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Gehalt Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz

Datenbasis: 64 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,161 € 3,250 € 5,287 €
Baden-Württemberg 3,016 € 3,480 € 5,769 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Bayern 3,332 € 3,915 € 4,348 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Berlin 2,083 € 3,132 € 5,095 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Brandenburg 1,366 € 2,054 € 3,341 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Bremen 2,567 € 3,860 € 6,279 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Hamburg 3,134 € 4,714 € 7,669 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Hessen 2,053 € 3,583 € 3,695 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Mecklenburg-Vorpommern 1,579 € 2,375 € 3,864 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Niedersachsen 2,696 € 3,765 € 4,122 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Nordrhein-Westfalen 3,658 € 4,204 € 4,869 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Rheinland-Pfalz 1,973 € 2,967 € 4,827 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Saarland 2,345 € 3,526 € 5,736 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Sachsen 1,803 € 2,884 € 3,609 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Sachsen-Anhalt 2,007 € 3,019 € 4,911 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Schleswig-Holstein 2,017 € 3,033 € 4,934 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz
Thüringen 1,591 € 2,393 € 3,893 € Jobs Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz

Ingenieur /-in für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz:

1. Gehalt

Ein Ingenieur für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz verdient in Deutschland durchschnittlich 3.250 €, basierend auf 64 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.161 € und können teilweise bis zu 5.287 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Ingenieur für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.033 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.480 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Ingenieur für Umwelttechnik | Techn. Umweltschutz Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.865 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.189 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.499 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.622 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.720 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.967 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.012 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.860 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.543 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Ingenieur /-in für Umwelttechnik ist ein Beruf, der über ein entsprechendes Studium Zugang findet. Alternativ können Interessierte eine Weiterbildung zum/zur Techniker /-in mit Fachrichtung Umweltschutztechnik absolvieren, wenn sie keine Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Nach dieser Weiterbildung erhalten sie auch ohne Abitur Zugang zu einem Ingenieursstudium. Zugangsvoraussetzungen sind ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, Berufspraxis und je nach Bundesland ein Hauptschulabschluss oder eine mittlere Reife. Die Weiterbildung zum Techniker findet an einer Fachschule statt. Die Ausbildungsdauer geht über zwei Jahre in Vollzeit und über drei bis vier Jahre, wenn sie in Teilzeit absolviert wird.

In der Weiterbildung lernt der Teilnehmer das Management von betrieblichem und behördlichem Umweltschutz kennen. Er befasst sich mit Maßnahmen zur Reinhaltung von Luft, Boden und Gewässer und erlernt, wie er diese plant, durchführt und überwacht. Weiterhin wirkt der Teilnehmer bei der Umsetzung von umweltverträglichen Technologien mit und führt Messungen durch. Neben allgemeinbildenden Fächern erhält der Teilnehmer Unterricht im Bereich Energietechnik, Verfahrenstechnik und Laboratoriumstechnik. Die wichtigsten Schulfächer sind Mathematik, Informationstechnik, Chemie, Biologie und Physik. Am Ende der Weiterbildung findet eine staatliche Abschlussprüfung statt, die Wissen in der Wasserwirtschaft, der Abfallwirtschaft und im Immissionsschutz abfragt. Nach dem Abschluss besitzen die Teilnehmer detaillierte Kenntnisse im technischen Umweltschutz und sind in der Lage, Umweltschutzaufgaben in Unternehmen wahrzunehmen.

Personen, die bereits als Ingenieur /-in für Umwelttechnik tätig sind, sollten regelmäßig Fort- und Weiterbildungen besuchen, um das Fachwissen an neue Entwicklungen im Bereich des Umweltschutzes anzupassen. Die Weiterbildungen helfen zudem Qualifikationen zu verbessern, die Karrierechancen auszubauen und das Kompetenzprofil zu erweitern.

Mögliche Weiterbildungen für Umwelttechnik-Ingenieure sind:

  • Betrieblicher Umweltschutz,
  • Umweltrecht,
  • Umweltmanagement,
  • Abwasser- und Gewässerschutz,
  • Wasserwirtschaft,
  • Immissions- und Emissionsschutz,
  • Physikalische Messtechnik,
  • Betriebliche Organisation,
  • Qualitätsmanagement,
  • Qualitätssicherung,
  • Naturwissenschaftliches Labor,
  • Energie- und Ressourcenmanagement,
  • Verfahrenstechnik,
  • Erneuerbare Energien.
3. Studium

Wer ein Abitur oder Fachabitur besitzt, kann direkt mit einem Studium der Umwelttechnik beginnen, um sich für die Tätigkeit des Ingenieurs für Umwelttechnik zu qualifizieren. Der Bachelorstudiengang startet jeweils zum Wintersemester. Zulassungsvoraussetzung ist ein Vorpraktikum oder das Bestehen einer Einstufungsprüfung. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester. Im sechsten Semester findet ein Praxissemester statt. Es ist möglich, auch berufsbegleitend zu studieren. Normalerweise ist der Studiengang zulassungsfrei. Neben den Pflichtveranstaltungen kann der Student verschiedene Kurse frei wählen und sich damit einen Schwerpunkt legen.

