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Gehalt Verwaltung

Datenbasis: 63  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,040€ 2,907€ 4,774€
Baden-Württemberg 2,148€ 2,868€ 6,128€ Jobs Verwaltung
Bayern 2,745€ 3,401€ 3,714€ Jobs Verwaltung
Berlin 2,651€ 3,778€ 6,204€ Jobs Verwaltung
Brandenburg 1,733€ 2,469€ 4,055€ Jobs Verwaltung
Bremen 2,038€ 2,904€ 4,769€ Jobs Verwaltung
Hamburg 3,452€ 3,884€ 4,358€ Jobs Verwaltung
Hessen 2,234€ 2,741€ 4,008€ Jobs Verwaltung
Mecklenburg-Vorpommern 1,276€ 1,819€ 2,987€ Jobs Verwaltung
Niedersachsen 2,830€ 4,052€ 6,497€ Jobs Verwaltung
Nordrhein-Westfalen 1,933€ 3,044€ 6,340€ Jobs Verwaltung
Rheinland-Pfalz 1,345€ 1,917€ 3,148€ Jobs Verwaltung
Saarland 2,004€ 2,856€ 4,690€ Jobs Verwaltung
Sachsen 2,434€ 2,860€ 3,477€ Jobs Verwaltung
Sachsen-Anhalt 2,993€ 4,265€ 7,004€ Jobs Verwaltung
Schleswig-Holstein 1,448€ 2,063€ 3,388€ Jobs Verwaltung
Thüringen 1,803€ 2,619€ 2,701€ Jobs Verwaltung

Verwaltung:

1. Gehalt

Ein Mitarbeiter in der Verwaltung verdient in Deutschland durchschnittlich 2.907 €, basierend auf 63 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.040 € und können teilweise bis zu 4.774 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Mitarbeiter in der Verwaltung bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.063 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.868 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Mitarbeiter in der Verwaltung Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.655 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.617 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.873 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.619 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.720 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.720 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.811 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.145 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.818 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Diplom-Verwaltungswirts setzt ein entsprechendes Studium mit Diplom-Abschluss voraus. Folglich reicht eine herkömmliche, mehrjährige Berufsausbildung nicht aus. Dennoch besitzen einige studierte Diplom-Verwaltungswirte zusätzlich eine Ausbildung aus dem Bereich der Verwaltung. Hierzu zählt beispielsweise der Beruf des Verwaltungs-Fachangestellten.

Besagte Ausbildung erfordert in der Regel die mittlere Reife. Hinsichtlich der persönlichen Kompetenzen suchen die Arbeitgeber nach Bewerbern mit Teamfähigkeit, Entscheidungsfreude, Engagement und Offenheit im Umgang mit anderen Personen. Eine Ausbildung aus dem Verwaltungs-Sektor bietet sich an, um nach der Absage auf die Bewerbung auf einen Studienplatz Warte-Semester angerechnet zu bekommen. Das verbessert die Aussichten bei einer späteren, wiederholten Bewerbung an einer Universität oder Fachhochschule.

Neben dem an späterer Stelle erläuterten Diplom-Studium sowie der Option einer vorherigen Ausbildung stehen im vorgestellten Berufsfeld diverse Möglichkeiten zur Weiterbildung offen. Dazu gehören unter anderem diverse Master-Studiengänge, welche die Universitäten im Zuge der Bologna-Reform einführten. Als Beispiel eignet sich beispielsweise das Angebot namens "Europäisches Verwaltungs-Management". Darüber hinaus existiert die berufliche Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt. Es bietet sich für interessierte Personen als Alternative zum Studium in Anschluss an eine herkömmliche Berufsausbildung an.

3. Studium

Der akademische Grad "Diplom-Verwaltungswirt" geht mit einem vorherigen Studium einher. Da es sich um einen im öffentlichen Verwaltungsdienst ausgeübten Beruf handelt, besuchen die Interessenten einen nach dem dualen System konzipierten Studiengang. Die Studierenden halten sich abwechselnd an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und in einer Behörde auf. Demnach besteht das Studium aus Theorie- und Praxisphasen.

Bewerber benötigen das Abitur oder zumindest die Fachhochschulreife. Das Studium nimmt zwischen drei und vier Jahren in Anspruch. Der Anteil der Praxisphasen hängt vom Bundesland ab und beläuft sich auf bis zu 50 Prozent. Während des Studiums hören die Studierenden Vorlesungen aus den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Zusätzlich stehen Fächer aus den Sozialwissenschaften – wie beispielsweise Psychologie – auf dem Lehrplan.

Allerdings handelt es sich bei Studiengängen mit einem Diplom-Abschluss um Auslaufmodelle. Angesichts der bereits erwähnten Bologna-Reform bieten die Universitäten und Fachhochschulen größtenteils Bachelor- und Master-Studiengänge an. Infolgedessen einigte sich die Konferenz der Innen- und Kultusminister im April 2002, Absolventen mit Bachelor-Abschluss im gehobenen Dienst zu akzeptieren. Dasselbe gilt für Bewerber mit einem abgeschlossenen Master-Studium. Dennoch bietet sich weiterhin ein Studium an einer Verwaltungs-Hochschule an, um später den Beruf des Verwaltungswirtes auszuüben.

Der Titel des verliehenen Abschlusses hängt wesentlich von der gewählten Hochschule ab. Während einige Einrichtungen weiterhin Abschlüsse mit dem Namen Diplom ausstellen, erhalten Studierende anderer Hochschulen einen "Bachelor of Laws" oder einen "Bachelof of Arts – Allgemeine Verwaltung". Aufbauende Master-Angebote enden mit dem Master in der öffentlichen Verwaltung (Master of Public Administration). Alternativ verleihen einige Hochschulen den "Master of Science". Der Titel des Diplom-Fachwirts gilt als gleichwertig zum akademischen Bachelor-Grad.

4. Tätigkeit

Der Diplom Verwaltungswirt bzw. die Diplom Verwaltungswirtin (FH) findet ein Arbeitsumfeld bei Behörden von Stadt, Land und Bund sowie in Verbänden oder allen anderen Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes. Meist nehmen sie die Aufgaben von Sachbearbeitern wahr, doch auch eine leitende Tätigkeit ist möglich. Meist sind sie im Büro an Computerarbeitsplätzen tätig. Zugang zu diesem Beruf erhält man über ein Studium an einer Fachhochschule, die Studiendauer beträgt vier Jahre. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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