Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Logistikkaufleute

Datenbasis: 583  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,630€ 2,231€ 3,570€
Baden-Württemberg 1,808€ 2,380€ 3,948€ Jobs Logistiker
Bayern 1,700€ 2,328€ 3,807€ Jobs Logistiker
Berlin 1,504€ 1,827€ 2,815€ Jobs Logistiker
Brandenburg 1,576€ 1,958€ 2,671€ Jobs Logistiker
Bremen 1,811€ 2,206€ 3,394€ Jobs Logistiker
Hamburg 1,703€ 2,447€ 3,540€ Jobs Logistiker
Hessen 1,791€ 2,431€ 4,278€ Jobs Logistiker
Mecklenburg-Vorpommern 1,111€ 1,263€ 1,489€ Jobs Logistiker
Niedersachsen 1,614€ 2,200€ 3,367€ Jobs Logistiker
Nordrhein-Westfalen 1,743€ 2,192€ 3,349€ Jobs Logistiker
Rheinland-Pfalz 1,620€ 2,263€ 5,318€ Jobs Logistiker
Saarland 1,891€ 2,213€ 2,300€ Jobs Logistiker
Sachsen 1,218€ 1,497€ 3,508€ Jobs Logistiker
Sachsen-Anhalt 1,327€ 1,481€ 2,007€ Jobs Logistiker
Schleswig-Holstein 1,715€ 2,065€ 2,478€ Jobs Logistiker
Thüringen 1,310€ 1,468€ 1,699€ Jobs Logistiker

Logistikkaufleute:

Gehalt

Ein Logistikkaufmann verdient in Deutschland durchschnittlich 2.231 €, basierend auf 583 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.630 € und können teilweise bis zu 3.570 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Logistikkaufmann bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.065 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.380 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Logistikkaufmann Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.068 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.204 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.286 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.395 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.732 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.910 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.115 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.144 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.282 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Angehende Kaufleute für Spedition und Logistik-Dienstleistungen absolvieren eine Ausbildung zum Speditionskaufmann. Diese Lehre gilt laut dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Eine spezielle Zugangs-Voraussetzung existiert nicht. Jedoch bevorzugen speziell die Ausbildungs-Betriebe Bewerber, die mindestens über einen Realschulabschluss verfügen. In der Regel erfolgt die Lehre im dualen System. Die Teilnehmer besuchen ihren Lehrbetrieb und den theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Dies nimmt eine Ausbildungsdauer von drei Jahren in Anspruch. Ihre praktischen Erfahrungen sammeln die Bewerber bei Unternehmen aus Industrie und Handel. Beispiele hierfür sind:

  • Speditionen und Logisktikbetriebe
  • Unternehmen im Bereich Lagerwirtschaft
  • Kurier- und Paketdienste
  • Reedereien
  • Frachtflug-Gesellschaften
  • Logistik-Abteilungen in Firmen

Während der gesamten Ausbildung konzentrieren sich die Lernenden auf die logistischen Dienstleistungen. Dafür eignen sie sich speditionelle Fertigkeiten an. Die Sicherheit im Güterverkehr sowie die Informations-Technik steht im Fokus. Die Berufsschulen bieten Kurse in Englisch und anderen Fremdsprachen an. Besonders der Erfolg auf dem internationalen Markt hängt von guten Englisch-Kenntnissen in Wort und Schrift ab.

Zu den Grundfächern im Unterricht gehört die Mathematik, Deutsch, Geografie und Informatik. Des Weiteren besitzen die Auszubildenden persönliche Fähigkeiten. Sie zeigen sich kontaktfreudig und kundenorientiert. Ebenso besitzen sie Organisations-Talent und eine zielstrebige Denkweise. Ihre Arbeit gehen sie strukturiert an. Dies sorgt auch in Stress-Situationen für eine erfolgreiche Erfüllung der gestellten Aufgaben. Eine einheitliche Vergütung der Ausbildung gibt es nicht. Stattdessen hängen die Summen von den einzelnen Unternehmen und Branchen ab.

Studium

Es existieren mehrere Studiengänge, die für eine Arbeit in diesem Bereich nützen. Zu diesen zählen die Betriebswirtschaftslehre, das Supply-Chain-Management und die Verkehrs-Betriebswirtschaft. Hierbei spezialisieren sich die Studenten auf den Fachbereich Logistik. Die Kernthemen dieses Studiums liegen in der Technologie, dem Management und der Methoden-Orientierung. Für eine Vertiefung der Management-Kurse konzentrieren sich die Interessenten auf den betriebswirtschaftlichen Bereich. Relevante Studien-Inhalte zeigen sich in Form von:

  • Rechnungswesen
  • Informatik
  • Statistik
  • Wirtschaftsrecht
  • Analysis
  • Algebra

Innerhalb des Studiengangs erhält die betriebswirtschaftliche Logistik eine hohe Wichtigkeit. Diese behandelt vorwiegend internationale Logistik-Systeme. Einen Einblick in die internationale Wirtschaft erhalten die Studierenden in Volkswirtschafts-Kursen. Das eigentliche Augenmerk liegt jedoch auf dem Organisieren logistischer Prozesse. Diese finden in globalen Unternehmen statt. Die Lernenden befassen sich mit dem Materialfluss, der Technik und den Transport-Systemen. Ebenso erlernen sie die Steuerung von Logistikketten und Lagersysteme.

Im Bereich Methoden-Orientierung vermitteln Dozenten den Studierenden den Umgang mit Entscheidungs-Unterstützungs-Systemen. Hierbei spielt die Modellierungs-Sprache eine wichtige Rolle. Um die stochastischen Modelle zu analysieren, beschäftigen sich die Lernenden viel mit der Mathematik. Nach einer Regelstudienzeit von drei Jahren absolvieren die Teilnehmer ihre Bachelor-Thesis.

Tätigkeit

Das Berufsbild des Kaufmann/ -frau für Spedition und Logistikdienstleistung umfasst die Organisation des Güterversands und den Warenumschlag und die Lagerung dieser. Im Großen und Ganzen planen und steuern Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung die Synergie aller Einrichtungen und Personen einer Logistikkette. Dazu gehört es die Fahrstrecken und die geeigneten Transportmittel auszuwählen, Terminpläne zu erarbeiten, Angebote für Kunden zu vervollständigen, Preise zu kalkulieren und Zahlungsvorgänge zu verwalten. Weiterbildungen sind zum Verkehrsfachwirt/ -in, Verkehrsbetriebswirt/ -in und zum Fachkaufmann, beziehungsweise Fachkauffrau für Vorratswirtschaft möglich.

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