Fotomedienlaborant/-in Ausbildung

Der Beruf des Fotolaboranten ist ausgesprochen vielschichtig und eröffnet ein ganzes Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten, sobald man die Ausbildung zum Fotomedienlaborant einmal abgeschlossen hat. Sie sind nicht nur in der Entwicklung von digitalen Fotos tätig, wie man sie heutzutage über das Internet und Drogeriegeschäfte in Anspruch nehmen kann. Auch Verlage und Druckereien sind ein typischer Arbeitsplatz für diesen Beruf. Dort sind Fotomedienlaboranten mit dem Druck von Bildern, aber auch mit der Aufbereitung von Fotos und Werbeanzeigen zuständig. Selbst im Fernsehen werden Leute, die eine Ausbildung zum Fotomedienlaboranten genossen haben, zur Bearbeitung und richtigen Darstellung von Bildern benötigt. Oft arbeiten sie eng mit Fotografen zusammen, übernehmen im Kundenauftrag oder von ihrem Arbeitgeber fertige Bilder, die sie dann nach Anweisung überarbeiten. Ein Sinn fürs Kreative ist daher die wichtigste Voraussetzung für die Ausbildung zum Fotomedienlaborant. Da sehr viel mit dem Computer gearbeitet wird, sind entsprechende Kenntnisse in diesem Bereich ebenfalls empfehlenswert.

Ausbildungsgehalt Fotomedienlaborant/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 650 € 700 € 750 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 0 € 0 € 0 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

So ist die Ausbildung zum Fotomedienlaborant

Wie die meisten Ausbildungsberufe ist auch die Ausbildung zum Fotomedienlaborant nach dem dualen System organisiert. Sie findet also gleichermaßen im Betrieb – Fotostudios, Redaktionen, Druckereien – wie auch in der Berufsschule statt. Neben technischen Kenntnissen wie dem Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen lernt der Azubi auch, wie man Proportionen richtig einhält, welche Farben gut miteinander kombinierbar sind, wie Bilder retuschiert werden und vieles mehr. Dabei werden unter anderem professionelle Computerprogramme wie Photoshop und Corel Draw verwendet. Die Ausbildungsdauer liegt bei drei Jahren, wobei die meisten Auszubildenden mit der mittleren Reife den Ausbildungsplatz antreten. Wer mit Abitur in die Lehre geht, hat die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr zu verkürzen. Um später ein gutes Gehalt zu verdienen, muss die Ausbildung zum Fotomedienlaborant mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer beenden. Für diesen Beruf gibt es zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. So kann man sich zum Grafiker, aber auch zum Drucker umschulen lassen und auf diesem Wege einen Quereinstieg schaffen. Die Ausbildung zum Fotografen kommt ebenso in Frage wie ein Studium von Fotodesign und ähnlich kreative Fachrichtungen.