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Chef: Ihr sollt nicht jammern, ihr sollt mal ranklotzen!

Zu wenig Gehalt, zu viel Arbeit, zu wenig Urlaub...wenn Mitarbeiter anfangen zu jammern, bleibt kein gutes Haar an der Firma hängen. Wie mag so ein Genörgel wohl in der Chefetage ankommen?

Auch wenn Mitarbeiter meinen, der Chef würde von den Klagen und Anklagen nichts mitbekommen, wird er von dem Gejammer wissen. Er weiß in der Regel auch, welche Mitarbeiter gute Leistungen erbringen und wer mit dem Verbreiten von schlechter Stimmung statt mit arbeiten beschäftigt ist.

Jammern steckt an

Es spricht nichts dagegen, wenn sich Angestellte mit ihren Kollegen über Arbeitsklima, Verhalten der Chefetage und andere interne Angelegenheiten unterhalten. Wird aber das Jammern zur alltäglichen Gewohnheit, wirkt sich dies auch auf die Leistungsfähigkeit aus. Jammern ist ansteckend. Fängt einer an und wirft andauernd mit negativer Kritik um sich, werden die nächsten in den Chor der Klagen einstimmen. Schließlich kann immer ein Haar in der Suppe gefunden werden. Schnell entsteht aus diesen Klageliedern ein Arbeitsklima, in dem sich niemand mehr wohlfühlt. Wie soll in einer solchen Atmosphäre Motivation erhalten bleiben? Das ist kaum möglich. Wut und Frust breiten sich aus und die Lust, gemeinsam etwas zu schaffen, lässt gewaltig nach. Das Endergebnis werden die Vorgesetzten selbstverständlich mitbekommen und ihre Schlüsse daraus ziehen.

Mehr Gehalt wenn das Ergebnis stimmt

Die Forderung nach mehr Gehalt ist dann berechtigt, wenn entsprechende Leistung geliefert wird. Mitarbeiter, die auf hohem Niveau jammern, aber nicht an ihren Fähigkeiten und ihrer Arbeitsmoral arbeiten, werden kaum mit ihrem Wunsch auf ein höheres Gehalt auf offene Ohren treffen. Kein Wunder, wenn der Chef verlangt: „Klotzt mal mehr ran, statt zu jammern!“. Würde die Arbeitszeit mit arbeiten genutzt werden, statt sich im Pausenraum zum Klagen zu treffen, könnte die Firma sich über gute Ergebnisse erfreuen und dem ein oder anderen mehr Gehalt auszahlen.

Konstruktiv kritisieren ist besser als destruktives Jammern

Kritik kann und sollte auch angeführt werden, jedoch zur rechten Zeit und am richtigen Ort. Dazu bieten sich Teamgespräche an, in denen auch nach Lösungen gefunden werden kann. Dieses Gejammer im „Geheimen“ wird keine Änderungen nach sich ziehen, zumindest keine positiven. Mitarbeiter, die etwas zu beklagen haben, sollten dies entweder direkt mit dem Vorgesetzten besprechen oder in der Teamrunde zum Tagesordnungspunkt machen.

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