Wer in Deutschland studieren möchte, sollte sich zunächst grundlegend überlegen, ob er eine Fachhochschule (technische Berufe, Verwaltung, Gesundheit) oder eine Universität besuchen will. Bei Universitäten besteht ein geringerer Praxisbezug, dafür ein direkter Draht zur Forschung.
Daneben gibt es auch die Möglichkeit, z.B. mit Stipendium gefördert im Ausland zu studieren oder sein Studium zumindest mit Auslandsaufenthalten etwa mittels Erasmus-Programm aufzuwerten. In manchen Bereichen gibt es zudem private Einrichtungen wie Business Schools, deren Ausbildungen aber auch entsprechend teuer sind.
Bei der Wahl des Faches sollte behutsam vorgegangen werden. Studiengangwechsel, scheinbar zielloses Schnuppern in allen Fachbereichen oder müßige Wartesemester werden nicht mehr so gerne gesehen. Auch ist der Bedarf nicht an allen Disziplinen gleich. Nicht alle Ingenieursberufe haben die legendäre hohe Nachfrage, ähnlich ergeht es in den Naturwissenschaften z.B. den Botanikern und anderen Teilbereichen der Biologie. Wer sich für eine Geistes- oder Sozialwissenschaft entscheidet, muss damit rechnen, für kein bestimmtes Berufsziel qualifiziert zu werden. Die stattdessen erworbenen soft skills gilt es dann entsprechend aktiv selbst als notwendig zu verkaufen. Zudem ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, wie die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master in der Wirtschaft ankommen.