Gehaltsdatenbank mit 2 Mio Einträgen Über 200.000 aktuelle Stellenangeboten

×

Gehalt Pflegepädagoge

Datenbasis: 28  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,335€ 3,121€ 4,594€
Baden-Württemberg 2,461€ 3,012€ 3,246€ Jobs Pflegepädagoge
Bayern 2,358€ 3,152€ 4,640€ Jobs Pflegepädagoge
Berlin 2,563€ 3,426€ 5,043€ Jobs Pflegepädagoge
Brandenburg 1,793€ 2,397€ 3,528€ Jobs Pflegepädagoge
Bremen 2,333€ 3,118€ 4,590€ Jobs Pflegepädagoge
Hamburg 2,182€ 2,916€ 4,292€ Jobs Pflegepädagoge
Hessen 2,577€ 3,444€ 5,069€ Jobs Pflegepädagoge
Mecklenburg-Vorpommern 2,087€ 2,790€ 4,107€ Jobs Pflegepädagoge
Niedersachsen 2,661€ 3,557€ 5,236€ Jobs Pflegepädagoge
Nordrhein-Westfalen 2,981€ 3,834€ 4,772€ Jobs Pflegepädagoge
Rheinland-Pfalz 2,295€ 3,068€ 4,516€ Jobs Pflegepädagoge
Saarland 2,294€ 3,066€ 4,513€ Jobs Pflegepädagoge
Sachsen 1,283€ 1,715€ 2,524€ Jobs Pflegepädagoge
Sachsen-Anhalt 1,838€ 2,457€ 3,617€ Jobs Pflegepädagoge
Schleswig-Holstein 2,179€ 2,913€ 4,288€ Jobs Pflegepädagoge
Thüringen 1,793€ 2,396€ 3,527€ Jobs Pflegepädagoge

Pflegepädagogen:

1. Gehalt

Ein Pflegepädagoge verdient in Deutschland durchschnittlich 3.121 €, basierend auf 28 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.335 € und können teilweise bis zu 4.594 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Pflegepädagoge bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.913 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.012 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Pflegepädagoge Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.396 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.953 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.953 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.210 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.111 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.711 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.152 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.456 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.595 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Pflegepädagogik befasst sich mit der Aus- und Weiterbildung von Krankenpflegern. Der Beruf des/der Pflegepädagoge /-in ist ein anerkannter Pflegeberuf, den man in der Regel über ein Studium der Medizin- und Pflegepädagogik erlernt.

Neben einem Studium kann alternativ auch eine Ausbildung als Hebamme, Entbindungshelfer oder Pflegefachkraft durchlaufen werden, um anschließend über eine berufliche Fortbildung Zugang zur Tätigkeit des/der Pflegepädagoge /-in Zugang zu erhalten.

Wer bereits als Pflegepädagoge /-in tätig ist, der kann mit berufsbegleitenden Weiterbildungen seine Kompetenzen und Perspektiven ausbauen. Da sich die Lehrmethoden und Therapieformen in der Pflege weiterentwickeln und verändern, ist es für Pflegepädagogen /-innen zudem notwendig, ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Die Lehrgänge und Seminare werden von Berufsverbänden und Bildungsinstituten angeboten und gehen über mehrere Tage oder Wochen. Die Kosten der Fortbildung werden in der Regel vom Arbeitgeber übernommen. Die folgenden Anpassungsweiterbildungen sollten von Pflegepädagogen /-innen wahrgenommen werden:

    • Lehrtätigkeit in der Pflege
    • Pflegebegutachtung
    • Pflegemanagement
    • Pflegeberatung
    • Erziehung und Pädagogik
    • Fachfortbildung für Pfleger
    • Betriebliche Aus- und Weiterbildungsmethoden
    • Erwachsenenbildung
    • Gesundheitsmanagement
    • Case Management
    • Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
    • Gesundheitswesen
    • IT-Anwendungen
    • Konfliktmanagement
    • Meditation
    • Psychologie und Fachpsychologie
    • Therapiemethoden
    • Kommunikationsfähigkeiten
    • Gruppenarbeit und Teamarbeit
    • Unterrichtsmethoden

    Der/die Pflegepädagoge /-in kann sich auch beruflich zur Lehrkraft im Gesundheitswesen weiterbilden lassen. Diese berufliche Weiterbildung dauert zwei Jahre und findet an Fachschulen statt. Der Unterricht gliedert sich in einen theoretischen und einen fachpraktischen Teil. Der Unterricht kann in Teil- oder Vollzeit absolviert werden. Inhalte der Weiterbildung zur Lehrkraft im Gesundheitswesen sind Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Berufswissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Für die Ausübung der Tätigkeit ist ein Führungszeugnis notwendig.

