Bei der Berufsbezeichnung Elektronikfacharbeiter und
Elektronikfacharbeiterin handelt es sich um eine Facharbeiterausbildung
der ehemaligen DDR. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Fertigung von
elektronischen Bau- und Funktionsgruppen sowie von Geräten und Anlagen.
Spezialisierungen auf Fachgebiete sind möglich gewesen. Beispielsweise
werden sie in der Montage von Anlagen für die automatisierten Produktion
eingesetzt. Dabei fallen ihnen neben der Montage Tätigkeitsfelder der
Fertigung der Anlagen, Prüfung von der Funktionsfähigkeit, Überwachung
des Produktionsablaufes und Behebung von Fehlern zu. Ihr Arbeitsumfeld
finden sie in Betrieben der Halbleiter- oder Elektroindustrie. Das Gehalt
kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das
Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines
Unternehmens ab, der Stundenlohn und Durchschnittsgehalt passen sich den
Anforderungen an, wie zum Beispiel bei der Montage.