Der Studiengang Umwelttechnik befasst sich mit umweltfreundlichen Prozessen und Produkten sowie der Nutzung von nachhaltigen Rohstoffen. Der Studierende erlernt ingenieurstechnische Verfahren zur Vermeidung und Beseitigung von Umweltbelastungen, zur Luftreinhaltung oder zur Bodensanierung kennen. Im Studium entwickelt er Anlagen, um Ressourcen wie Boden, Luft oder Energie nachhaltig zu nutzen und für Menschen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin befasst sich das Studium mit Risikoanalysen für Organisationen und Unternehmen. Im Grundstudium erhält der Student umwelttechnikbezogene Grundlagenkenntnisse und lernt natur- und ingenieurswissenschaftliche Fächer. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Der Studierende verbringt viel Zeit im Labor, wo er das Wissen praktisch anwendet. Im Hauptstudium kann sich der Student in einem Bereich der Umwelttechnik vertiefen.

Die wichtigsten Studienfächer des Umwelttechnik-Studiengangs sind:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Chemie,
  • Umwelttechnik,
  • Ökologie,
  • Umweltinformatik,
  • Verfahrenstechnik,
  • Wasserwirtschaft,
  • Bautechnische Grundlagen,
  • Umweltrecht und Wirtschaft,
  • Anlagenbau,
  • Umweltprozesstechnik,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Fachenglisch,
  • Elektrotechnik,
  • Thermodynamik,
  • Mess- und Regelungstechnik,
  • Umweltanalytik,
  • Umweltmanagement,
  • Chemische Analytik,
  • Umweltbiotechnik.

Die Bachelorarbeit verknüpft der Student mit der Praxisphase. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Kolloquiums erhält er den Titel „Bachelor of Sciene“. Anschließend kann er sein Wissen in einem weiterführenden Masterstudiengang vertiefen und sich auf Tätigkeiten in der Forschung und Entwicklung vorbereiten. Der Master geht über drei Semester. Der Student schließt es mit einer wissenschaftlichen Arbeit ab.

4. Tätigkeit

Der Ingenieur und die Ingenieurin mit den Spezialisierungseinrichtungen Umwelttechnik und Technischer Umweltschutz finden ein Arbeitsumfeld bei Herstellerunternehmen von industriellen Anlagen, bei Ingenieurbüros und in der öffentlichen Verwaltung. Weitergehend eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten bei Verbänden und bei Betrieben und Unternehmen, die Betriebs- und Umweltschutzbeauftragte beschäftigen. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Erstellung von Konzepten von Sanierungen belasteter Böden und Gewässer, umweltgerechter Abwasser- und Abfallentsorgung sowie Immissionsschutz und deren Umsetzung und Überwachung.

Die Tätigkeit von Ingenieuren für Umwelttechnik hängt vom jeweiligen Arbeitsfeld ab. Generell überwachen, entwickeln und planen sie technische Verfahren und Maßnahmen zum Umweltschutz und zum Schutz vor Schadstoffen, Lärm und anderen umweltschädlichen Einflüssen. Ingenieure für Umwelttechnik arbeiten bei Umweltbehörden und Verbänden, in Industriebetrieben oder im Gesundheitswesen. Sie führen Messungen von Abgasen, Feinstaub, Radioaktivität, Abwasser oder Abfall durch, warten umwelttechnische Anlagen und wirken bei der Entwicklung solcher Anlagen mit. Weiterhin übernehmen die Ingenieure für Umwelttechnik Beratungs- und Überwachungsaufgaben im Naturschutz und der Landschaftspflege und kümmern sich um die Qualitätssicherung und Arbeitssteuerung. Bei ihrer Arbeit müssen sie rechtliche Regelungen zum Umweltschutz einhalten und umsetzen. Sie benötigen für die erfolgreiche Ausübung ihrer Tätigkeit neben technischem Verständnis, Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt, Kommunikationsstärke und Verhandlungsgeschick.

Die Arbeit findet im Büro am Computer sowie in Produktionshallen oder im Freien statt, zum Beispiel wenn sie Messungen durchführen müssen. Da sie mit Giftstoffen und Chemikalien in Berührung kommen können, tragen sie Schutzkleidung.

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