Während der Elternzeit sollen Eltern die Gelegenheit haben, sich ganz auf ihre Kinder konzentrieren zu können. In den meisten Fällen muss deswegen ein Elternteil zuhause bleiben und sich um das Kind kümmern. So müssen die meisten Familien einen beträchtlichen Verdienstverlust hinnehmen.
Um wenigstens einen Teil dieses Verlustes zu ersetzen, zahlt der Staat Eltern das Elterngeld. Es ersetzt einen Anteil des vorher verdienten Geldes, so dass das Kinderkriegen Eltern nicht zwangsweise an den Rand des Existenzminimums drängen muss.
Ähnlich wie beim Arbeitslosengeld werden als Elterngeld nur 67 Prozent des vorher erzielten Einkommens gezahlt. Zuschläge gibt es für Mehrlingseltern, für Eltern, die weitere Kinder innerhalb bestimmter Altersgrenzen haben sowie Eltern behinderter Kinder.
Bei Eltern mit einem Kind ist die Berechnung des Elterngeldes noch fast einfach, komplizierter wird es aber wenn der "Geschwisterbonus" für weitere Kinder greift und nicht nur ein Kind.
Mit einem Elterngeldrechner können Sie schon lange vor der Geburt ausrechnen, welcher Partner am besten Elterngeld beantragen sollte, damit Sie möglichst wenige finanzielle Einbußen haben – denn das Elterngeld sollten Sie nicht dem Staat überlassen, sondern lieber in Ihr Kind investieren! In manchen Fällen lohnt sich übrigens auch ein Wechsel der Steuerklasse, um so mehr Elterngeld zu erhalten.