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Gehalt Finanzassistenz (Bank)

Datenbasis: 40 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,469 € 2,451 € 4,081 €
Baden-Württemberg 945 € 2,503 € 3,794 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Bayern 2,120 € 3,538 € 5,891 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Berlin 1,744 € 2,147 € 2,760 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Brandenburg 1,128 € 1,882 € 3,134 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Bremen 1,468 € 2,449 € 4,078 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Hamburg 1,793 € 2,992 € 4,982 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Hessen 1,545 € 2,577 € 4,291 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Mecklenburg-Vorpommern 1,073 € 1,791 € 2,982 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Niedersachsen 1,290 € 2,153 € 3,585 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Nordrhein-Westfalen 2,551 € 4,256 € 7,086 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Rheinland-Pfalz 1,444 € 2,410 € 4,013 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Saarland 1,443 € 2,408 € 4,009 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Sachsen 1,087 € 1,813 € 3,019 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Sachsen-Anhalt 1,157 € 1,930 € 3,214 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Schleswig-Holstein 1,371 € 2,287 € 3,808 € Jobs Finanzassistenz (Bank)
Thüringen 1,166 € 1,945 € 3,238 € Jobs Finanzassistenz (Bank)

Finanzassistenz (Bank):

1. Gehalt

Für einen Finanzassistent (Bank) beträgt das durchschnittliche Gehalt in Deutschland, basierend auf X Datensätzen bei 2.451 €. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.469€ und können teilweise bis zu 4.081€ pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch als Finanzassistent (Bank) bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.287€ liegen, kann man in Bayern auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.538€ kommen. Da die Kosten für den Lebensunterhalt in Süddeutschland etwas höher sind als im restlichen Land, relativieren sich die Gehaltsunterschiede aber oft wieder. Der Osten Deutschlands zeigt sich auch für die Finanzassistent (Bank) als Schlusslicht im bundesweiten Gehaltsranking. In Brandenburg liegt das durchschnittliche Einkommen für einen Finanzassistent (Bank) nur bei 2.287€.

Finanzassistent (Bank): Gehalt im Detail nach Alter, Firmengröße und Geschlecht:

  • 25 Jahre = 2.507 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.659 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.955 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.879 Euro brutto
  • 45 Jahre = - Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.937 Euro brutto
    • Monatsgehalt nach Firmengröße:

      Die Größe des Arbeitgebers macht sich auch in den Gehältern der Finanzassistent (Bank) bemerkbar. In einem Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern liegt das monatliche Gehalt bei etwa 2.105€. Wenn der Arbeitgeber 500 bis 1000 Angestellte beschäftigt erhöht sich das Durchschnittsgehalt auf 2.569€ brutto. Die höchsten Gehälter lassen sich wie so oft in den großen Firmen erzielen. Bei mehr als 1000 Angestellten liegt die monatliche Vergütung bei etwa 2.821€.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum /-r Finanzassistenten /-in ist keine eigenständige Berufsausbildung. Sie ist vielmehr als optionale Ergänzung zu einer herkömmlichen Ausbildung, vorzugsweise im Finanzsektor, anzusehen. Eine Weiterbildung eröffnet den Weg zu diesem Beruf. Das Angebot richtet sich in erster Linie an diejenigen, die den Beruf des /-r Bankkaufmanns /-frau, des /-r Kaufmanns /-frau für Versicherungen und Finanzen oder des /-r Steuerfachangestellten erlernen.

Um an einer solchen Bildungsmaßnahme teilnehmen zu dürfen, ist die allgemeine Hochschulreife zwingend erforderlich. Zudem muss nachgewiesen werden, dass parallel ein duales Ausbildungsmodell absolviert wird. Die Zusatzausbildung findet in schulischer Form statt. Unterrichtet wird meist an der Berufsschule oder am Berufskolleg.

Der Kurs soll die in der regulären Ausbildung vermittelten Inhalte erweitern und vertiefen. Zum Lernprogramm gehören daher die Bereiche:

  • Zahlungsverkehr (im In- und Ausland, Kontoführung, Wirtschaftlichkeit),
  • Versicherungswesen (Versicherungsarten, Bedarf, Beratung und Verkauf von Versicherungsangeboten, Vertragsabschluss),
  • Geld- und Kapitalanlagen (Wertpapiere und andere Möglichkeiten der Anlage wie zum Beispiel Immobilien),
  • Finanzierung (Leasing, Baufinanzierung, steuerliche Aspekte, Beratung)
  • Rechnungswesen,
  • Marketing/Öffentlichkeitsarbeit,
  • Rechtliche Grundlagen (Allgemeine Geschäftsbedingungen und Ähnliches),
  • Arbeiten im Büro, Schriftverkehr.

Die Kompetenzen, die Bewerber mitbringen sollten, entsprechen in weiten Teilen denen, die in den regulären Ausbildungsberufen gefordert sind. Natürlich kann vor allem auf mathematische Kenntnisse auf keinen Fall verzichtet werden. Zusätzlich sollten sich die Teilnehmer in den Themengebieten Wirtschaft und Recht auskennen. Insbesondere beim Führen von Kundengesprächen oder Erstellen von Vertragstexten sind außerdem gute Deutschkenntnisse nötig.

