sachsen-Anhalt 1,665 € 2,774 € 4,514 € Jobs Datenbankentwicklung
Schleswig-Holstein 1,974 € 3,289 € 5,353 € Jobs Datenbankentwicklung
Thüringen 1,678 € 2,796 € 4,550 € Jobs Datenbankentwicklung

Datenbankentwicklung:

1. Gehalt

Ein Datenbankentwickler verdient in Deutschland durchschnittlich 3.524 €, basierend auf 55 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.115 € und können teilweise bis zu 5.735 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Datenbankentwickler bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.289 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.945 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Datenbankentwickler Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.091 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.115 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.622 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.915 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.818 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.344 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.365 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.222 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.763 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Datenbankentwickler /-in ist ein anerkannter Weiterbildungsberuf der IT-Branche. Dieser wird - seitdem die berufliche IT-Fortbildungsverordnung verändert wurde - als IT-Entwickler bezeichnet wird.

Wie in der Fortbildungsordnung festgelegt, findet die arbeitsplatzorientierte Weiterbildung zum/zur Datenbankentwickler /-in im Betrieb und in Schulungsräumen statt. Das Durcharbeiten der Inhalte erfolgt hauptsächlich im Selbststudium und bei eigener Zeiteinteilung, sodass die Dauer der Weiterbildung vom Teilnehmer abhängt. Die ausbildungsbegleitenden Lehrgänge werden abends oder am Wochenende absolviert. Zugangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung im IT-Bereich sowie Berufspraxis. Auch Quereinsteiger können sich für die Weiterbildung qualifizieren. Der Teilnehmer sollte in jeden Fall Vorkenntnisse in Informatik und Wirtschaft besitzen und Interesse an theoretischen, abstrakten Tätigkeiten haben. Auf Wunsch kann die Weiterbildung auch im Ausland belegt werden.

Während der Weiterbildung lernt der Teilnehmer IT-Prozesse und Technologien zu designen und Benutzeranforderungen zu analysieren, zu bewerten und umzusetzen. Zudem beschäftigt er sich mit der der Architektur von Datenbanken und erlernt Programmiersprachen und die Quellcodeverwaltung kennen. Weiterhin lernt er Testverfahren durchzuführen und erhält Kenntnisse in der Mitarbeiterführung und dem Personalmanagement.

Da Datenbankentwickler den ständigen Veränderungen der IT-Branche und Technologie unterliegen, benötigen sie eine andauernde Lernbereitschaft, um beruflich und fachlich auf dem Laufenden zu bleiben.

Mögliche Weiterbildungen für Datenbankentwickler sind:

  • Datenbankentwicklung,
  • Datenbankmodellierung,
  • System- und Netzwerkadministration,
  • Software-Entwicklung und Analyse,
  • Programmierung,
  • Netzwerksicherheit,
  • Datensicherung,
  • Datenbankmanagementsysteme,
  • EDV-Organisation,
  • Anwendungsberatung und Support,
  • Informationsmanagement,
  • Nachrichtentechnik,
  • Informations- und Computertechnik,
  • Projektmanagement,
  • Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement,
  • Arbeitssysteme und Terminwirtschaft,
  • Betriebswirtschaft,
  • Fremdsprachen.

Die Weiterbildungen zum/zur Datenbankentwickler /-in werden von den Kammern sowie von privaten Bildungseinrichtungen und Herstellern von Hard- und Software angeboten.

Um beruflich aufzusteigen, kann der/die Datenbankentwickler /-in einen Meister als geprüfter IT-Entwickler oder IT-Projektleiter bei der Industrie- und Handelskammer ablegen und sich anschließend selbstständig machen.

3. Studium
Datenbankentwickler können mit einem Informatikstudium neue Karrierewege einschlagen. Studiengänge, die infrage kommen, sind angewandte Informatik, allgemeine Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Softwareinformatik mit Schwerpunkt Informationssysteme und/oder Datenbanken. Die Bachelorstudiengänge gehen über sechs bis acht Semester und können an Hochschulen und Berufsakademien studiert werden. Die Zulassungsvoraussetzung ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife.

