Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Gymnasiallehrer / in

Datenbasis: 47  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 2,202€ 3,825€ 6,110€
Baden-Württemberg 2,477€ 3,825€ 4,593€ Jobs Sekretär/-in
Bayern 4,008€ 4,609€ 7,304€ Jobs Sekretär/-in
Berlin 2,254€ 3,915€ 6,254€ Jobs Sekretär/-in
Brandenburg 1,352€ 2,349€ 3,752€ Jobs Lehrkraft (m/w)
Bremen 2,200€ 3,821€ 6,104€ Jobs Sekretär/-in
Hamburg 4,528€ 7,866€ 12,565€ Jobs Sekretär/-in
Hessen 2,524€ 4,385€ 7,005€ Jobs Sekretär/-in
Mecklenburg-Vorpommern 1,384€ 2,404€ 3,840€ Jobs Sekretär/-in
Niedersachsen 1,956€ 3,244€ 3,962€ Jobs Sekretär/-in
Nordrhein-Westfalen 2,163€ 3,959€ 6,178€ Jobs Sekretär/-in
Rheinland-Pfalz 1,870€ 3,248€ 5,188€ Jobs Sekretär/-in
Saarland 2,163€ 3,758€ 6,003€ Jobs Sekretär/-in
Sachsen 2,431€ 4,222€ 6,744€ Jobs Sekretär/-in
Sachsen-Anhalt 2,098€ 3,644€ 5,821€ Jobs Sekretär/-in
Schleswig-Holstein 1,878€ 3,262€ 5,211€ Jobs Sekretär/-in
Thüringen 1,284€ 2,231€ 3,564€ Jobs Sekretär/-in

Gymnasiallehrer / in:

Gehalt

Als Gymnasiallehrer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.825 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 47 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.202 € beginnen, Gymnasiallehrer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.110 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.262 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.825 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Gymnasiallehrer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.262 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.185 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.301 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.915 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.497 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.212 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.612 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.168 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.915 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Lehrer oder zur Lehrerin der Sekundarstufe I und II an Gymnasien findet vor allem in Form eines Studiums statt. Eine klassische dreijährige Berufsausbildung gibt es hierbei nicht. Es gibt allerdings die Möglichkeit, als Seiten- oder Quer-Einsteiger den Lehrerberuf auszuüben. Beide absolvierten kein Studium auf Lehramt. Der Unterschied in den Bezeichnungen liegt darin, dass Quer-Einsteiger im Gegensatz zu Seiten-Einsteigern ein Referendariat beziehungsweise einen Vorbereitungsdienst absolvierten. Seiten-Einsteiger kommen in der Regel direkt aus dem Beruf an eine Schule. Es ist von Vorteil einige persönliche Fähigkeiten mitzubringen. Diese sind vor allem Eignung und Freude an pädagogischen Tätigkeiten und die persönliche Motivation.

Wer die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien erreicht, hat auch die Möglichkeit, an anderen Bildungs-Einrichtungen zu arbeiten. Hierzu zählen:

  • Fachoberschulen,
  • Wirtschaftsschulen,
  • Berufsoberschulen,
  • berufliche Schulen
  • sowie private Gymnasien und Internate.

Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, an ausländischen Schulen oder an deutschen Schulen im Ausland zu unterrichten.

Studium

Die Regelstudienzeit bei Studiengängen auf Lehramt mit dem ersten und zweiten Staatsexamen, beträgt durchschnittlich neun bis zehn Semester. Jedes Bundesland legt sie selbst fest. Die Dauer der gestuften Lehrerausbildung liegt durchschnittlich beim Bachelorstudium bei sechs Semestern und beim anschließenden Masterstudium bei vier Semestern. Das europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen bewertet die Semester mit 300 Leistungspunkten. Deutschlandweit sind keine einheitlich festgelegten Standards zum Studium auf Lehramt vorgegeben. Daher ist es sinnvoll, das Studium in dem Bundesland zu absolvieren, in dem der Student später auch das Arbeitsverhältnis aufnehmen möchte.

Bei der Bewerbung an einer Hochschule für ein Studium auf Lehramt wählt der Bewerber bereits seine beiden späteren Unterrichts-Fächer. Das Studium zum Lehrer an Gymnasien teilt sich in drei Teile auf:

  • das Studium der gewählten Unterrichts-Fächer,
  • das erziehungs-wissenschaftliche Studium
  • und mehrere Schulpraktika.

Der Verlauf des Studiums orientiert sich an diesen zwei Fächern, was einen Gesamtanteil von rund 75 Prozent ausmacht. Der erziehungs-wissenschaftliche Teil schult die Studenten im Umgang mit ihren zukünftigen Schülern. Die Praktika liefern ihnen einen authentischen Einblick in den Beruf und geben ihnen die Möglichkeit, bereits Erlerntes zu erproben.

An das Studium schließt das Referendariat an. Dieses dauert je nach Bundesland in der Regel 18 bis 24 Monate. Hierbei sammeln die angehenden Gymnasial-Lehrer Erfahrungen in den Bereichen Methodik, Pädagogik und Didaktik. Die Chancen auf einen Arbeitsplatz nach dem Studium sind unterschiedlich. Gefragt sind Berufsschul-Lehrer. Solange ein Gymnasial-Lehrer sich nicht auf einen bestimmten Ort für seine Tätigkeit beschränkt, gibt es für ihn keinen Grund, sich um die Zukunft zu sorgen. Die Chancen hängen zudem von der Wahl der Fächer ab. Schulen benötigen vor allem Lehrer für natur-wissenschaftliche Fächer wie Physik, Mathematik oder Elektrotechnik. Nach einigen Jahren Berufserfahrung besteht für den Gymnasiallehrer die Möglichkeit, den Rang eines Studienrates zu erreichen und zukünftig als Beamter tätig zu sein. Nach mehreren weiteren Jahren kommt, bei positiver Bewertung durch das Schulamt und dem Direktor, eine Beförderung zum Oberstudienrat in Betracht.

Tätigkeit

Die Ausbildung zum Lehrer/ Lehrerin für Gymnasien (Sekundarstufe I und II) erfolgt an Universitäten und in einzelnen Fällen im Bereich der künstlerischen Fächer, wie Kunsterziehung und Musik, auch an Hochschulen für Bildende Künste und Musik. Der Studieninhalt der Lehramtsausbildung kann von Bundesland zu Bundesland variieren, wird aber überall gleich anerkannt. Nach jüngsten Prognosen ist die Ausbildung zum Lehrer und zur Lehrerin für Gymnasien (Sekundarstufe I und II) ein Studium mit Zukunftsaussichten, da Deutschland vor einer Pensionierungswelle steht und der Lehrerbedarf in den kommenden Jahren steigen wird. Die Einstiegsgehälter sind zwar nicht so hoch und der durchschnittliche Verdienst an öffentlichen Schulen ist auch etwas geringer, dafür sind die Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz sehr gut.

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