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Arbeit und Liebe steigern Lebenserwartung

Langzeitstudien belegen, was vielen von uns bereits klar war: Wer Arbeit und einen Partner hat, wird älter. Im Umkehrschluss schaden Arbeitslosigkeit und Einsamkeit dem Wohlbefinden. Die Gründe für einen früheren Tod sind vielfältig und es kann nicht alles pauschal auf Liebe und Arbeit geschoben werden. Jedoch zeigte die Studie gewisse Tendenzen, die diese Schlussfolgerung zulassen.
Wer heiter und fröhlich ist sowie wenig arbeitet, lebt statistisch gesehen am kürzesten. Wer vorsichtig ist, viel arbeitet und auf sich achtet hingegen am längsten.

So wurden verheiratete Männer häufiger über 70 Jahre alt, als die unverheirateten oder geschiedenen. Bei Frauen ergab sich hier kein merklicher Unterschied. Bei der Arbeit gibt es hingegen ähnliche Ergebnisse. Egal ob männlich oder weiblich, wer produktiv ist, lebt länger.

Auch wurde nachgewiesen, dass jemand, der mehr Bildung genossen hat, älter wird als jemand, der weniger gebildet ist. So werden die am ältesten, die mehr als zwölf Jahre Ausbildung absolviert haben. Ein weiterer Grund für früheres Sterben liegt außerdem im Rauchen. Ungebildete greifen statistisch häufiger zur Zigarette, als gebildete und sterben auch aus diesem Grund oft früher. Dies trifft auf Männer und Frauen gleichermaßen zu.
Der bildungsbedingte Unterschied in der Sterblichkeit liegt bei gut sieben Jahren.

Im Schnitt werden Männer in Deutschland 76 Jahre alt, Frauen gar 82 Jahre. In Frankreich ist die Zahl derer, die über 100 Jahre alt werden im Europavergleich übrigens am höchsten. Aktuell gibt es etwa 15.000 Franzosen, die über 100 Jahre alt sind. Auf 10.000 Menschen kommen 102, die über 100 Jahre alt sind. In Deutschland sind es nur 45.

Quellen: Focus, Welt Online

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