Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt WIG-Schweißer / in

Datenbasis: 113  Datensätze aus 2013/2014

WIG-Schweißer / in:

Gehalt

Ein WIG-Schweißer verdient in Deutschland durchschnittlich 2.134 €, basierend auf 113 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.488 € und können teilweise bis zu 3.098 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den WIG-Schweißer bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.811 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.780 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

WIG-Schweißer Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.125 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.129 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.130 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.447 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.242 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.070 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.092 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.188 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.760 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Um als Schweißer für das Wolfram-Inertgas-Schweißverfahren (WIG) zu arbeiten, benötigen interessierte Personen eine Aus- oder eine Weiterbildung. Hierzu gehört insbesondere die Fortbildung zum geprüften Schweißer. Es handelt sich um eine durch die Richtlinien des VDS (Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren) geregelte Ausbildung. Mehrere autorisierte Veranstalter bieten den international anerkannten Lehrgang an. Dazu zählt beispielsweise neben dem DVS der Technische Überwachungs-Verein (TÜV). Rechtlich gesehen benötigen Bewerber keine besondere schulische Bildung, um eine Zulassung zur angesprochenen Fortbildung zu erhalten. In der Praxis besitzt der Großteil der Teilnehmer mindestens einen Hauptschul-Abschluss. Zusätzlich verfügen viele der angehenden geprüften Schweißer über eine abgeschlossene Berufsausbildung aus dem Bereich der Metallverarbeitung. Sie absolvieren den Lehrgang folglich als Weiterbildung.

Die Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum geprüften Schweißer erledigen die Teilnehmer in Voll- oder in Teilzeit. Da unterschiedliche Schweißverfahren existieren, bieten die erwähnten Einrichtungen verschiedene Schwerpunkte an. Im Hinblick auf den vorgestellten Beruf des WIG-Schweißers empfiehlt sich demnach eine Weiterbildung, die sich speziell mit dem Wolfram-Inertgas-Schweißen befasst. Alternativ führen die Einrichtungen Fortbildungen durch, in denen sie mehrere Verfahren des Schweißens kombinieren. Dabei lernen die Prüflinge zusätzlich den Umgang mit:

  • dem Gasschweißen,
  • dem Metallschutz-Gasschweißen
  • oder dem Lichtbogen-Handschweißen.

Legt ein WIG-Schweißer die erwähnte Prüfung erfolgreich ab, besitzt er nach drei Jahren Berufspraxis die Chance, an der Aufstiegs-Fortbildung zum DVS-Schweißwerkmeister teilzunehmen. Der besagte Titel qualifiziert zur Aufsicht über verschiedene Schweißarbeiten in der Fertigung. Später besteht die Möglichkeit, sich zum Schweißfachmann weiterzubilden. Belegen die ausgebildeten Schweißfachmänner und Schweißmeister das optionale Modul namens Prüftechnik, gelten sie als Schweißgüteprüfer. In diesem Fall erhalten sie die Berechtigung, in der Fertigung eine überwachende Funktion zu übernehmen. Schweißfachmännern steht außerdem die Option offen, sich auf den Posten des Schweißlehrers zu bewerben.

Studium

Im vorgestellten Beruf des WIG-Schweißers erfolgt der Zugang über die erläuterte Aus- oder Fortbildung zum geprüften Schweißer. Daraufhin verfügen die WIG-Schweißer über zahlreiche Weiterbildungs-Möglichkeiten. Daran richten sich die Ansprüche der einstellenden Betriebe an potenzielle Bewerber aus. Sie verlangen erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen; mitunter fordern sie zusätzliche Weiterbildungen im Umgang mit dem Wolfram-Inertgas-Schweißen. Allerdings benötigt ein angehender WIG-Schweißer kein abgeschlossenes Studium an einer Universität oder Fachhochschule.

Für ausgebildete Schweißer mit einer Hochschulzugangs-Berechtigung besteht die Chance, ein Studium zu beginnen. Das verbessert ihre Fachkenntnis, weswegen sich Absolventen von einer Hochschule für besser bezahlte Positionen in den Unternehmen empfehlen. Für einen geprüften WIG-Schweißer bietet sich ein Studiengang an, der in Bezug zu seiner absolvierten Ausbildung steht. Als geeignete Beispiele gelten:

  • der Bereich der Werkstofftechnik,
  • der Maschinenbau.

Zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen führen passende Studiengänge, die sie in Bachelor- und Master-Abschlüsse unterteilen. Das Studium beginnt zunächst mit dem Bachelor bei einer Regelstudienzeit von sechs bis sieben Semestern. Die konkrete Dauer hängt davon ab, ob die Prüfungsordnung ein Praxis-Semester vorschreibt. Der Master baut auf den Inhalten des Bachelors auf und dauert zusätzlich rund vier Semester. Allerdings bieten die Hochschulen in der Regel im Master weniger Studienplätze als im Bachelor an. Die Zulassung hängt deshalb insbesondere von den Noten des Erststudiums sowie dessen Passgenauigkeit mit dem angestrebten Studiengang ab.

Tätigkeit

WIG Schweißer oder WIG Schweißerinne werden in den Bereichen Rohrleitungsbau, Behälterbau, Apparatebau, Kesselbau, Lüftungsbau oder auch in der Blechbearbeitung eingesetzt.
Um WIG (Wolfram-Innertgas) Schweißen ausführen zu dürfen müssen in Schweißtechnischen Lehranstalten durchgeführte Lehrgänge (2 oder 4 wöchig) mit abschließenden Prüfungen absolviert werden. Es gibt verschiedene Stufen der Schweißberechtigungen, die durch diese Lehrgänge erworben werden können. Die Ausbildung für die höchste Schweißberechtigung dauert ca. 14 Wochen. Der Verdienst, egal ob Gehalt oder Stundenlohn richtet sich dabei danach, ob die Beschäftigung als WIG Schweißer oder WIG Schweißerin im Handwerk oder in einem Industriebetrieb erfolgt.

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