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Gehalt Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie

Datenbasis: 6 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,156 € 2,676 € 3,423 €
Baden-Württemberg 2,879 € 3,573 € 4,570 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Bayern 2,225 € 2,762 € 3,533 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Berlin 2,007 € 2,491 € 3,186 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Brandenburg 1,656 € 2,055 € 2,629 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Bremen 2,154 € 2,673 € 3,419 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Hamburg 2,277 € 2,826 € 3,615 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Hessen 2,718 € 3,373 € 4,315 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Mecklenburg-Vorpommern 1,575 € 1,955 € 2,501 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Niedersachsen 2,003 € 2,486 € 3,180 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Nordrhein-Westfalen 2,175 € 2,700 € 3,454 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Rheinland-Pfalz 1,941 € 2,409 € 3,081 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Saarland 2,118 € 2,629 € 3,363 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Sachsen 1,595 € 1,980 € 2,533 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Sachsen-Anhalt 1,698 € 2,107 € 2,695 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Schleswig-Holstein 2,012 € 2,497 € 3,194 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie
Thüringen 1,843 € 2,287 € 2,925 € Jobs Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie

Verfahrensmechaniker / in - Steine- /Erdenindustrie:

1. Gehalt

Ein Verfahrensmechaniker in der Steine- /Erdenindustrie verdient in Deutschland durchschnittlich 2.676 €, basierend auf 6 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.156 € und können teilweise bis zu 3.423 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Verfahrensmechaniker in der Steine- /Erdenindustrie bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.497 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.573 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Verfahrensmechaniker in der Steine- /Erdenindustrie Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.676 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.943 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.287 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.930 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.573 Euro brutto
  • 50 Jahre = - Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.158 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.348 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Von Seiten des Gesetzgebers bestehen keine Vorgaben bezüglich eines notwendigen Schulabschlusses für die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker /-in. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass bei der Vergabe der Ausbildungsplätze Bewerber /-innen mit einem mittleren Schulabschluss bevorzugt behandelt werden. Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker /in in der Steine- und Erdenindustrie ist dual aufgebaut. Neben der praktischen Lehrzeit im Betrieb, besucht der/die Auszubildende eine Berufsschule.

Während der dreijährigen Berufsausbildung erlernen die angehenden Verfahrensmechaniker alle für diese Tätigkeit notwendigen Fähigkeiten wie:

  • Das Koordinieren und Überwachen von mechanischen Verfahrensabläufen,
  • das Bearbeiten von Werkstoffen, sowohl manuell als auch mit Hilfe von Maschinen,
  • die verschiedenen Verfahren zur Gewinnung von Rohstoffen,
  • Techniken zur Trocken- und Nassaufbereitung,
  • das Einhalten von Sicherheits- und Umweltschutzrichtlinien,
  • die Herstellung von Transportbeton und Werkfrischmörtel.

Die Spezialisierung im Bereich Transportbeton erfolgt im dritten Ausbildungsjahr. Bereits nach etwa zwei Lehrjahren muss der Auszubildende eine Zwischenprüfung ablegen. Am Ende der Ausbildungszeit gilt es dann, die Abschlussprüfung zu bestehen. Diese setzt sich aus einem schriftlichen und eine praktischen Teil zusammen. Der praktische Teil gliedert sich wiederum in das Herstellen eines Prüfungsstücks sowie mehrerer Arbeitsproben.

Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker /-in in der Steine- und Erdenindustrie setzt einige grundlegende Fertigkeiten im naturwissenschaftlichen Bereich voraus. Zum Berechnen von Volumina, Flächeninhalten und Mischverhältnissen sind gewisse mathematische Grundkenntnisse unverzichtbar. Auch in den Fächern Physik und Chemie sollte ein grundlegendes Verständnis vorhanden sein. Darüber hinaus sollten angehende Verfahrensmechaniker praktisch begabt sein.

Um in der Branche beruflich weiterzukommen, bietet es sich an, die Prüfung zum/zur Industriemeister /-in im Fachbereich Betonsteinindustrie abzulegen. Liegt eine Hochschulzulassung vor, kann darüber hinaus ein Studium aufgenommen werden. Naheliegend wäre hier unter anderem der Studiengang Baustoffingenieurwissenschaft. Als Alternative zur Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker /-in in der Stein- und Erdenindustrie mit der Spezialisierung Transportbeton bieten sich zunächst zahlreiche andere Fachbereiche an. So kann der Fokus statt auf Transportbeton auf Asphalttechnik, Kalksandsteine oder Gipsplatten gelegt werden. Ein weiterer nennenswerter Ausbildungsberuf ist ferner der des /-r Betonprüfers /-in.

Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie.

3. Studium

Um in der Stein- und Erdenindustrie als Akademiker erfolgreich zu sein, eignet sich das Studium der Baustoffingenieurwissenschaft. Um ein solches aufnehmen zu dürfen, muss die allgemeine oder zumindest die fachgebunden Hochschulreife vorliegen. Einige Hochschulen veranstalten zusätzlich interne Auswahlverfahren.

Ähnlich wie in anderen Studiengängen des Fachbereichs Ingenieurwesens sind auch hier vor allem Kenntnisse im Bereich der Naturwissenschaften gefragt. Mathematische Sachverhalte sollten ebenso wenig ein Problem darstellen, wie Inhalte aus den Fächern Physik und Chemie. Da Fachliteratur häufig in Englisch verfasst ist, sollten auch hier die persönlichen Fähigkeiten über allgemeines Grundlagenwissen hinausgehen. Hinzu kommt, dass der Studiengang zum Teil Überschneidungen mit dem Fachbereich Informatik aufweist. Ein gewisses Verständnis ist daher auch hier empfehlenswert.

Zu den Modulen, die innerhalb des Studiums belegt werden müssen, zählen unter anderem:

  • Mathematik (lineare Algebra, Analysis, Differenzialrechnung),
  • Bauchemie (allgemeine, organische, anorganische, physikalische Chemie),
  • Bauphysik, Bauinformatik,
  • Mechanik, Werkstoffmechanik,
  • Baustoffkunde,
  • Bauweisen,
  • Materialwissenschaft,
  • Materialalterung, -korrosion,
  • Thermodynamik.

Im Rahmen der Wahlpflichtveranstaltungen können weitere Module hinzu gewählt werden. Zur Auswahl stehen hier unter anderem Geotechnik, Gebäudetechnik oder Umweltrecht. Häufig sind Praktika fest in den Studienablauf integriert. So haben die Studenten die Möglichkeit, Praxiserfahrungen in der Industrie zu sammeln und gleichzeitig die bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anzuwenden.

Das Bachelorstudium der Baustoffingenieurwissenschaft dauert in der Regel 6-8 Semester. Während dieser Zeit muss der/die Student /-in sein Wissen in Form von Klausuren, Hausarbeiten oder Referaten unter Beweis stellen. Abschließend ist eine Bachelorthesis zu verfassen. Nach erfolgreichem Abschluss des grundständigen Studiums kann ein Master im gleichen Fach folgen. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Studiengang in den Fachrichtungen Werkstofftechnik oder Materialwissenschaften zu belegen.

Wer eine Alternative zum beschriebenen Bachelorstudiengang in der Baubranche sucht, könnte im Bereich der Bauphysik oder des Bauingenieurwesens fündig werden. Eine bedeutende Parallele zum Studiengang Baustoffingenieurwissenschaft liegt dabei in der Vermittlung von Kenntnissen zur Herstellung und Optimierung von Baustoffen.

4. Tätigkeit

Der Verfahrensmechaniker und die Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie mit der Spezialisierung auf den Transportbeton arbeiten in der Herstellung von Beton für Großbaustellen. Aufgrund der Spezialisierung im Bereich Transportbeton eignen sich die entsprechenden Absolventen der Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker /-in in der Stein- und Erdenindustrie vor allem für die Herstellung verschiedenster Betonarten. Dabei gehört es nicht nur zu ihren Aufgaben, die Ausgangsstoffe gemäß bestimmter Mischverhältnisse zu verarbeiten. Sie sind außerdem für die Wartung und Instandhaltung der erforderlichen Maschinen zuständig. Ebenso müssen sie den Transport per Lastkraftwagen zu den Baustellen organisieren und sicherstellen.

Auch die Kontrolle der Qualitätsvorgaben gehört zum Aufgabengebiet des /-r Verfahrensmechanikers /-in in dieser Branche. Ist der Beton fertig hergestellt, koordiniert er/sie das Verladen auf bereitstehende Lastkraftwagen sowie den darauf folgenden Abtransport hin zur Baustelle. Zahlreiche Verfahrensmechaniker mit den beschriebenen Qualifikationen sind im Bereich des Recyclings tätig. Sie sorgen dafür, dass Betonreste umweltschonend wiederaufbereitet werden. Auf diese Weise steht der Baustoff für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung.

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