Integrationshelfer Gehalt bundesweit

1,447 - 3,558

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580 Jobs für Integrationshelfer / Integrationshelferin bundesweit

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Integrationshelfer / Integrationshelferin

Datenbasis: 30 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,447 € 2,158 € 3,558 €
Baden-Württemberg 1,586 € 2,366 € 3,901 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Bayern 1,706 € 2,545 € 4,196 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Berlin 1,440 € 2,147 € 3,540 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Brandenburg 1,181 € 1,761 € 2,903 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Bremen 1,383 € 2,063 € 3,401 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Hamburg 1,514 € 2,258 € 3,723 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Hessen 1,278 € 1,906 € 3,143 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Mecklenburg-Vorpommern 2,297 € 3,426 € 5,649 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Niedersachsen 1,318 € 1,965 € 3,240 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Nordrhein-Westfalen 1,465 € 1,861 € 2,750 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Rheinland-Pfalz 1,313 € 1,958 € 3,228 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Saarland 1,346 € 2,007 € 3,309 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Sachsen 1,098 € 1,638 € 2,701 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Sachsen-Anhalt 1,064 € 1,587 € 2,617 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Schleswig-Holstein 1,271 € 1,895 € 3,124 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin
Thüringen 1,295 € 1,931 € 3,184 € Jobs Integrationshelfer / Integrationshelferin

Integrationshelfer / Integrationshelferin:

1. Gehalt

Als Integrationshelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.158 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 30 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.447 € beginnen, Integrationshelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.558 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.895 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.366 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Integrationshelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.014 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.796 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.861 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.266 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.745 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.532 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.147 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.219 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.545 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Im Regelfall gibt es für die Arbeit als Integrations-Helfer oder Integrations-Helferin keine geregelte Ausbildung. Bestimmte Institute bieten Lehrgänge in diesem Bereich an. Die Lehrdauer variiert abhängig von der Bildungseinrichtung. Zu den allgemeinen Themen im Unterricht gehört die Integration von Kindern und Erwachsenen mit einer Behinderung. Beispiele hierfür stellen dar:

  • das Down-Syndrom
  • Hyperaktivität
  • Sprachstörungen
  • Autismus
  • Legasthenie
  • Schwerstbehinderung
  • sowie körperliche Behinderungen

Bei Weiterbildungen profitieren vorwiegend Auszubildende mit einem Berufsabschluss in sozialen Berufen. Dazu zählen Erzieher, Kinderpfleger und Sozialassistenten. Als Voraussetzung für diesen Unterricht besteht das Interesse an der Sozialpädagogik. Zudem verfügen die Lernenden über Einfühlungs-Vermögen und ein gutes Organisations-Talent. Nähere Informationen erhalten Interessierte in privaten und öffentlichen Förder- und Regelschulen. Bestimmte Vereine und Wohlfahrts-Verbände vermitteln im gleichen Fall Ausbildungen in dieser Rubrik.

Alternativ bieten Fernschulen passende Lehrgänge an. Hierbei spielen soziale, pädagogische und therapeutische Lerninhalte eine wichtige Rolle. Eine spezielle Lehre sowie ein Lehrplan existiert nicht. Daher besteht nicht die Möglichkeit, Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen.

3. Studium

Für eine spätere Tätigkeit als Integrations-Helfer studieren die Interessenten Sozialpädagogik. Dieses Studium bieten Universitäten und Hochschulen in Vollzeit und in Teilzeit an. Als Studienabschluss erhalten die Teilnehmer den akademischen Titel Bachelor of Arts. Als weiterführendes Master-Studium besteht die "Soziale Arbeit in globalisierten Gesellschaften (M.A.)".

Die Regelstudienzeit für den Bachelor-Studiengang beträgt bei einem Vollzeit-Studium sieben Semester. Nehmen die Interessenten an einem Teilzeit-Studium teil, verlängert sich dieser Zeitraum auf zwölf Semester. Der Studienbeginn für diese Fachrichtung ist das Wintersemester. Das Vergabeverfahren zeigt sich dabei zulassungsbeschränkt. Somit benötigen die Studierenden einen bestimmten Numerus clausus. An einigen Universitäten gehört zu dem eigentlichen Studium ein Aufenthalt im Ausland. Zusätzlich absolvieren die Studenten mehrere verpflichtende Praktika. Zu den relevanten Schwerpunkten zählen:

  • die Erziehungs-Wissenschaft
  • Psychologie
  • Heilpädagogik
  • Methodik und Didaktik
  • Soiziologie
  • Organisation und Verwaltung
  • Politologie
  • Sozialmedizin
  • Kultur- und Medienpädagogik

Dieses Studium umfasst verschiedene Wahlthemen. Beispielsweise befassen sich die Studenten in fakultativen Kursen mit dem Familien- und Sozialrecht und der Entwicklung. Um an dem Unterricht teilzunehmen, benötigen die Interessenten eine Zugangs-Voraussetzung. Die Lernenden besitzen die allgemeine Hochschulreife. Einige Institute fordern von den Studierenden erste Berufserfahrungen oder ein absolviertes Praktikum. Vor dem Beginn des Studiums erfolgt ein Vorpraktikum. Dieses nimmt einen Zeitraum von zehn Wochen in Anspruch. Die Interessierten weisen diese praktischen Erfahrungen in einem sozialpflegerischen oder betreuenden Bereich nach.

Bei einem berufsbegleitenden Studium wechselt der theoretische mit dem praktischen Unterricht. Die Studierenden arbeiten in einer sozialen Einrichtung und absolvieren hier praktische Prüfungen. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um bestimmte Behandlungs-Methoden oder Fallbeispiele. Bestehen die Teilnehmer die Abschlussprüfung nicht bei dem ersten Versuch, wiederholen sie diese.

4. Tätigkeit

Ein/e Integrationshelfer/in unterstützt Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigung sich sowohl in die Gesellschaft integrieren zu können als auch an alltäglichen Prozessen beteiligt sein zu können. Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Entwicklungsbereichen Kognition, Motorik, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, Sehen, Hören und Lernen werden von Integrationshelfern/innen zur Schule begleitet und bei alltäglichen Verrichtungen unterstützt. Dabei wird sowohl bei schulischen Tätigkeiten, als auch bei pflegerischen Prozessen geholfen. Ein/e Integrationshelfer/in betreut dabei lediglich eine Person und keine Gruppe. Das Ziel eines/r Integrationshelfers/in ist es auf der einen Seite den Menschen mit Behinderung soweit es geht selbstständig agieren und interagieren zu lassen, also mit so wenig Hilfe wie möglich, aber bei problematischen Situationen sofort unterstützend eingreifen zu können, also so viel Hilfe wie nötig zu leisten. Integrationshelfer/innen erhalten einen Stundenlohn und diverse Aufschläge bei zusätzlichen Veranstaltungen wie beispielsweise einer Klassenfahrt. In der Regel orientiert sich die Arbeitszeit an dem Stundenplan des Schülers/in. Der Verdienst eines/r Integrationshelfers/in ist in der Regel gestaffelt und kann abhängig von der Beschäftigungszeit aufgestockt werden. Es ist also möglich das Einkommen mit der Zeit der Beschäftigung zu erhöhen.