Handschriftlicher Lebenslauf

         

    Handschriftlicher Lebenslauf

    Vor dem Zeitalter von Schreibmaschine und Computer war der Lebenslauf immer handschriftlich abzufassen, einfach weil es keine andere Möglichkeit gab. Heute ist dies unüblich geworden, schon weil die Bewerbung per E-Mail und über Online-Formulare immer beliebter wird.

    Manchmal wird aber auch heute tatsächlich noch ein handschriftlich abgefasster Lebenslauf verlangt, weil der Arbeitgeber sich graphologisch zu erreichende Kenntnisse über den Bewerber verspricht. Daran mag man glauben oder auch nicht, wenn man sich auf eine der raren Stellenanzeigen bewirbt, die spezielle einen handschriftlichen Lebenslauf verlangt, dann sollte man sich daran halten.

    Als erstes bereitet man den ausformulierten Lebenslauf vor, so dass man ihn nur noch abschreiben braucht. Lesen Sie ihn aufmerksam durch und korrigieren Sie Rechtschreibfehler. Beachten Sie bei der Vorlage für den Lebenslauf die Hinweise für den ausführlichen Lebenslauf.

    Wie für alle anderen Dokumente der Bewerbung ist es auch hier gut, wenn man eine zweite Person Korrektur lesen lassen kann. Ein zweiter Leser kann auch manche "unebenen" Sätze verbessern, was sich beim Abschreiben wiederum positiv auf das Schriftbild auswirken kann. Denn wenn Sie einen komplizierten und verschachtelten Satz abschreiben, sind Fehler häufiger, als wenn der Text flüssig zu lesen ist.

    Im Anschluss überträgt man ihn auf unliniertes Papier von guter Qualität. Dahinter legt man liniertes Papier, um gerade Zeilen einhalten zu können, ganz wie in der Schule. Als Stift wird oft ein Füller bevorzugt, weil er ein schönes Schriftbild macht und die Tinte gleichmäßig fließt. Alternativ kann aber auch ein Tintenroller verwendet werden. Sie sollten Ihren Lebenslauf keinesfalls mit Kugelschreiber oder anderen Stiften schreiben. Auch bunte Tinte sollte eher nicht benutzt werden. Blaue oder auch schwarze Tinte ist immer akzeptabel.

    Setzen Sie sich entspannt hin und lassen Sie sich Zeit beim Schreiben, sonst sind Patzer und Flüchtigkeitsfehler vorprogrammiert. Sollten Sie sich doch einmal verschreiben, müssen Sie leider noch einmal neu anfangen – durchstreichen oder den Tintenkiller zum Einsatz bringen geht beim handschriftlichen Lebenslauf nicht.

    Beim handschriftlichen Lebenslauf gilt anders als beim tabellarischen Lebenslauf nicht die "Zwei-Seiten-Regel". Erstens ist der Lebenslauf ausformuliert, zweitens hängt die Länge des Textes auch sehr von Ihrer Handschrift ab. Der Lebenslauf kann also bedeutend länger als die üblichen zwei Seiten sein.

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