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Betriebsklima ist wichtiger als Gehalt

Für viele Arbeitnehmer hängt das Wohlbefinden am Arbeitsplatz in erster Linie davon ab, wie das Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten ist, als davon, wie viel Geld sie verdienen. Eine Umfrage hat ergeben, dass nur für gut ein Drittel der Beschäftigten das Gehalt ausschlaggebend ist.

Generell ist die Jobzufriedenheit in Deutschland eher gering. So veröffentlichte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im vergangenen Jahr eine Studie, nach welcher nur 15 Prozent aller Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz als „gut“ bezeichnen. Etwa die Hälfte finden ihre Arbeit mittelmäßig und ein Drittel gar schlecht.

Als besonders unzufrieden erweisen sich hierbei Leiharbeiter sowie Beschäftigte mit befristetem Vertrag. Der DGB kritisiert im Zuge dessen vor allem, dass mehr als ein Drittel aller Vollzeitbeschäftigten weniger als 2000 Euro brutto im Monat verdiene, was bereits im „prekären Bereich“ liegt und somit als Niedriglohn bezeichnet werden könne.

Trotz dieser hohen Unzufriedenheitsquote sind es jedoch nur die wenigsten Arbeitnehmer, die aktiv versuchen, ihre Situation zu verändern. Einer der Gründe hierfür ist beispielsweise, dass man sich und seine Arbeit - trotz Ablehnung dem Arbeitsplatz gegenüber - geschätzt fühlt. Der Arbeitnehmer weiß, was er kann. Der Wechsel der Arbeit würde einige unbekannte Faktoren mit sich bringen: Kann ich die Arbeit genauso gut ausführen wie bisher? Wird meine Arbeit geschätzt? Kommen neue Aufgaben auf mich zu und bin ich in der Lage, diese auszuführen?

All das veranlasst viele dazu, alles zu lassen, wie es ist.

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Quelle: Süddeutsche

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