Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Zahnarzt

Datenbasis: 66  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 2,235€ 3,352€ 7,004€
Baden-Württemberg 2,965€ 3,915€ 6,773€ Jobs Vertriebsprofi (m/w) im Außendienst
Bayern 2,033€ 3,685€ 7,660€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Berlin 1,743€ 2,356€ 3,029€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Brandenburg 1,716€ 2,574€ 5,378€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Bremen 2,040€ 3,059€ 6,392€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Hamburg 3,382€ 5,392€ 6,167€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Hessen 5,198€ 7,796€ 16,290€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Mecklenburg-Vorpommern 1,633€ 2,449€ 5,117€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Niedersachsen 2,411€ 4,107€ 7,303€ Jobs Zahntechniker (m/w) im Bereich Keramik/CAD/CAM
Nordrhein-Westfalen 2,041€ 3,751€ 6,347€ Jobs Feinplaner Mechanik (m/w)
Rheinland-Pfalz 2,621€ 2,910€ 3,319€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Saarland 2,196€ 3,293€ 6,881€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Sachsen 2,210€ 2,728€ 3,520€ Jobs Fachberater (m/w) Ärzte/Zahnärzte
Sachsen-Anhalt 1,760€ 2,639€ 5,514€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Schleswig-Holstein 2,216€ 3,324€ 6,945€ Jobs Mechatroniker/in im Produktionsbereich dentaler Medizinprodukte
Thüringen 1,774€ 2,660€ 5,558€ Jobs telefonischer Kundenberater (m/w)

Zahnärzte:

Gehalt

Als Zahnarzt liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.352 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 66 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.235 € beginnen, Zahnärzte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.004 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.324 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.915 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Zahnarzt in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.324 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.124 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.026 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.524 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.524 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.332 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.324 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.389 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.821 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Streben Interessierte den Beruf des Zahnarztes oder der Zahnärztin an, absolvieren sie vorher eine Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten. Die Richtlinien dieses anerkannten Ausbildungsberufs beschreibt das Berufsbildungsgesetz (BBiG). Im Regelfall beträgt die Lehrdauer drei Jahre. Diese Arbeit gehört zu den freien Berufen. Somit besteht die Möglichkeit, eine schulische oder duale Ausbildung zu beginnen.

Das Augenmerk des Lehrgangs liegt auf dem Behandeln der Patienten und den dazu nötigen Hygiene-Maßnahmen. Die Auszubildenden fertigen in diesem Zusammenhang Röntgen-Aufnahmen an und machen Abrechnungen. Hierbei erhält das prozessorientierte Handeln eine hohe Priorität. Zu den weiteren Lehrstoffen zählen:

  • Mundhygiene
  • Abläufe in einer Praxis
  • Qualitätssicherung

Ebenso spielen die allgemeinen Lerninhalte eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um die im Ausbildungsvertrag festgehaltenen Rechte und Pflichten. Die Lernenden bekommen einen Einblick in die Organisation ihres Lehrbetriebs. Hier beschäftigen sie sich mit dem Arbeitsschutz und den Unfall-Verhütungs-Vorschriften. Speziell die theoretischen Kernthemen gliedern sich in den Patienten-Empfang, die Hygiene in der Praxis und die Hilfe in Krisen-Situationen. Organisationstalent benötigen die Auszubildenden bei dem Beschaffen und Verwalten von Waren. In bestimmten Kursen erhalten sie eine grundlegende Orientierung im Gesundheitswesen. Des Weiteren stehen die Prophylaxe-Maßnahmen im Mittelpunkt.

Um die Lehre erfolgreich zu beenden, absolvieren die Teilnehmer eine Abschlussprüfung. Davor zeigen sie ihr erlerntes Wissen in mehreren Zwischenprüfungen. Die erste Zwischenprüfung erfolgt nach dem zweiten Lehrjahr. Die richtige Abschlussprüfung besteht im Gegensatz zu dieser aus zwei Teilen. Die Lernenden nehmen an einem schriftlichen und einem mündlichen Test teil. Der Praxis-Part gliedert sich in eine Übungsaufgabe und deren Analyse. Hierfür bleibt den Interessenten eine Stunde Zeit, um den Test zu meistern. Die schriftliche Arbeit befasst sich vorwiegend mit Sozial- und Wirtschaftskunde. Das Abrechnungswesen spielt eine bedeutende Rolle.

Studium

Für die Tätigkeit als Zahnarzt oder Zahnärztin mit einem Universitäts-Abschluss, belegen Interessenten den Studiengang Zahnmedizin. Die Studienzeit beträgt im Regelfall zehn Semester. Nach diesen fünf Jahren folgt das Staatsexamen. Auf diese Prüfung bereiten die wichtigen Lerninhalte des Studiums vor. Zu diesen zählen vorwiegend die Chemie, die Biochemie und die Biologie. Spezielle Kurse vermitteln den Studierenden den richtigen Umgang mit Patienten. Dies umfasst Kommunikations-Praktiken.

Das gesamte Studium orientiert sich an der Approbations-Ordnung für Zahnärzte. Daher gliedert sich der Unterricht in einen klinischen und einen theoretischen Part. Einige Seminare und Vorlesungen besuchen die Studenten verpflichtend. Auch die Praktika gehören zu den obligatorischen Studien-Inhalten. Ihre fakultativen Fächer wählen die Studierenden abhängig von ihren Interessen-Gebieten. Die ersten beiden Studienjahre ähneln im Lehrplan der Humanmedizin. Danach besuchen die Interessenten propädeutische Kurse. Diese beinhalten:

  • zahnärztliche Propädeutik
  • Phantom eins und zwei
  • Zahnerhaltungskunde
  • Kiefer-Orthopädie

Die Vertiefungsphase schließt sich nach dem sechsten Semester an. In dieser befassen sich die Studierenden mit der inneren Medizin und der Mikro-Biologie. An einigen Universitäten und Hochschulen bestehen diese Fächer als Wahlmodule. Das praktische Wissen erlangen die zukünftigen Zahnärzte aufgrund umfassender Klinik-Aufenthalte.

Tätigkeit

Als Zahnarzt/-ärztin (Uni) besteht das Aufgabengebiet aus Heilen von Zähnen. Die meisten Patienten mögen die Besuche beim Zahnmediziner/in nicht besonders. Dabei ist die heutige Technologie soweit fortgeschritten, das keine Bedenken mehr notwendig sind, da der Zahnarzt immer eine Möglichkeit zur Betäubung hat. Weitere Aufgaben sind das Beraten von Patienten wenn Zahnersatz erforderlich ist, das Anpassen selbigens und das Entfernen von toten und nicht mehr zu rettenden Zähnen. Dieser Beruf ist nur mit einem Studium zu erlernen, das ein Abitur vorraussetzt. Der/ die Zahnarzt/-ärztin trägt ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber der Patienten.

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