Sozialplan bei Insolvenz

    • Sozialplan bei Insolvenz Gast

      Wie sieht der Sozialplan bei einer Insolvenz aus?

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    • Gast

      Immer öfter melden Unternehmen Insolvenz an. Sie begeben sich dann in ein so genanntes Insolvenz-Verfahren, bei dem allerdings der Ausgang offen ist, das heißt die Einleitung eines solchen Verfahrens sagt noch nichts darüber aus, ob das Unternehmen dann auch in Konkurs gehen muss. Dennoch ist es meist so, dass Firmen Insolvenz anmelden, wenn sie sich in einer finanziell und ökonomisch prekären Lage befinden. Aufgrund dessen wird im Zuge einer Insolvenz auch ein Sozialplan aufgestellt.

      Allgemein wird unter einem Sozialplan eine Vereinbarung zwischen Betriebsrat als Vertreter der Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber verstanden, bei dem es um die Abmilderung bzw. eine Kompensation der wirtschaftlichen Nachteile für die Arbeitnehmer geht, welche aufgrund einer Betriebsänderung entstanden sind.
      Bezogen auf die Insolvenz bedeutet dies, dass den Arbeitnehmer auf der Basis eines Sozialplans, welcher der Betriebsrat mit dem Insolvenzverwalter aushandelt, ein Ausgleich zusteht, der die mögliche Folgen der Insolvenz -Entlassungen, keine Lohnzahlungen- kompensiert. Das kann bedeuten, dass Löhne weiter gezahlt werden oder das Unternehmen bei Entlassungen eine Abfindung zu entrichten hat. Dabei darf die Abfindungssumme die Höhe von zweieinhalb Monatsgehältern des Arbeitnehmers nicht überschreiten und zudem nicht mehr als ein Drittel der zu Verfügung stehenden Masse betragen.
      Der Sozialplan dient somit der Vermeidung von sozialen Härtefällen bei einer Insolvenz.



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