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Gehalt Modedesigner / in

Datenbasis: 178  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,715€ 2,454€ 4,513€
Baden-Württemberg 1,948€ 2,806€ 4,985€ Jobs Modedesigner / in
Bayern 1,917€ 2,426€ 4,646€ Jobs Modedesigner / in
Berlin 1,453€ 2,060€ 3,727€ Jobs Modedesigner / in
Brandenburg 1,204€ 1,723€ 3,169€ Jobs Modedesigner / in
Bremen 1,627€ 1,985€ 2,359€ Jobs Modedesigner / in
Hamburg 1,601€ 2,680€ 3,944€ Jobs Modedesigner / in
Hessen 2,314€ 3,177€ 4,001€ Jobs Modedesigner / in
Mecklenburg-Vorpommern 999€ 1,430€ 2,630€ Jobs Modedesigner / in
Niedersachsen 1,753€ 2,284€ 2,817€ Jobs Modedesigner / in
Nordrhein-Westfalen 1,889€ 2,741€ 4,695€ Jobs Modedesigner / in
Rheinland-Pfalz 1,686€ 2,413€ 4,438€ Jobs Modedesigner / in
Saarland 1,685€ 2,411€ 4,434€ Jobs Modedesigner / in
Sachsen 1,466€ 2,097€ 3,856€ Jobs Modedesigner / in
Sachsen-Anhalt 1,166€ 1,668€ 3,068€ Jobs Modedesigner / in
Schleswig-Holstein 1,600€ 2,290€ 4,211€ Jobs Modedesigner / in
Thüringen 1,338€ 1,914€ 3,520€ Jobs Modedesigner / in

Modedesigner / in:

1. Gehalt

Ein Modedesigner verdient in Deutschland durchschnittlich 2.454 €, basierend auf 178 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.715 € und können teilweise bis zu 4.513 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Modedesigner bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.290 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.806 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Modedesigner Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.147 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.436 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.969 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.066 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.329 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.187 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.383 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.954 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.932 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Modedesigners /-in kann in einer dreijährigen Ausbildung an einer Berufsfachschule erlernt werden. Die Ausbildung ist landesrechtlich geregelt und der Auszubildende lernt in dieser Zeit das Gestalten und Planen von Kollektionen für Bekleidungen aller Art. Für die Ausbildung wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Zudem muss der Bewerber gute Kenntnisse in Kunst und Mathematik, zur Berechnung von Schnittmustern und Stoffmengen, besitzen. Die Ausbildung wird nicht vergütet. Einige Schulen verlangen Schulgeld. Die Berufsfachschulen wählen die Bewerber nach eigenen Kriterien aus. Meistens muss für die Bewerbung eine Mappe mit Entwürfen eingereicht werden.

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Berufsschulen, die eine Ausbildung zum/zur Modedesigner /-in anbieten. Es ist wichtig, dass sich der Bewerber eine erfahrene Ausbildungsstätte mit einer modernen Ausstattung aussucht, die staatlich anerkannt ist und einen guten Ruf besitzt. Während der Ausbildung werden anwendungsorientierte Inhalte des Modedesigns vermittelt. Der Azubi erhält Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihn zur Umsetzung gestalterischer Aufgaben befähigen sowie eine handwerklich-technische Ausbildung. In der Ausbildung lernt der Azubi mit den Arbeitsmitteln und den verschiedenen Maschinen sowie PC-Programmen umzugehen, mit denen er Mode gestaltet und kreiert. Zudem erhält der Azubi Einblicke in das berufliche Umfeld des Modedesigners und recherchiert aktuelle Trends und Marktentwicklungen. In praktischen Arbeiten präsentiert und plant er eigene Kollektionen.

Während der Modedesign-Ausbildung werden folgende Fächer vermittelt:

  • Computertechnik,
  • Design- und Kostümgeschichte,
  • Illustration,
  • Gestaltungslehre,
  • Mathematik,
  • Modezeichnen,
  • Realisation von Mode,
  • Schnitttechnik,
  • Englisch und Deutsch,
  • Wirtschaft- und Sozialkunde.

Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Der Azubi erhält den Titel staatlich geprüfte /-r Designer /-in. Der Abschluss befähigt zu der Gesellenprüfung im Maßschneiderhandwerk durch die Handelsammer und zu einem Fachhochschulstudium. Die Ausbildung zum/zur Modedesigner /-in kann über das BAföG oder einen Bildungskredit gefördert werden.

