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Gehalt Kundendienstberater / in

Datenbasis: 220  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,526€ 2,383€ 3,482€
Baden-Württemberg 1,734€ 2,797€ 3,981€ Jobs Kundendienstberater / in
Bayern 1,942€ 2,763€ 3,632€ Jobs Kundendienstberater / in
Berlin 1,345€ 1,502€ 2,250€ Jobs Kundendienstberater / in
Brandenburg 1,562€ 2,160€ 2,779€ Jobs Kundendienstberater / in
Bremen 1,525€ 2,381€ 3,479€ Jobs Kundendienstberater / in
Hamburg 1,624€ 2,439€ 4,432€ Jobs Kundendienstberater / in
Hessen 1,897€ 2,453€ 4,118€ Jobs Kundendienstberater / in
Mecklenburg-Vorpommern 871€ 1,360€ 1,987€ Jobs Kundendienstberater / in
Niedersachsen 1,699€ 2,202€ 3,283€ Jobs Kundendienstberater / in
Nordrhein-Westfalen 1,755€ 2,390€ 3,472€ Jobs Kundendienstberater / in
Rheinland-Pfalz 1,958€ 1,986€ 2,734€ Jobs Kundendienstberater / in
Saarland 1,175€ 1,835€ 2,681€ Jobs Kundendienstberater / in
Sachsen 2,101€ 2,300€ 2,805€ Jobs Kundendienstberater / in
Sachsen-Anhalt 1,345€ 1,860€ 2,129€ Jobs Kundendienstberater / in
Schleswig-Holstein 1,358€ 2,121€ 3,099€ Jobs Kundendienstberater / in
Thüringen 1,211€ 1,891€ 2,763€ Jobs Kundendienstberater / in

Kundendienstberater / in:

1. Gehalt

Ein Kundendienstberater verdient in Deutschland durchschnittlich 2.383 €, basierend auf 220 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.526 € und können teilweise bis zu 3.482 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Kundendienstberater bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.121 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.797 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Kundendienstberater Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.121 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.296 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.388 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.388 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.514 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.819 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.153 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.465 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.643 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer sich als Kundendienstberaters /-in bezeichnet, sagt damit in erster Linie einmal nur aus, dass er sich um die Belange von Kunden kümmert. Eine Branche wird allein mit dieser Berufsbezeichnung noch nicht bezeichnte. Daher kann man auch nicht mit einer klassischen Ausbildung Kundendienstberater /-in werden, denn hierfür ist zunächst eine duale Ausbildung nötig. Anschließend kann eine entsprechende Weiterbildung besucht werden.

Nach den folgenden Aus- und Weiterbildungen kommt eine Weiterbildung zum /zur Kundendienstberater /-in infrage:

  • Bereich Fahrzeugtechnik, Mechanik: Automobil-Serviceberater /-in, Betriebsmanager /-in der Kraftfahrzeugtechnik, Betriebswirt /-in für Kraftfahrzeuge, Karosserie- und Fahrzeugbaumeister /-in, Kraftfahrzeug-Servicetechniker /-in, Kraftfahrzeugtechnikermeister /-in, Landmaschinenmechanikermeister /-in, Techniker /-in der Karosserie- und Fahrzeugbautechnik /der Kraftfahrzeugtechnik/ der Maschinentechnik, Zweiradmechaniker /-in, Zweirad-Servicetechniker /-in
  • Bereich Sanitär, Heizung und Klima, Elektronik und ähnliche Branchen: Elektrotechnikermeister /-in, Informationstechnikermeister /-in, Betriebsmanager /-in der Sanitär- und Heizungstechnik, Fachkaufmann /-frau für Sanitär /Heizung /Klima
  • Andere Branchen: Augenoptikermeister /-in, Hörgeräteakustiker /-in, Orthopädietechnikermeister /-in, Zahntechnikermeister /-in

Die Liste der Ausbildungsberufe zeigt eine klare Konzentration auf den Bereich der Fahrzeugtechnik mit den unterschiedlichsten Ausprägungen. Bedenkt man die Tatsache, dass Kundendienstberater /-innen immer dann aktiv werden, wenn eine Reparatur oder eine Wartung ansteht, ist die Liste nicht weiter verwunderlich und auch Berufe aus dem Sanitär- und Heizungsbereich sowie aus der Elektroniksparte können eine Grundqualifikation für die Weiterbildung zum /zur Kundendienstberater /-in darstellen.

Allerdings gibt es auch im Handel, in der Chemie, in der Möbelbranche, im Bereich Medien- und Informationsdienste sowie in Metall- und Maschinenbau, Feinmechanik und Optik einen Kundendienst, der sowohl in Verkaufsräumen oder Werkstätten berät als auch im Außendienst unterwegs ist.

