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Der Focus Gehalts-Report

Der Focus ist erwachsen geworden und macht sich Gedanken über das Gehalt.
Schon 2005 hat der Focus einen Gehalts-Report gebracht, der auf den Tag herunter rechnet, was man in Deutschland im Durchschnitt verdient. 80 Euro waren es 2005.
Dagegen nehmen sich die knapp 140.000 Euro eines Michael Schumacher zum damaligen Zeitpunkt oder auch die knapp 25.000 Euro des damaligen RWE-Vorstandschef geradezu obszön aus. Wohl gemerkt: Wir sprechen von TAGESgehältern.

Heute aber gibt es in der Geburtstagsausgabe des Magazins einen neuen Report zu lesen. Viele Fallbeispiele zeigen die Ausreißer nach oben oder auch nach unten.
Kritikpunkt an dem Report ist allerdings: Wenn man sich auch 2005 die Mühe gemacht hat, auf Tagessätze herunterzurechnen, stehen hier Monatsgehälter Jahresgehältern gegenüber und diese wiederum einmaligen Gagen. Wenn man beispielsweise liest, dass ein Drehbuchautor für 90 Minuten Film 25.000 bis 30.000 Euro bekommt, dann klingt das viel. Sehr viel. Aber die Einschränkung kommt sogleich – mehr als zwei Drehbücher, so der zitierte Auto – könne man im Jahr nicht schaffen. Mit 50.000 – 60.000 Euro Jahresgehalt nagt man natürlich trotzdem nicht am Hungertuch, aber man muss die Drehbücher ja nicht nur schreiben, sondern auch verkaufen...

Auch wird aufgezeigt, dass viele vermeintliche Traumjobs lange nicht so gut bezahlt sind, wie manch einer gerne glauben möchte. Irgendwie weiß man, dass nur wenige Schauspieler wirklich viel Geld verdienen. Dass aber auch Architekten als Berufseinsteiger nicht wesentlich mehr verdienen, als ein Maurer oder Müllwerker im Durchschnitt – das ist vielen eben nicht bewusst.

Im Report gibt es viele anschauliche Beispiele: Eine Berufsanfängerin, gelernte Uhrmacherin, wird ebenso präsentiert wie ein Vorstandschef. Selbständige und Geschäftsführer ebenso wie Chorsänger und Krisenhelfer.
In der Liste von 100 Berufen, die der Focus aufführt, sind natürlich die wichtigsten Berufe zu finden, Exoten sucht man vergeblich.

Was der Gehalts-Report des Focus jedoch ebenso wie unsere Gehalts-Checkszeigt: Die Spanne, was in einem Beruf verdient werden kann ist groß.
Zwar gibt es die „klassisch“ gut bzw. schlecht bezahlten Jobs, allerdings können Gehälter von verschiedenen Faktoren abhängig stark schwanken. Manchmal ist es das Alter bzw. die Berufserfahrung, die dafür sorgen können, dass ein Angestellter mehr als doppelt so viel verdient, wie sei halb so alter Kollege, manchmal ist es aber von Branche oder auch der Firmengröße abhängig, wie viel man verdienen kann.

Wer sind die Topverdiener und in welchen Städten bzw. Branchen können die höchsten Gehälter erzielt werden? Auf Gehaltsvergleich.com bieten wir die stets aktuellsten Momentaufnahmen.

Wer sich wundert, warum Durchschnittsgehälter mitunter so niedrig erscheinen, dem sei gesagt, dass unsere Durchschnittswerte (bedingt dadurch, dass wir nicht wie das Statistische Bundesamt ALLEErwerbstätigen in der Datenbank haben, sondern nur diejenigen, die uns Ihre Daten zur Verfügung gestellt haben) nur leicht dem Durchschnitt liegen, den das Statistische Bundesamt angibt. Allerdings betrachten wir auch nicht ausschließlich Vollzeitbeschäftigte.

Daher schlüsseln wir im Gehalts-Check auch soweit auf, dass man sich detailliert anschauen kann, bei welcher Stundenzahl, welchen sonstigen Vergünstigungen und Berufserfahrung die angegebenen Gehälter verdient werden.

So bekommt die Berufsgruppe „Bereichsleiter/in Versicherung“, die bei uns als „Topverdiener“ auftaucht, je nach Berufserfahrung sehr unterschiedlich viel Geld.

Stand: 17/01/11

Ein genauer Blick in den Check zum jeweiligen Beruf lohnt also!

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