3. Studium

Modedesign kann anstatt einer Ausbildung auch in einem Bachelorstudium erlernt werden. Angeboten wird der Modedesignstudiengang an Fach- und Kunsthochschulen. Es kann aber auch als Schwerpunkt innerhalb eines Gestaltungs- oder Textildesignstudiums absolviert werden. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis acht Semester. Ein direkter Berufseinstieg nach dem Studium ist sofort möglich. Wer in die Forschung oder Wissenschaft möchte oder eine Führungsposition im Modedesign anstrebt, sollte im Anschluss einen Masterstudiengang durchlaufen. Voraussetzungen für ein Modedesignstudium ist eine Fachhochschulreife oder Abitur. Der Bewerber muss ein Auswahlverfahren durchlaufen und seine künstlerischen und kreativen Fähigkeiten in einer Bewerbungsmappe nachweisen. Derzeit stehen für das Modedesignstudium rund 80 staatliche und private Hochschulen zur Auswahl.

Der Modedesign Studiengang vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen sowie profunde Fachkenntnisse in Entwurf, Gestaltung und Marketing. Zudem macht sich der Student mit Zeichnen und Designs vertraut und erhält Kenntnisse der Modetheorie, der Visualisierung, der Realisation und der Konzeption. Während des Studiums können Schwerpunkte, wie zum Beispiel Textildesign, Produktgestaltung oder Strickmodedesign gesetzt werden.

Einige Studieninhalte des Modedesignstudiums:

  • Skizzierungstechniken,
  • Modellentwicklung,
  • Illustration und Bildbearbeitung,
  • Design- und Modetheorie,
  • Bekleidungskonstruktion,
  • Produktmarketing,
  • CAD und digitales Modezeichnen,
  • Farblehre,
  • Materialkunde,
  • Projektmanagement,
  • Entwurfsmethodik,
  • Präsentationen und Erstellen von Kollektionen.

Das Modedesignstudium ist sehr praxisorientiert und der Student verbringt die meiste Zeit in der Werkstatt der Hochschule, wo er schneidert, zeichnet und entwirft. Abgeschlossen wird das Studium mit einer praktischen Bachelorarbeit, die eine Kollektion beinhaltet und vor einem Prüfungsteam präsentiert wird. Der Absolvent erhält anschließend den Titel Bachelor of Arts. Eine Alternative zum Modedesign Vollzeitstudium bietet das duale Studienmodell, das eine praktische Ausbildung mit dem Studium verbindet. In Deutschland gibt es im Bereich Mode bisher duale Studienmöglichkeiten die Betriebswirtschaft mit Mode verbinden. Im Masterstudiengang Modedesign vertieft der Absolvent seine Fachkenntnisse mit Schwerpunkten in Design und Schnittentwicklung und Modemarketing. Vermittelt werden vor allem wirtschaftliche und technische Entwicklungen der Modebranche.

4. Tätigkeit

Modedesigner (staatlich geprüft/ FH/ Uni) arbeiten in einem Entwurfs- oder Modeatelier, bei einem Bekleidungshersteller, in einer Werkstatt, bei einer Film- und Fernsehanstalt oder in einem Theater. Modedesigner entwickeln, planen, entwerfen und gestalten einzelne Kleidungsmodelle und komplette Modekollektionen. Sie kreieren je nach Schwerpunkt Herren- oder Damenmode oder Sportkleidung, beobachten den Modemarkt und beurteilen das Käuferverhalten.

Zu ihren Hauptaufgaben zählen das Zeichnen und Ausarbeiten von Entwürfen und die Verhandlungen mit Kunden und Produzenten. Mit CAD-Programmen arbeiten sie die Entwürfe zu Schnittkonstruktionen aus. Dabei lassen sie sich durch Stoffe, Muster und Materialien inspirieren. Mit Einkäufern bestimmen sie die benötigten Stoffmengen und Materialien und kalkulieren die Materialkosten. Viele Modedesigner übernehmen zudem Nähaufgaben und helfen beim Zuschneiden der Schnittteile. Auf Modenschauen korrigieren sie bei der Anprobe die Kleider.

Weiterhin gestalten sie zusammen mit Marketingexperten Markenwelten und überprüfen die Qualität der Kollektion. Die Tätigkeit eines Modedesigners findet meistens im Sitzen statt und erfordert ein hohes Maß an Kreativität und Konzentration.

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