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Der moderne Chef: 5 Eigenschaften, die ihn gut machen und seine Angestellten glücklich

Selbst wenn der Chef oder die Chefin hohe Leistungen fordert, obwohl er oder sie selbst große Defizite hat, sich der Teamleiter ständig hin- und hergerissen fühlt und die Mitarbeiter schwierig sind, kann die Zusammenarbeit im Unternehmen gut funktionieren. Damit dies in allen Richtungen gut funktioniert, muss zunächst das Verhältnis zwischen Führungskräften und Vorgesetzten stimmen. Ansonsten ist der Unternehmenserfolg äußerst gefährdet. Um über verschiedene Hierarchien hinweg produktive Beziehungen herzustellen, muss eine klare Kommunikation stattfinden. Vorgesetzte müssen sowohl den Führungskräften als auch den Mitarbeitern eine klare Richtung vorgeben und deutlich mitteilen, welche Leistungen sie von ihnen erwarten.

Der Chef sollte allen im Unternehmen beschäftigten Personen regelmäßig mitteilen, welcher Weg eingeschlagen wird und wo die Vorteile darin liegen. Wenn die Mitarbeiter die Zwischen- und Endziele kennen und in welchem Zeitraum die einzelnen Schritte erfüllt werden müssen, können sie effektiver arbeiten. Auch wenn ein Vorgesetzter ein Projekt unerwartet an einen anderen Mitarbeiter überträgt, ist das gesamte Team erklärend darüber zu informieren. Diese Transparenz sollte auch bei Feedbacks zu einzelnen Arbeitsleistungen sowie bei der Verteilung von Bonusgratifikationen gelten. Wer erst am Ende des Jahres erfährt, dass seine Leistung nicht gut war, kann schließlich nichts mehr ändern.

Ein Chef, auf den man sich verlassen kann

Führungskräfte müssen also wissen, wann und wie sie sich in das Geschehen einbringen sollten. In Krisensituationen, bei nicht eingehaltenen Vereinbarungen oder wichtigen Personalentscheidungen darf der Chef nicht zögern und muss mitmischen. Wenn Mitarbeiter im Unternehmen Fehler machen, übernehmen viele Chefs nicht die Verantwortung dafür. Ein großer Fehler. Andersherum lassen sie sich aber gern für deren Erfolg loben. Ganz klar zerstören sie damit das Vertrauen ihrer Mitarbeiter. Verlässliche Chefs sollten sich vor das Team stellen und auch dazu in der Lage sein, die Mitarbeiter über schlechte Neuigkeiten zu informieren.

Ein Chef, der ein offenes Ohr für alle hat

Ein guter Chef selektiert nicht, er ist für die Fragen aller Mitarbeiter offen. Es gehört zu den wichtigsten Führungsaufgaben eines Vorgesetzten, Ideen und Vorschläge zu prüfen und dann zu entscheiden, was davon sinnvoll ist und sich umsetzen lässt. Wer scheinbar unkonventionelle Vorschläge von Vornherein als Unsinn abtut, wird bei den Mitarbeitern nur Frustration hervorrufen. Wichtig ist, dass der Chef dabei über ein kooperatives Wesen verfügt. So mancher Vorgesetzter schneidet auch hier eher schlecht ab. Nicht selten kommen Personen in Führungspositionen, die nicht dazu in der Lage sind, Erfolg mit anderen zu teilen. Dies ist eine sehr egoistische Charaktereigenschaft, die in der Chefetage nichts verloren hat.

Ein Chef, der seine Mitarbeiter fördert

Gute Chefs ergreifen darüber hinaus die Initiative, wenn es darum geht, für neue Aufgaben und Projekte zu werben. Diejenigen, die sich über die eigenen Bereichsgrenzen hinaus für das Unternehmen engagieren, klettern meist schneller die Karriereleiter hinauf. Schwierige Aufgaben und Projekte bereiten zudem auf zukünftige Herausforderungen optimal vor. Chefs sollten wissen, was im Unternehmen, in der Branche oder bei Kunden geschieht und auf veränderte Bedingungen entsprechend reagieren. Das gelingt ihm nur gemeinsam mit seinem Team, das er stetig auf dem Laufenden halten und weiterentwickeln muss.

Ein guter Chef ist auch nur ein Mensch

Auch Chefs und Führungskräfte machen Fehler. Wichtig ist, dass sie dazu stehen und die Schuld nicht den Mitarbeitern des Unternehmens „zuschieben“. Jeder Mensch freut sich über Anerkennung, auch Chefs. Doch häufig streichen die Vorgesetzten die Lorbeeren für Arbeiten ein, die andere erfolgreich erledigt haben. Ein schlauer Chef ist sich dessen bewusst und gibt Lob für erfolgreiche Arbeit extern wie intern an sein gesamtes Team weiter. Intern motiviert er seine Mitarbeiter damit und extern präsentiert er sich als bescheiden und kompetent. Letztlich ist auch der Chef nur „einer von uns“.

Der Chef von morgen ist individueller, flexibler, offener

Heute und in Zukunft müssen sich Vorgesetzte neuen Herausforderungen stellen. Ob die Chefs dann auch „gut“ sind, wird sich daran bemessen, wie sie mit der neuen Generation, den „Digital Natives“, umgehen. Es handelt sich hierbei um Menschen, die in der heutigen digitalen Welt quasi aufgewachsen und mit modernen Technologien bestens vertraut sind. Ein Mensch, der die digitalen Technologien erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat, wird übrigens als „Digital Immigrant“ bezeichnet.

Diese neue Generation strebt vor allem eine individuelle berufliche und private Entfaltung an. Das klassische Management muss künftig durch mehr „Mentoring“, „Coaching“ und „Training“ ergänzt werden. Darüber hinaus müssen sich Führungskräfte noch individueller auf die Mitarbeiter einstellen. Die Rede ist hierbei von einem „kooperativen Führungsstil“. Der moderne Chef muss auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern kommunizieren und sich ganz selbstverständlich mit allen technischen Möglichkeiten auskennen. Ist eine Führungskraft emotional und inspirierend, werden junge Berufsstarter zudem besser motiviert und können ohne Druck auch herausfordernde Ziele erreichen.

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