Im umfangreichen Angebot der Seminare, Kurse und Lehrgänge einen Überblick zu bekommen, ist nicht leicht und wird mir steigender Anzahl der Angebote und Lernformen immer schwieriger. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen. Manche Internetseiten, wie zum Beispiel das KursNet der Agentur für Arbeit, bieten sehr differenzierte Suchfunktionen, die Ihnen bei der Vorauswahl helfen.
Sobald Sie die Auswahl auf einige wenige Kurse eingeschränkt haben, bieten die Bildungsträger selbst viele weitere online Informationen zu den Kursen. Neben Terminen, Inhalten und Ablauf geben die meisten Anbieter auch gleich die Kosten für das Seminar oder den Lehrgang an und bieten ein Anmeldeformular zum Download an. Die seriösen Anbieter erkennen Sie oft schon an den sehr detaillierten und transparenten Angaben zu den Kursen. Wichtige Informationen wie Kosten, Zahlungsmodalitäten, Bedarf an Zusatzmaterial, Prüfungsgebühren, etc. sollten nicht im Kleingedruckten versteckt oder, noch schlimmer, gar nicht vorhanden sein.
Im Zweifelsfall sollten Sie immer den persönlichen Kontakt (auch per E-Mail oder Telefon) suchen, bevor Sie sich für einen Kurs entscheiden. Denn schließlich ist so ein Lehrgang oder Seminar nicht nur eine finanzielle Investition, sondern auch eine Investition in Ihre berufliche Zukunft. Da kann es sich unter Umständen lohnen, ein paar Euro mehr auszugeben, wenn man hinterher dafür eine bessere Qualifikation vorweisen kann. Es gibt zum Beispiel zahlreiche Institute und Firmen, die Kurse zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen anbieten, manche davon zu sehr niedrigen Preisen und/oder zeitlich stark komprimiert. Doch im Endeffekt nützt Ihnen der billige Kurs oder die Zeitersparnis nichts, wenn Sie die Prüfung nicht bestehen. Dazu kommt, dass die Prüfungsgebühren zusätzlich zu den Seminargebühren anfallen. Oft finden Sie entsprechende Beiträge von Absolventen in Diskussionsforen online. Es lohnt sich, diese Informationen zusammenzutragen, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.
Wenn Sie bei der Auswahl der Kurse, Seminare und Lehrgänge auf der sicheren Seite sein wollen, halten Sie sich am besten an die bekannten Bildungsträger wie Universitäten, IHK, Volkshochschulen, etc. oder fragen Sie die zuständigen Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur nach ihren Erfahrungen.