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Aus einer Absage lernen: So klappt es mit der nächsten Bewerbung

Nicht jede Bewerbung endet mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch und nicht jedes Vorstellungsgespräch endet mit einer Jobzusage des Unternehmens. Wer eine Absage erhält, sollte den Kopf jedoch nicht in den Sand stecken, sondern sich mit den möglichen Gründen beschäftigen. Mit einer optimierten Bewerbung steigen die Chancen, dass es beim nächsten Mal klappt. Wichtig ist, sich selbst und die eigene Bewerbung realistisch einzuschätzen und sich zu fragen: Was lief falsch? Woran könnte es gelegen haben?

Die Absage nach einer schriftlichen Bewerbung

Aus Sicht des Bewerbers schien alles zu passen. Die Schwerpunkte aus der Stellenausschreibung stimmten mit dem absolvierten Studium, praktischen Erfahrungen und Zusatzqualifikationen überein. Alle Daten wurden übersichtlich in einem Lebenslauf zusammengefasst. Was fehlte also? Möglicherweise lag es gar nicht an den Qualifikationen, sondern an der fehlenden Individualität. Nicht immer schauen Personaler ausschließlich auf die schulischen Leistungen, sondern wollen sich in erster Linie einen Eindruck von der eigenen Persönlichkeit machen.

Die Lösung:

Es ist wichtig, eine Bewerbung stets auf das jeweilige Unternehmen zuzuschneiden und sich vorab entsprechend zu informieren. Beim Anfertigen des Bewerbungsschreibens sollten sich Bewerber außerdem in die Lage des Adressaten versetzen. Informationen, die der Personalmitarbeiter bereits im Lebenslauf findet, müssen nicht in großem Stil noch im Anschreiben geschrieben stehen. Eine trockene Auflistung aller Studienschwerpunkte und Tätigkeiten wirkt zudem eher langweilig. Besser ist es, die eigene Motivation schlüssig zu schildern und damit gleichermaßen die Frage „Darum bin gerade ich für diese Stelle geeignet.“ zu beantworten. Wer dann bestimmte Kenntnisse durch praktische Erfahrungen auch belegen kann, sichert sich gute Chancen auf den Job.

Die Absage nach einem Bewerbungsgespräch

Hier kann es an den Bewerbungsunterlagen nicht gelegen haben. Hätten diese nicht überzeugt, hätte der Bewerber keine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Die Absage nach einem Bewerbungsgespräch hat oft andere Ursachen. In vielen Fällen liegt es an einer mangelnden Vorbereitung.

Die Lösung:

Bei Bewerbungsgesprächen ist es wichtig, dass sich der Bewerber von seinem Gegenüber führen lässt. Erwartet der Personaler etwa eine kurze Antwort, ist es ratsam, nicht zu sehr auszuholen. Möchte er jedoch mehr über den Bewerber erfahren, sollte dieser ruhig ausführlich von den persönlichen Erfahrungen berichten. Natürlich spielen auch Körpersprache und Körpersignale eine wichtige Rolle. Und wenn der Personalmitarbeiter schließlich fragt, ob noch Fragen offen sind, sollten auch gute parat liegen. Aber auch am falschen Outfit könnte es gelegen haben. Wer ungepflegt und mit unangemessener Kleidung zum Bewerbungsgespräch geht, hat bereits verloren. Das Outfit sollte der jeweiligen Branche angepasst werden. Wichtig ist aber auch, dass sich der Bewerber darin wohlfühlt. So strahlt er mehr Selbstbewusstsein aus.

Nach der Absage: Gründe beim Unternehmen erfragen

Wer glaubt, alles richtig gemacht zu haben, und neugierig ist, warum es letztlich doch zu einer Absage gekommen ist, sollte direkt beim Unternehmen nachfragen. Manche Personaler werden zwar versuchen, sich aus der Angelegenheit herauszuwinden. Doch einen Versuch ist wert. Freundlichkeit ist auch nach einer Absage wichtig. Aus einer guten Begründung kann der Bewerber schlussendlich auch einen Nutzen für sich ziehen und sich beim nächsten Versuch besser verkaufen.

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