In der Regel wird zwar bereits während den genannten Weiterbildungen das Kundenmanagement zum Thema, doch gibt es gerade für diesen Spezialisierungswunsch noch weitere berufsbegleitende Lehrgänge mit den folgenden Themen:

  • Customer Relationship Management, Kundenservice
  • Qualitätsmanagement, Reklamationsmanagement, Beschwerdemanagement
  • Vertrieb, Kommunikation
  • Produkthaftungsrecht
3. Studium

Kundendienstberater /-innen mit Hochschulstudium findet man in der Praxis eher selten. Allerdings ist es durchaus möglich nach Aus- und Weiterbildung zunächst Berufspraxis zu sammeln und sich anschließend im entsprechenden Fachbereich weiter zu spezialisieren. Das heißt, dass zunächst ein grundständiges Studium im Bereich Handel, Chemie /Pharmazie, Elektro, Fahrzeugbau /-technik /-instandhaltung, Möbel, IT, Medien oder Metallbau absolviert werden kann. Die jeweilige Schwerpunktsetzung hängt dann vom Studiengang ab, daher muss dies auch individuell entschieden werden. Grundständige – und damit meist Studiengänge mit Bachelorabschluss – vermitteln Kenntnisse der Branche auf akademischem Niveau, das heißt, dass eine Ausbildung zwar ein gutes Rüstzeug darstellt, jedoch auch Karosserie- und Fahrzeugbaumeister /-innen noch einiges im Studienfach Fahrzeugtechnik hinzulernen können.

Ein Masterstudium in einem gewählten Schwerpunktfach vermittelt hingegen eher Qualifikationen, die in Forschung, Wissenschaft und der Ausübung von Führungspositionen nötig sind. Dabei stehen in der Regel branchenübergreifend betriebswirtschaftliche Themen wie Kostenmanagement, Personalmanagement und Projektmanagement auf dem Stundenplan. Auch Kommunikation und Führung sind feste Bestandteile eines Masterstudiums.

Wer seinen Fokus auf Dienstleistungen und Service richten möchte, kann hier beim weiterführenden Masterstudiengang Dienstleistungs- und Servicemanagement fündig werden. Hierbei stehen Kaufverhalten, Marktforschung, Statistik, Strategie, Unternehmensführung, Controlling, Finanzierung sowie Management auf dem Lehrplan.

Wer hingegen nach einem branchenübergreifenden Studienfach sucht, wird wahrscheinlich im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Business Administration fündig. Hierbei werden folgende Inhalte vermittelt:

- Studieninhalte der meisten Bachelorstudiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen: Betriebswirtschaftslehre, Finanzierung /Investition, Digitaltechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Projektmanagement, Wirtschaftsinformatik, Konstruktionstechnik, Statistik, Mathematik, Physik, Schaltungstechnik und Wirtschaftsrecht. Mögliche Schwerpunkte können sein: Antriebstechnik, Datenbanken, Antriebstechnik, Fertigungstechnik, Regenerative Energien, Simulationstechnik, Marketing, Produktentwicklung und Unternehmensbewertung.

- Studieninhalte der meisten Bachelorstudiengänge im Bereich Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Business Administration: Betriebswirtschaftslehre, Bilanzen, Statistik, Finanzierung /Investition, Volkswirtschaftslehre, Kosten- /Leistungsrechnung, Marketing, Personalführung, Produktion und Logistik, Besteuerung, Organisationsformen, Wirtschaftsmathematik und Privatrecht. Mögliche Schwerpunkte können sein: Personalwirtschaft, Marketingmanagement, Projektmanagement, Wirtschaftspolitik sowie Bank- /Finanz- und Risikomanagement.

4. Tätigkeit

Kundendienstberater /-innen findet ein breites Betätigungsfeld in Unternehmen des Einzel- und Großhandels, so etwa in zahlreichen Fachmärkten wie in Gartencentern und Baumärkten, als auch in Unternehmen des Handwerks.

Angehörige dieser Berufsgruppe stehen in engem Kontakt mit den Kunden. Sie beraten sie, nehmen Reklamationen, Beschwerden und Anregungen entgegen, geben Hinweise über Leistungen ihres Unternehmens oder Verwendungszwecke und Pflege von vertriebenen Produkten.

Bei Reklamationen informieren sie sowohl über das Geräteproblem als auch über den zeitlichen und finanziellen Aufwand einer Reparatur. Je nach Branche werden für die Problemdiagnose spezielle Geräte eingesetzt, anschließend wird die Reparatur veranlasst oder selbst durchgeführt. Alle Aufgaben rund um Wartung und Instandsetzung fallen in ihren Aufgabenbereich.

Doch auch kaufmännische Aufgaben bestreiten Kundendienstberater /-innen, denn sie stellen Rechnungen, wickeln Garantiefälle ab und koordinieren Termine, um Wartungen und Reparaturen durchzuführen. Sind sie nicht on Tour, bearbeiten sie E-Mails, geben hier Support in virtueller Form und wickeln etwaige Reklamationen und Beschwerden ab. Vor Ort sind sie in jedem Fall auch für die Präsentation und Demonstration des Produktes verantwortlich. Zudem schulen sie Mitarbeiter, die neu mit einem Produkt arbeiten. Insbesondere müssen alle Reparaturaufgaben fachgerecht ausgeführt werden. Auch die professionelle Übergabe an den Kunden will gelernt sein.

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