Mechaniker/-in für Karosserieinstandhaltungstechnik Ausbildung

Hinweis: Die Ausbildung zum/r Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik wurde zum 01.08.2013 in den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in integriert.

Die Arbeit am Auto hat sich mittlerweile so spezialisiert, dass aus dem klassischen Kfz-Mechaniker einige Spezialisierungen hervor getreten sind. Eine von ihnen kann man durch die Ausbildung zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik erwerben. Er arbeitet vor allem in Werkstätten und ist dort für die Reparatur von Schäden an der Karosserie und an Aufbauten zuständig, die dort vor allem durch Unfälle entstanden sind. Darüber hinaus stellen sie bei Bedarf neue Oberflächen für die Karosserie aus den verschiedensten Werkstoffen her, rüsten Fahrzeuge mit Zubehörteilen aus, warten die Autos und übernehmen kleinere Reparaturen. Darüber hinaus werden sie häufig auch zur Beurteilung von Schäden eingesetzt, die am Fahrzeug entstanden sind. Neben reinen Designarbeiten steht dabei die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen im Vordergrund.

Interesse an Autos und Spaß an körperlicher Arbeit sind die wichtigsten Voraussetzungen, wenn man sich für eine Ausbildung zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik interessiert. Eine gewisse Grundfitness und Belastbarkeit sind empfehlenswert, an schulischen Noten kommt es vor allem auf handwerkliche Fächer an. In der Regel reicht ein Hauptschulabschluss aus, wenn man sich auf einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf bewerben möchte. So gut wie alle Betriebe mit eigener Werkstatt bilden zu dieser Arbeit aus.

Ausbildungsgehalt Mechaniker/-in für Karosserieinstandhaltungstechnik (bis 2013)

Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 608 € 643 € 812 € 765 €
Neue Bundesländer (Ost) 477 € 519 € 569 € 615 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie mehr über die Ausbildung zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik

Mit dreieinhalb Jahren Ausbildungsdauer ist die Ausbildung zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik etwas länger als die meisten Ausbildungsberufe. Das erste Lehrjahr, für das bereits ein niedriges Gehalt gezahlt wird, beschäftigt sich vor allem mit den Grundsätzen des Mechanikertums. Oft bilden Berufsschulen mehrere Mechanikerberufe in einer Klasse aus. In den restlichen Lehrjahren richtet sich die Berufsausbildung dann auf die Karosserieinstandhaltungstechnik an sich aus. Seinen Gesellenbrief erhält man durch eine sogenannte gestreckte Gesellenprüfung; das bedeutet, dass ein Teil der Abschlussprüfung schon nach dem zweiten Lehrjahr stattfinden kann.

Für alle, die sich nach der Ausbildung ein besseres Gehalt und mehr Verantwortung wünschen oder sich sogar mit einer eigenen Werkstatt selbständig machen möchten, gibt es nach der Ausbildung zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik noch verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten. Dazu gehört insbesondere der Meister, mit einem guten Schulabschluss kommt aber auch ein technisches Studium in Frage.