Es gibt an einigen Universitäten und Fachhochschulen die Möglichkeit durch sogenannte "Aufnahmeprüfungen" zu einem Studium zugelassen zu werden. In der Regel wird zuerst ein oder zwei Semester studiert um sich das Wissen für die Aufnahmeprüfung anzueignen, bevor die eigentliche Aufnahmeprüfung stattfindet. Die Aufnahmeprüfung besteht häufig aus einem schriftlichen (Klausur und/oder Hausarbeit/Aufsatz) und einem mündlichen Teil (Fragen oder Referat).
Die zweite Möglichkeit ohne Abitur studieren zu können, ist der Weg über die abgeschlossene Berufsausbildung und den Abschluss Höheren Handelsschule oder Fachschulen, die einen gleichwertigen Abschluss anbieten. Auf diesem Weg kann die Fachhochschulreife in einem bestimmten Zweig, wie z. B. soziale Berufe oder Wirtschaft erlangt werden. Der Fachbereich wird bereits durch die Wahl der Ausbildung festgelegt. Sind beide Abschlüsse (Ausbildung und Fachschule bzw. Höhere Handelsschule) erfolgreich bestanden, kann die Fachhochschulreife bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Mit dieser Fachhochschulreife kann dann in dem gewählten und durch die Ausbildung bereits festgelegten Fachbereich studiert werden.
Ist dann in dem Fachbereich an einer Universität ein Abschluss des Studiums gelungen, besteht die Möglichkeit in jedem anderen Fachbereich zu studieren.