Bei der Existenzgründung können und sollten Sie nicht auf die Dienste von Notaren und Rechtsanwälten verzichten. Das beginnt schon sehr früh im Verlauf der Existenzgründung, wenn nämlich der Notar das Unternehmen im Handelsregister beim Amtsgericht einträgt.
Einen Rechtsanwalt sollten Sie auf jeden Fall hinzuziehen, damit Sie nicht in irgendwelche rechtlichen Fallen treten und Ihr Vorhaben schon direkt beim Start scheitert. Gerade die Wahl der für den Existenzgründer und die Geschäftsidee richtigen Rechtsform des Unternehmens ist eine Angelegenheit, bei der man auf die Hilfe von Experten nicht verzichten sollte. Hier sollten Sie zusammen mit Steuerberater und Rechtsanwalt zahlreiche Kriterien abwägen, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Lassen Sie sich dabei nicht helfen, kann es durchaus sein, dass Sie durch Ihre Entscheidung den Grundstein für den Misserfolg Ihres Unternehmens legen und sich selbst auf Jahre hinaus finanziell belasten. Kompetente Beratung senkt Ihr Risiko hier beträchtlich.
Je nach Spezialisierung kann es auch sein, dass Sie nicht nur einen, sondern mehrere Anwälte hinzuziehen müssen. So kann ein Anwalt beispielsweise ein Spezialist für Gesellschaftsrecht sein, ein anderer Anwalt für Arbeitsrecht, ein weiterer kenn sich besonders bei markenrechtlichen Fragen und Wettbewerbsrecht aus. Natürlich kann es auch sein, dass Ihr Anwalt sich in mehreren Disziplinen profiliert hat, aber gehen Sie davon aus, dass Sie mehrere Experten um Rat fragen müssen.
Die Kosten für die Beratung durch Rechtsanwälte können sehr hoch sein; bestimmte Fördermittel können das aber abdecken, da sie besonders für die Beratung vor der Existenzgründung gedacht sind.
Im Zusammenhang mit einer Firmengründung/Existenzgründung berät ein Rechtsanwalt unter anderem zu Fragen rund um: