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Gehalt Hafenarbeiter / in

Datenbasis: 6  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,638€ 1,981€ 2,435€
Baden-Württemberg 1,779€ 2,151€ 2,644€ Jobs Hafenarbeiter / in
Bayern 1,691€ 2,045€ 2,514€ Jobs Hafenarbeiter / in
Berlin 1,525€ 1,844€ 2,267€ Jobs Hafenarbeiter / in
Brandenburg 1,258€ 1,521€ 1,870€ Jobs Hafenarbeiter / in
Bremen 1,636€ 1,979€ 2,433€ Jobs Hafenarbeiter / in
Hamburg 1,533€ 1,854€ 2,279€ Jobs Hafenarbeiter / in
Hessen 1,756€ 2,124€ 2,611€ Jobs Hafenarbeiter / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,576€ 1,906€ 2,343€ Jobs Hafenarbeiter / in
Niedersachsen 1,319€ 1,595€ 1,961€ Jobs Hafenarbeiter / in
Nordrhein-Westfalen 1,653€ 1,999€ 2,457€ Jobs Hafenarbeiter / in
Rheinland-Pfalz 1,611€ 1,948€ 2,394€ Jobs Hafenarbeiter / in
Saarland 1,609€ 1,946€ 2,392€ Jobs Hafenarbeiter / in
Sachsen 1,212€ 1,466€ 1,802€ Jobs Hafenarbeiter / in
Sachsen-Anhalt 1,290€ 1,560€ 1,918€ Jobs Hafenarbeiter / in
Schleswig-Holstein 2,076€ 2,511€ 3,086€ Jobs Hafenarbeiter / in
Thüringen 1,300€ 1,572€ 1,932€ Jobs Hafenarbeiter / in

Hafenarbeiter / in:

1. Gehalt

Ein Hafenarbeiter verdient in Deutschland durchschnittlich 1.981 €, basierend auf 6 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.638 € und können teilweise bis zu 2.435 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Hafenarbeiter bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.511 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.151 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Hafenarbeiter Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.652 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.652 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.056 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.981 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.906 Euro brutto
  • 50 Jahre = - Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.981 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.595 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.359 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Eine bestimmte Ausbildung ist nicht vorgeschrieben, um als Hafenarbeiter /-in arbeiten zu können. Häufig werden Höhentauglichkeit, körperliche Belastbarkeit, ein handwerkliches Geschick, der PKW-Führerschein oder auch ein Gabelstapler-Führerschein als vorteilhaft gesehen bzw. vorausgesetzt. Weil Tätigkeiten im Hafen mitunter gefährlich sein können und damit Arbeitsunfälle sowie die Beschädigung von Transportgut vermieden werden kann, wird immer ein hohes Maß an Aufmerksamkeit verlangt und die Beherrschung der deutschen Sprache.

Es kann aber auch eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert werden. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich entweder bei Speditions- und Logistikbetrieben zu bewerben, die sich auf die Containerverladung in Häfen spezialisiert haben oder bei Betreibergesellschaften von See- und Binnenhäfen.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik dauert 3 Jahre und beinhaltet Theorie- und Praxiszeiten. Sie wird ausschließlich in großen Häfen wie Hamburg, Bremen oder Duisburg angeboten. Bewerber benötigen einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife.

Auszubildende erlernen folgende praktische Fähigkeiten:

  • Überprüfung der Frachtpapiere von Ein- und Ausfuhrgüter und Kontrolle der Lieferungen auf Vollständigkeit und
  • Beschädigungen,
  • Beachtung rechtlicher und zollrechtlicher Bestimmungen,
  • Be- und Entladen von Gütern auf und von Schiffen,
  • Transport von Waren innerhalb des Hafengebiets zu Lagerflächen oder weiterführenden Transportmitteln,
  • bedarfsgerechte Lagerung von Gütern und Sicherung von Gefahrgut,
  • Planung des Weitertransport der Güter per Binnenschiff, LKW oder Bahn,
  • Arbeiten im Team, Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Dienstleistern und Kunden

In der Berufsschule sind vor allem die Fächer Mathe, Englisch und Deutsch wichtig. Fachkräfte für Hafenlogistik sind in einem internationalen Umfeld tätig, sodass sie auch wichtige englische Fachbegriffe beherrschen müssen, um Anweisungen folgen oder mit Kunden und Dienstleistern kommunizieren zu können. Außerdem müssen sie rechnerisch gut mit verschiedenen Maßen und Währungen umgehen können.

Weitere Möglichkeiten für eine Anstellung als Hafenarbeiter /-in sind die Ausbildung als

Eine Perspektive nach der Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik kann die Weiterbildung zum/r Hafenfacharbeiter /-in oder Ladebetriebsleiter /-in sein.

3. Studium

Wer ein Studium im selben Arbeitsumfeld wie der Hafenarbeiter sucht, kann die Studiengänge im Bereich Transport und Logistik in Betracht ziehen. Folgende Studiengänge bieten sich an:

  • Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft (B.Sc.)
  • Internationales Logistikmanagement (B.Sc.)
  • Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Logistik, (B.A.) oder (B.Sc.)
  • Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Logistics/Operations Management, (B.Eng.)
  • Business Administration, Vertiefungsrichtung Logistik, (B.A.)
  • Transportwesen/Logistik, (B.Eng.)

Besonders durch die Internationalität des Seeverkehrs und auch im Allgemeinen der Logistikbranche, lohnt es sich, einen Blick auf die englischsprachigen Studiengänge zu werfen, die zur Auswahl stehen:

  • International Logistics: Management and Engineering, (B.Sc.)
  • Shipping and Chartering, (B.A.)
  • Ship Management, ( B.Sc., ISSM / Nautik)

Die Studieninhalte variieren je nachdem, welcher Studiengang konkret gewählt wird. Das Studium der Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft z.B. spricht gezielt Interessenten an, die eine maritim-wirtschaftliche Tätigkeit ausüben wollen. Hier werden folgende Inhalte studiert:

  • Hafen- und Verkehrswirtschaftslehre, Internationale Verkehrspolitik
  • Informationstechnik
  • Transportmanagement
  • Technik
  • Hafenmanagement, Seeverkehrsökonomie, Controlling und Mathematik
  • Englisch
  • Recht
4. Tätigkeit

Ein Hafenarbeiter oder eine Hafenarbeiterin ist meist in See- oder Binnenhäfen tätig. Sie sind meist an oft wechselnden Arbeitsplätzen im Freien und im Schichtdiens tätig. Diese Arbeitsplätze können Schiffe, Kaianlagen, Werften, Speicher, Containerabstellplätze und sonstige Freilager sein. Seit 2006 gibt es erst den Lehrberuf des Hafenarbeiters, somit kommen die meisten Hafenarbeiter im Moment noch meist aus der holz- oder metallverarbeitenden Branche und haben dort ihre Ausbildung gemacht. Die hafenarbeiter ringen in letzter Zeit immer wieder um ihr Gehalt. Meist kämpfen sie mit Gewerkschaften wie ver.di um ihren Lohn. Dadurch ist ihr Einkommen in der letzten Zeit um 5% gestiegen.

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