Das Informatikstudium vermittelt die Wissenschaft der allgemeinen, angewandten und technischen Informatik und mathematische Grundlagen. Dieses Wissen erhält der Studierende vorwiegend in Vorlesungen und Übungen. Praktika gehören ebenso zum Ausbildungsprogramm. Die Studieninhalte gliedern sich in verschiedene Module.

Im Hauptstudium vertieft der Student sein Informatikwissen und setzt einen Schwerpunkt wie zum Beispiel in Datenbanken und Informatik. Der Studierende erlernt Grundlagen zur Entwicklung und dem Design von Datenbanksystemen, erhält Kenntnisse der Programmierung, lernt Sprachen für Datenbanksysteme und eignet sich praktische Fähigkeiten an, die ihn als Datenbankentwickler qualifizieren. Zudem befasst sich der Student mit der Datenintegrität, der Transaktionsverwaltung und der Implementierung.

Die wichtigsten Studienfächer im Informatikstudium sind:

  • Grundlagen Informatik,
  • Mathematik und Stochastik,
  • Lineare Algebra und Algorithmen,
  • Datenstrukturen und formale Sprachen,
  • Objektorientierung und Informationssysteme,
  • Datenbanksysteme,
  • Programmiersprachen,
  • Rechnernetze und Systemarchitektur,
  • Datensicherheit und Kryptographie,
  • Elektrotechnik und Netzwerktechnik,
  • Soft Skills und Projektmanagement.

Wenn der Student 180 Leistungspunkte erreicht hat, wird er für die Bachelorarbeit zugelassen, die aus einer wissenschaftlichen Bearbeitung eines selbst gewählten Themas besteht.

Ein anschließender Masterstudiengang ist sinnvoll, vor allem für diejenigen, die anwendungsorientiert oder forschungsorientiert tätig werden möchten. Der Student kann im Master seinen Schwerpunkt vertiefen oder einen weiteren Schwerpunkt wählen. Nach dem Master bietet es sich an, zu promovieren. Die Promotion dient als Nachweis für die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit. Sie ist zwar keine Pflicht, allerdings werden promovierte Informatiker von Arbeitgebern bevorzugt. Mit der Promotion steht dem angehenden Datenbankentwickler eine wissenschaftliche Laufbahn oder eine Karriere in der Wirtschaft offen.

4. Tätigkeit

Der/die Datenbankenwickler /-in konzipiert und programmiert wirtschaftliche und bedarfsgerechte Datenbanken und bringt diese zur Anwendung. Dazu behilft er sich mit Methoden, Programmiersprachen, IT-Systemen und Informatikwerkzeugen. Weiterhin optimiert der/die Datenbankentwickler /-in die Leistung von IT-Systemen, verfasst individuelle Datenbankentwürfe, überprüft die Anforderungsmodelle auf Korrektheit und Vollständigkeit und analysiert, ob die Systemanforderungen hinsichtlich Sicherheit realisierbar sind. Nötige Änderungen und Erweiterungen stimmt er mit Spezialisten ab. Zudem führt er Unit- und Integrationstests durch. Der/die Datenbankenwickler hat auch Kontakt zu Kunden und ist für die Sicherung des Produktivbetriebs zuständig. Er nimmt Installationen vor Ort vor und nutzt dazu Handbücher und Installationsanleitungen. Auch übernimmt er die Budgetierung und die Planung des gesamten Geschäftsprozesses. Der/die Datenbankentwickler /-in erstellt regelmäßig Trainingsmaterialien, führt Projektteams und hält Schulungen für Datenbankadministratoren.

Gute Datenbankentwickler sind innovativ, kreativ und pflichtbewusst. Sie besitzen ein großes Interesse an theoretischen und abstrakten Tätigkeiten, technisches Verständnis und kaufmännische Befähigung. Lernbereitschaft ist in dem Beruf notwendig, da sich die IT-Branche ständig weiterentwickelt.

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