Die Prüfung am Ende der Ausbildung umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil. In der mündlichen Prüfung wird meist ein Beratungsgespräch simuliert. Der prüfenden Kommission gehörten Vertrete der Bildungseinrichtung sowie der jeweiligen Industrie- und Handelskammer an. Mit der Teilnahme an der zusätzlichen Ausbildungsmaßnahme stellt der/ die Lernende bereits sein/ ihr besonderes Engagement unter Beweis. Wer dieses nach Abschluss der Ausbildung fortsetzen möchte, kann die Prüfung zum /-r Fachwirt /-in für Finanzberatung ablegen.

3. Studium

Da die allgemeine Hochschulreife bereits als Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung zum /-r Finanzassistenten /-in im Bankwesen gilt, ist auch der Gang zur Universität oder Fachhochschule grundsätzlich möglich. Aufgrund der inhaltlichen Parallelen bietet sich vor allem der Studiengang Bank/Finanzdienstleistungen an. Dieser umfasst die Fachbereiche Betriebs- und Volkswirtschaft, Recht und Bankwesen.

Folglich setzt sich der Modulplan wie folgt zusammen:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre,
  • Wirtschaftspolitik,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Bankenrisikosteuerung,
  • Anlagegeschäft,
  • Geschäftspolitik von Finanzdienstleistungsunternehmen,
  • Grundlagen des Kredit- und Auslandsgeschäft,
  • Finanzdienstleistungsprodukte und deren Vertrieb,
  • Spezifisches Rechnungswesen,
  • Integriertes Management.

Um den Anforderungen innerhalb des Studiums gerecht werden zu können, sollten Interessierte einige Vorkenntnisse mitbringen. Eine zentrale Stütze ist die Mathematik. Sowohl beim Erstellen von Kalkulationen als auch beim Analysieren von Statistiken werden fundierte mathematische Kenntnisse benötigt. Außerdem sind wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge und Wechselwirkungen leichter zu verstehen, wenn in diesen Bereichen bereits ein gewisses Vorwissen vorhanden ist. Ferner ist die Wirtschaftsinformatik ein Randgebiet des Studiengangs. Grundkenntnisse in allgemeiner Informatik erleichtern hier den Zugang. Da die Finanzbrache zunehmend internationaler wird, werden gute bis sehr gute Englischkenntnisse ebenfalls vorausgesetzt.

Im Finanzsektor sind duale Studienmodelle beliebt. Dabei wird das wissenschaftlich ausgerichtete Studium an einer Hochschule mit der praktischen Ausbildung beispielsweise in einer Bank kombiniert. Für das Bachelorstudium müssen in der Regel sechs bis acht Semester eingeplant werden. Nach erfolgreichem Abschluss des grundständigen Studiums, kann der/die Student /-in direkt ins Berufsleben einsteigen. Oder aber er/sie entscheidet sich dafür, das Studium in Form eines Masters fortzusetzen. Zur Auswahl stehen diesbezüglich die Studiengänge Bank/Finanzdienstleistungen, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Rechnungswesen.

Auch das Angebot an Bachelor-Studiengängen innerhalb der Branche ist vielfältig. Neben dem erläuterten Studiengang sind vor allem die Fächer Versicherungsbetriebswirtschaft, Unternehmensberatung und Steuern bzw. Prüfungswesen empfehlenswert. Absolventen der Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, Internationale Wirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen bietet sich ebenfalls ein breites Spektrum an Berufsperspektiven.

4. Tätigkeit

Der Finanzassistent und die Finanzassistentin (Bank) finden ihr Arbeitsumfeld bei Kreditinstituten. Im Mittelpunkt der Arbeit eines /-r Finanzassistenten /-in stehen die sogenannten Allfinanzen. Dies sind Kombinationen aus verschiedenen Finanzprodukten. Es kann sich um Versicherungs- und Vorsorgeangebote oder um Anlage und Finanzierungsmodelle handeln. Unabhängig von der Art des Produktes ist es die Aufgabe des /-r Finanzassistenten /-in, den Kunden angemessen zu beraten. Wenn es um die Aufnahme von Krediten oder die Beteiligung an Aktienfonds geht, gilt es, sachgerecht über Chancen und Risiken zu informieren und mögliche Alternativen aufzuzeigen. Ebenso wichtig ist es, auf rechtliche Bestimmungen und staatliche Förderprogramme hinzuweisen. Zur Veranschaulichung von Anlagemodellen erstellen die Finanzassistenten Berechnungsbeispiele. Will sich der/die Kunde /-in beispielsweise ein Eigenheim finanzieren, ist der/die Finanzassistent /-in genau der richtige Ansprechpartner.

Darüber hinaus werden Finanzassistenten in den Abteilungen Marketing, Auslandsgeschäft und Rechnungswesen eingesetzt. Dank ihres fundierten Fachwissens eignen sie sich in besonderer Weise für anspruchsvolle Sachbearbeitungsaufgaben.

Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Kreditinstitutes von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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