3. Studium

Pflegepädagogik kann als eigenständiges Fach im Rahmen eines Bachelor-Studiums studiert werden. Das Studium hat eine Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern. Zugangsvoraussetzungen sind eine Fachhochschulreife oder Abitur sowie das erfolgreiche Bestehen eines Zulassungsverfahrens. In einigen Bundesländern wird außerdem eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/ -schwester vorausgesetzt.

Im Studium erhält der Studierende eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Pflegewissenschaften und Pflegepädagogik und erlernt Methoden, mit denen der Lernprozesse planen, gestalten, entwickeln und bewerten kann. Zudem befasst sich der Student mit pathologischen und physiologischen Abläufen im menschlichen Körper und pflegepädagogischen Arbeitsfeldern. Das Studium vermittelt psychologische Kenntnisse und sozialwissenschaftliche Kenntnisse, die für das spätere Unterrichten notwendig sind. Der Studiengang stellt die Fragen sowie die Problemstellungen der Studenten für die Aneignung von Wissen in den Vordergrund.

Der Student besucht Vorlesungen und Seminare und arbeitet an Projekten mit. Zudem werden mehrere Praktika im Gesundheits- und Pflegewesen, in Krankhäusern und Pflegeheimen sowie ein Praxissemester absolviert. Die Lehrveranstaltungen gliedern sich in Module. Neben den Pflichtfächern kann der Studierende mehrere Wahlpflichtfächer, wie Gerontologie oder Case Management auswählen.

Studieninhalte der Pflegepädagogik :

    • Gesundheitswissenschaften
    • Pflegewissenschaften
    • Pflegepädagogik und Lehren in Pflegeberufen
    • Ausbilden in Pflegeberufen
    • Forschen in der Pflege
    • Pflegerisches Handeln
    • Berufliche Bildung
    • Erwachsenenbildung
    • Ethische und philosophische Grundlagen
    • Kommunikationsgrundlagen
    • Epidemiologie
    • Unterrichtskonzepte
    • Medienpädagogik
    • Wirtschafts- und Gesundheitspolitik
    • Rechtliche Pflegeaspekte
    • Soziologie

    Pflegepädagogik wird an öffentlichen und privaten Hochschulen angeboten. Die Studienbeiträge variieren. Der Student muss pro Semester mit 300 Euro bis 700 Euro Studiengebühren rechnen. Die Kosten des Studiums können über das BAföG oder einen Bildungskredit gefördert werden. Abgeschlossen wird das Pflegepädagogik Studium mit einer Bachelorarbeit. Der Absolvent erhält den akademischen Grad Bachelor of Arts. Nach dem Studium ist der Absolvent in der Lage, pflegepädagogische Aufgaben in Aus-, Fort- und Weiterbildungen des Gesundheitswesens zu vermitteln und beratende Tätigkeiten im Pflege- und Gesundheitswesen durchzuführen.

4. Tätigkeit

Die Pflegepädagogen /-innen bilden Krankenpfleger, Altenpfleger, Hebammen und andere Personen, die im Pflege- und Gesundheitswesen tätig sind, aus. Sie vermitteln Fachwissen der Medizinpädagogik und unterrichten verschiedene Therapieformen, die Logopäden und Therapeuten anwenden können. Zudem sind an der Ausbildung von medizinisch-technischen Assistenten beteiligt.
Die Pflegepädagogen /-innen unterrichten pflegerische Fächer, wie Pflegemethoden, Sozial- und Biowissenschaften, Gesundheitsförderung oder Psychosomatik an einer Fachschule oder Weiterbildungsstätte und bereiten den Unterricht auch inhaltlich vor. Den Lernerfolg der Schüler überprüfen sie mit Leistungskontrollen und Prüfungen. Sie begleiten die Azubis auch praktisch in der Krankenhausstation und bringen ihnen bei, wie man Ärzten bei Operationen und Behandlungen assistiert. Weiterhin vermitteln sie konkrete Pflegetechniken und erklären, wie man Infusionen und Injektionen verabreicht, wie man bettlägerige Patienten behandelt, wie man medizinische Geräte bedient und wie im Notfall Erste Hilfe geleistet werden kann. Darüber hinaus übernehmen sie verwaltende und organisatorische Aufgaben, die in der Ausbildungsstätte anfallen, sprechen sich mit Kollegen ab, koordinieren den Stundenplan und entwickeln das Lehrprogramm. Pflegepädagogen können zudem im Qualitätsmanagement tätig sein und Richtlinien für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen umsetzen.

TOP Skip to main content