Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Zimmermann

Datenbasis: 339  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,779€ 2,478€ 3,393€
Baden-Württemberg 1,954€ 2,492€ 3,445€ Jobs Schreiner / Holzmechaniker (m/w)
Bayern 2,132€ 2,606€ 3,434€ Jobs Dachdecker (m/w)
Berlin 1,143€ 1,592€ 2,180€ Jobs Junior-Redakteur (m/w) mit Beratungskompetenz
Brandenburg 1,707€ 2,071€ 2,417€ Jobs Zimmermann
Bremen 1,399€ 1,948€ 2,667€ Jobs Zimmermann
Hamburg 2,351€ 2,915€ 3,852€ Jobs Zimmermann
Hessen 2,155€ 2,494€ 3,703€ Jobs Zimmermann
Mecklenburg-Vorpommern 1,117€ 1,855€ 2,336€ Jobs Zimmermann
Niedersachsen 1,733€ 2,496€ 3,213€ Jobs Zimmermann
Nordrhein-Westfalen 1,875€ 2,573€ 3,384€ Jobs Zimmermann
Rheinland-Pfalz 1,648€ 2,364€ 3,813€ Jobs Schreiner/in oder Metallbauer/in
Saarland 1,449€ 2,019€ 2,765€ Jobs Zimmermann
Sachsen 1,697€ 1,762€ 3,616€ Jobs Zimmermann
Sachsen-Anhalt 1,387€ 1,932€ 2,645€ Jobs Zimmermann
Schleswig-Holstein 1,356€ 2,405€ 3,499€ Jobs Zimmermann
Thüringen 1,821€ 2,192€ 2,785€ Jobs Entwicklungsingenieur (m/w) Lichttechnik Scheinwerfer/Leuchten

Zimmerleute:

Gehalt

Ein Zimmermann verdient in Deutschland durchschnittlich 2.478 €, basierend auf 339 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.779 € und können teilweise bis zu 3.393 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Zimmermann bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.405 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.492 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Zimmermann Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.333 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.490 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.596 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.511 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.728 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.872 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.490 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.679 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Zimmerers stellt einen anerkannten Ausbildungsberuf dar. Dies gilt nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Hauptsächlich findet der praktische Unterricht in Zimmerei-Betrieben und Ingenieur-Holzbau-Betrieben statt. Somit bieten Industrie und Handwerk diese Ausbildung an. Die Lehre dauert drei Jahre und zeigt sich bundesweit geregelt. Im gleichen Fall lernen Interessierte diesen Beruf in einer schulischen Ausbildung. Diese bieten Berufsfachschulen an.

Während des Unterrichts kommen die Lernenden mit den unterschiedlichen Tätigkeiten eines Zimmerers in Kontakt. Hierbei unterteilt sich das Arbeitsfeld in das Erstellen von Holzkonstruktionen und Renovierungs-Arbeiten. Neben den entsprechenden Betrieben führen Interessierte Praktika im Hochbau und bei Fassaden-Baubetrieben durch. In vielen Fällen findet die Ausbildung zum Zimmerer oder zur Zimmererin im dualen System statt. Dabei vermitteln Berufsschule und Betrieb gemeinsam die Grundlagen für einen erfolgreichen Berufseinstieg.

Die Voraussetzungen für einen Ausbildungsbeginn bestehen in:

  • handwerklichem Geschick,
  • einem räumlichen Vorstellungs-Vermögen,
  • technischem Verständnis,
  • und einer Vorstellung von Höhen und Maßen.

Bereits im schulischen Unterricht erhalten die Auszubildenden einen Einblick in die Architektur und das Ingenieurwesen. Hier lernen sie, technische Zeichnungen anzufertigen und zu verstehen. Ebenso lehren die Ausbilder, Winkel und Maße zu überprüfen. Zu den praktischen Aufgaben zählen das Schneiden von Holzbalken oder das Vornehmen von Feinanpassungen. Die Lernenden bekommen eine Vorstellung von den verschiedenen Werkzeugen. Speziell die praktischen Aufgaben erledigen die Interessierten in Teamarbeit. Daher besteht Teamfähigkeit als relevanter Faktor für diesen Beruf.

Studium

Mit einer Zulassungs-Berechtigung für die Hochschule studieren Zimmerer an einer Fachhochschule oder einer Universität. Hier absolvieren beispielsweise den Bachelor-Studiengang Holztechnik. In manchen Fällen akzeptieren die Universitäten auch Bewerber ohne eine Zulassungs-Berechtigung. Die Holztechnik besteht als Teilgebiet der Holzwirtschaft. In diesem Studium beschäftigen sich die Lernenden mit dem Umwandeln von Holz und den daraus entstehenden Produkten.

Das gesamte Studium umfasst sieben Semester. Besonders in den ersten Seminaren erfahren Studierende grundlegende Kenntnisse über die Naturwissenschaften. Ebenso spielen die Ingenieurwissenschaften eine tragende Rolle. Zu den relevantesten Kursen gehören:

  • die Verfahrenstechnik,
  • Chemie,
  • Produktionstechnik
  • und Mathematik.

Gleichzeitig befasst sich das Studium mit der Forst- und Holzwirtschaft. Es existieren mehrere Wahlmodule, welche die Studenten ihren Interessen entsprechend belegen. Neben dem Möbelbau gibt es die Holzbiologie und die Anlagen-Automatisierung. Im wirtschaftlichen Sektor finden sich die Kernfächer Unternehmensführung und Marketing. Im fünften Semester erfolgt ein Pflicht-Praktikum. In diesem sammeln die Studierenden erste Erfahrungen in dem Beruf.

Das Studium der Holztechnik konzentriert sich auf die Prozesse der industriellen Holzbearbeitung. Im Fokus stehen die Entwicklung der Produkte, deren Planung und die Verfahren der Entstehung. Um das technische Verständnis der Studenten zu schulen, gibt es die Fächer Physik, Statik und technische Mechanik. Somit gliedert sich der Unterricht in vier Bereiche. Im ersten Sektor stehen die Werkstoffe, die Konstruktion und die Produktentwicklung im Mittelpunkt. Das Optimieren von Fertigungsprozessen bildet den zweiten Teilbereich. Daneben existieren die Betriebswirtschaft und die Organisation als dritter Schwerpunkt. Das letzte Kerngebiet besteht in der Maschinentechnik und der Automatisierung.

Tätigkeit

Ein Zimmerer oder eine Zimmerin findet im Handwerk, in der Industrie oder im Hochbau Beschäftigung. Sie arbeiten dort in Zimmereibetrieben, in der Fertighausindustrie, bei Dachdeckermeistern, in Baumärkten, bei Fassadenbaubetrieben oder bei Sanierungsbetrieben. Das Hauptaufgabengebiet eines Zimmerers oder einer Zimmerin liegt in der Herstellung von verschiedenen Holzbauten und Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie auf Baustellen und errichten dort Dachstühle, bauen Treppen, helfen bei der Renovierung oder Sanierung von Gebäuden oder arbeiten in Werkstätten an Hobelmaschinen.

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