Die Ausbildung zur Erzieherin erfolgt an einer Fachschule für Sozialpädagogik. Zugangsvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer zusätzlich abgeschlossenen Berufsausbildung. In der Mehrzahl der Bundesländer beträgt die Ausbildung zur Erzieherin drei Jahre und gliedert sich in eine zweijährige schulische Ausbildung und ein einjähriges Anerkennungspraktikum. Im Laufe der Ausbildung ist es meist möglich, die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
Während der theoretischen Ausbildung werden berufsspezifische Fächer wie zum Beispiel Pädagogik, Psychologie, Spielpädagogik oder Kunst vermittelt. Daneben werden aber auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch oder Sozialkunde unterrichtet.
Dazu werden auch noch eine Fremdsprache und Wahl- oder Wahlpflichtfächer wie Theater- und Freizeitpädagogik oder Heimpädagogik angeboten.
Der praktische Teil besteht aus Betriebspraktika. Um dann als staatlich anerkannte Erzieherin zu arbeiten, müssen Sie mündliche, schriftliche und praktische Prüfungen absolvieren. Im Anschluss an die Ausbildung erfolgt ein Anerkennungspraktikum in einer entsprechenden Einrichtung, das ein Jahr lang dauert und sich in der Bezahlung an die Tarife des öffentlichen Dienstes anlehnt.