Installateur u. Heizungsbauermeister Gehalt bundesweit

2,012 - 3,966

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64 Jobs für Installateur u. Heizungsbauermeister / in bundesweit

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Installateur u. Heizungsbauermeister / in

Datenbasis: 178 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2,012 € 2,859 € 3,966 €
Baden-Württemberg 2,620 € 3,253 € 4,030 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Bayern 1,960 € 2,629 € 3,374 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Berlin 1,469 € 2,594 € 3,596 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Brandenburg 1,542 € 2,223 € 2,798 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Bremen 1,741 € 2,474 € 3,432 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Hamburg 2,805 € 3,272 € 3,567 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Hessen 2,172 € 3,143 € 4,405 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,704 € 2,383 € 2,995 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Niedersachsen 2,265 € 2,692 € 3,804 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Nordrhein-Westfalen 2,354 € 3,184 € 4,301 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Rheinland-Pfalz 2,049 € 3,132 € 4,256 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Saarland 1,871 € 2,659 € 3,689 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Sachsen 1,715 € 2,074 € 2,225 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Sachsen-Anhalt 1,479 € 2,102 € 2,916 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Schleswig-Holstein 2,354 € 2,764 € 3,877 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in
Thüringen 1,631 € 2,318 € 3,216 € Jobs Installateur u. Heizungsbauermeister / in

Installateur u. Heizungsbauermeister / in:

1. Gehalt

Als Installateur u. Heizungsbauermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.859 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 178 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.012 € beginnen, Installateure u. Heizungsbauermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.966 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.764 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.253 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Installateur u. Heizungsbauermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.473 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.736 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.870 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.948 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.074 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.852 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.814 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.226 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.258 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Meister der Fachrichtung Installation und Heizungsbau verantworten die fachmännische Planung und Steuerung von Installationen. Sie überwachen die Inbetriebnahme von sanitären und heizungstechnischen Anlagen und reparieren Zentralheizungen, Bäder oder Lüftungsanlagen. Wer als Meister /-in für Installation und Heizungsbau tätig werden möchte, muss eine Meisterprüfung absolvieren. Die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs ist nicht zwingend nötig.

Zur Meisterprüfung wird zugelassen, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Eine abgeschlossene Gesellenprüfung zum/zur Anlagenmechaniker /-in Fachbereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder in den vormaligen Berufsbildern Gas-/Wasserinstallateur /-in beziehungsweise Zentralheizungs-/Lüftungsbauer /-in oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem verwandten anerkannten industriellen Lehrberuf oder
  • eine vorangegangene Meisterprüfung in einem andern Handwerksberuf oder
  • eine Abschlussprüfung in einem weiteren Ausbildungsberuf sowie eine dreijährige Berufstätigkeit im Handwerk des Installations- und Heizungsbaugewerbes.

Schulabgänger, die sich für eine zukünftige Karriere als Meister für Installation und Heizungsbau interessieren, beginnen zunächst die klassische Ausbildung im Fachgebiet Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Ein Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife sind in der Regel ausreichende Schulbildungen, um die handwerkliche Lehre zu beginnen. Die Auszubildenden arbeiten im Betrieb mit und besuchen in regelmäßigen Intervallen die Berufsschule. In der Lehrzeit befassen sich angehende Mechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit den Themen:

  • Annahme und Weiterleitung von Kundenanfragen und –anforderungen,
  • Qualitätsmanagement des Ausbildungsbetriebes,
  • Beschaffung und Auswertung von Informationen, Nutzung innerbetrieblicher Kommunikationsflüsse und Mitwirkung bei internen Entscheidungsprozessen,
  • Anwendung von Prüf- und Messtechniken,
  • Handhabung verschiedener Anlagen- und Systemtechniken,
  • Inbetriebnahme versorgungstechnischer Geräte und Systeme,
  • Durchführung kundenorientierter Auftragsbearbeitungen,
  • Berücksichtigung von bauphysikalischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
  • Instandhaltung von Anlagen für Versorgungstechnik und Umsetzung von Funktionskontrollen,
  • Wartung und Reparatur diverser versorgungstechnischer Anlagen,
  • Besonderheiten der Herstellung von elektrischen Anschlüssen und Komponenten von versorgungstechnischen Systemen,
  • Installation verschiedener Baugruppen und Komponenten.

Für Installateur- und Heizungsbauermeister eignen sich mehrere Lehrgänge für Weiterbildungsmaßnahmen. Die möglichen Inhalte beruflicher Fortbildungen sind:

  • Solartechnik,
  • Kälte- und Klimatechnik,
  • Lüftungstechnik.

Wer einen weiteren Titel anstrebt, erarbeitet die Prüfung zum/zur Betriebswirt /-in Fachrichtung Installation und Heizungsbau.

3. Studium

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung können Interessenten für den Meisterberuf als Installateur- und Heizungsbauer /-in ein Studium aufnehmen. Ein passendes Bachelorstudium ist das Fach Versorgungstechnik. Versorgungstechnik umfasst alle technischen Maßnahmen, die die Versorgung von Gebäuden aller Art ermöglichen. Zunächst ist die Versorgung mit Wasser und Luft wichtig. Aber die Gebiete Beleuchtung, Klimatisierung, Heizung und Müllentsorgung spielen in der Versorgungstechnik eine ebenso entscheidende Rolle. Im Ingenieurstudium beschäftigen sich die Studenten in erster Linie mit der Planung und dem Bau von Anlagen und ganzen Bauwerken. Ein modernes Thema dabei ist Energieberatung. Umweltschutz hat in jüngster Zeit enorm an Bedeutung für die Gesellschaft gewonnen. Daher betrachten Versorgungstechniker insbesondere die ökologischen Aspekte der Gebäudeversorgung. Im Vordergrund steht eine umweltfreundliche und effiziente Versorgung mit Energie. Wärmerückgewinnung oder Solarenergie sind beispielsweise interessante Gesichtspunkte. In dieser Hinsicht sind auch Abgasreinigung und Abwasserentsorgung bedeutende Punkte.

Der Studiengang Versorgungstechnik richtet sich besonders an Menschen, die Kernpunkte aus Technik und Naturwissenschaften nachvollziehen können. Zu Beginn des Studiums stehen die Disziplinen

  • Chemie,
  • Mathematik,
  • Physik,
  • Elektrotechnik,
  • Technische Mechanik und
  • Thermodynamik

auf dem Lehrplan. Im weiteren Studienverlauf behandeln die Studierenden Rubriken der Versorgungstechnik. Dazu zählen

  • Heiztechnik,
    • Klimatechnik,
  • Elektrische Anlagen,
  • Wasseraufbereitung,
  • Verfahrenstechnik.

Die Studenten erlernen Schweißtechniken und haben Unterricht in technischem Englisch. Manche Universitäten bieten den Studenten gegen Ende des Studienganges die Option, sich auf einem bestimmten Gebiet der Versorgungstechnik zu spezialisieren. Von Relevanz ist bei Spezialisierungen der künftige Berufswunsch.

Das Fach Versorgungstechnik können Interessenten an Universitäten und Technischen Hochschulen studieren. Je nach Bildungsinstitut können Studenten das Studium in Vollzeit oder Teilzeit abarbeiten. Ein Vollzeitstudium währt meist sieben Semester, ein berufsbegleitendes Studium häufig neun Semester. Nach dem Studium verfügen die Ingenieure der Fachrichtung Versorgungstechnik über positive Jobchancen. Viele Absolventen beteiligen sich später an der Planung und der Konstruktion technischer Anlagen und Energiesysteme.

4. Tätigkeit

Meister /-in der Fachrichtung Installation und Heizungsbau übernehmen die Beratung von Kunden und die Erstellung von Angeboten. Sie kalkulieren Kosten und erstellen Kostenvoranschläge. Ebenso fällt die und Entgegennahme von Kundenwünschen in ihr Aufgabengebiet. Sie können als Angestellte arbeiten oder selbständig tätig sein. Ihr Arbeitsplatz sind Baustellen, Werkstätten und Büros. Neben den administrativen Tätigkeiten, die sie am Schreibtisch mithilfe von modernen Bürokommunikationsmitteln erledigen, sind die Meister handwerklich aktiv. Sie realisieren die Einrichtung sanitärer oder heizungstechnischer Anlagen und fahren diese hoch. Bei Bedarf übernehmen die Meister die Reparatur und Instandhaltung der Anlagen. Ihnen obliegt die Gewährleistung der Betriebsbereitschaft installierter Anlagen.

Zu den Aufgaben eines/r Meister /-in im Installationswesen gehört die Disposition von Material. Er/sie stellt sicher, dass der Bedarf an Bauteilen und Werkzeugen sowie Hilfsmitteln und Maschinen gedeckt ist. Auch die Einsatzplanung von Mitarbeitern und die Aufteilung von Aufträgen ist eine tägliche Herausforderung von Heizungsbauermeistern. Bei ihren Arbeiten beachten die Meister technische und rechtliche Vorschriften und halten Arbeitsschutzbestimmungen ein. Sie berücksichtigen zudem DIN-Normen und VDE-Bestimmungen. Gemäß der Energieeinsparverordnung stellen die Meistern für Gebäudeeigentümer Gebäudeenergieausweise aus.