Wenn man von der herkömmlichen Heimarbeit absieht, bleibt natürlich das Internet. Wie bei allen Jobs ist der Verdienst stark von der Qualifizierung abhängig. Glücklicherweise wollen die Internetarbeitgeber aber nicht das Abiturzeugnis sehen, nur die Kapazität eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen zählt, obendrein wird man nach seiner Leistung eingestuft (und dementsprechend für den Nebenjob, den man von zu Hause aus ausübt, bezahlt).
Schreibt man zum Beispiel nur einfache Texte, die danach noch korrigiert werden müssen, kann man auf keinen Fall mehr als einen Cent für zehn Worte verlangen, für Übersetzungen aber schon auf sechs bis zehn Cents pro Wort bestehen. Das Gleiche gilt auch für Programmierarbeiten, retuschieren von Fotos usw. Auf jeden Fall muss man sich schon vor dem Arbeitsbeginn sehr klar darüber sein, welche Kompetenzen man hat, und vor allem bei einem Job bleiben, diesen gewissenhaft erfüllen, selbst wenn zu Beginn der erwartete Reichtum nicht sofort ins Haus kommt. Ein Nebenjob von zu Hause ist und bleibt im Regelfalle ein Nebenjob, ein- bis maximal fünfhundert Euros im Monat sind ein realistischer Horizont für Einsteiger.