News

Die 6 goldenen Regeln für das Geldverdienen beim Bloggen

Bloggen bringt Spaß und irgendwie tun es alle: Wenn wir Zeitungsartikel kommentieren, uns von der schokoladigsten Seite bei facebook präsentieren oder in Foren nach gleichgesinnten Ausschau halten - unser digitales Ich war schon fast überall im Netz unterwegs. Übung haben wir alle mehr oder weniger und für einige entwickelt sich aus der Schreibe- und Mitteilungsleidenschaft der Wunsch professionell zu bloggen. Doch Achtung: Richtig Geld verdienen damit nur die wenigsten, aber Spaß bringen kann´s trotzdem. Was unterscheidet also die erfolgreichen von den erfolglosen Bloggern im Netz?

6 Tipps fürs erfolgreiche Bloggen

1. Du musst richtig brennen für deine Ideen

Wer einmal wirklich von einer Idee überzeugt war, weiß, dass man nicht so schnell davon abzubringen ist. Also testet Eure eigene Motivation, indem ihr Bekannte, Kollegen und Freunde von Eurer Idee berichtet und erst wenn Ihr jeden Zweifel abwehren könnt und Euch nicht verunsichern lasst bei Gegenwind, scheint Ihr genug Biss für die nächsten Schritte zu haben. Ganz im Ernst: Zweifler sind Eure größten Unterstützer, Ja sagen und Mut machen kann jeder und kostet nichts, nur Kritik äußern, zeugt von echtem Interesse an Eurem Projekt. Im Vorbeigehen kann so auch manch Denkfehler im Blogkonzept rechtzeitig ausgebügelt werden.

2. Wie erstelle ich einen Blog

Einen Blog einzurichten ist nicht schwer. Es gibt aktuell eine Vielzahl kostenloser Einsteigerangebote, davon einige als open-source Software. Es empfiehlt sich mehrere Angebote auszuprobieren und dann zu entscheiden, mit welchem Format man arbeiten möchte. Wenn sich ernsthafte Erfolge einstellen, können kostenpflichtige Zusatztools gebucht werden. Der technische Rahmen ist natürlich wichtig, aber vor einer Anmeldung sollte folgendes geklärt sein: 1. Der Blogname, 2. Das Webdesign und Optik, 3. Das persönliche Profil über die Person, die den Blog betreibt (= raus aus der Anonymität), 4. Der Blog-Rhythmus (=Häufigkeit der Mitteilungen), 5. Die Feeds für meine Followers (=Abo-Funktion), 6. Die Dialogmöglichkeit mit Usern.

Fotos, die für den Blog verwendet werden oder andere Quellen, die nicht selbst produziert sind, müssen auf ihre Verwendungsmöglichkeit hin geprüft werden. Hier droht das ein oder andere „Fettnäpfchen“, wenn man nicht aufpasst. Das gleiche gilt übrigens für eigene Fotos, die geschützt werden sollten. Besonders gut geeignet ist die Wahl eines oder mehrerer Lizenzmodell(e), etwa über creative commons (cc). Die gemeinnützige Plattform bietet verschiedene Standardverträge an, die geistiges Eigentum schützen. Wenn diese ersten Grundlagen geschaffen sind, kann´s losgehen.

3. Was habe ich zu sagen?

Erst einmal vorab, wenn Du was zu sagen hast, dann tu es verständlich! Die schönste und blumigste Formulierung kann nicht über gähnende Leere hinwegtäuschen, wenn Du nichts Echtes mitzuteilen hast. Das hat schon dem ein oder anderen sprachbegabten Blogger das Genick gebrochen. Sprache ist kein Selbstzweck, aber Ihr müsst auch nicht das Rad neu erfinden. Themen, die in Modeblogs etwa behandelt werden, werdet Ihr nicht auf den Kopf stellen können. Ehrlich gesagt, wenn der Winter kommt, dann ist eben auch Winterfashion angesagt, aber: Originalität ist schön und gut, authentisch sein/echt sein besser! Das Zauberwort lautet: Emotionen! Gefühle, die man vermittelt (=Freude, Spaß, Ärger, Erstaunt sein, Neugierig sein, usw.) oder erzeugen kann mit schönen Bildern und einer treffsicheren Sprache, sind Gold wert. Der Leser merkt sehr schnell, ob die Bloggerin/der Blogger eine Meinung hat oder nur so tut als ob.

4. Worüber möchte ich berichten?

Ohne Spionagetätigkeit läuft mal gar nichts, denn ich muss mich in meiner Blogsphäre auskennen. Wer macht was zu welchen Themen in meinem digitalen Umfeld? Besser ich finde eine Nische in einem großen Themenfeld, als dass ich versuche zu allem etwas zu produzieren. Wenn also das Thema Winterfashion ansteht, kann es sinnvoll sein nur ein Thema herauszugreifen, wie z.B. „Glanz und Farbe“ (Schuhe, Taschen, Kleidung, Nagellack, aber auch neue Lacktrends bei Autos, Fahrrädern, matt oder hochglänzendes Finish bei Möbeln, usw.) und dieses entlang eines roten Fadens darstellen. Auch kann mal ein Berufsbild in diesem Bereich (z.B. „Was macht eigentlich ein Farbforscher?“) eingebracht werden. Oder ich biete einen Blogbeitrag zum Thema „Sag mir deine Lieblingsfarben und ich sag dir wer du bist!“ und kann so die Wirkung von Farbe näher beleuchten und kurzlebig verpacken.

5. Wie mache ich meinen Blog bekannt?

Tatsächlich verwenden professionelle Blogger nur etwa 20% ihrer Zeit am Computer mit dem Schreiben. Der Rest der Zeit geht für Marketin und Social Networking drauf. Das bedeutet, dass man die Reichweite des Blogs im Blick haben und sich mit den ständig ändernden Google-Sichtbarkeitskriterien beschäftigen muss. Das ist Arbeit, die also 80% der Zeit in Anspruch nimmt und für Außenstehende in diesem Umfang so nicht wahrnehmbar ist.

Ich muss also dafür sorgen, dass der Blog bekannt wird, konkret heißt das: „Auf vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen“, twitter, facebook, google+ und alle weiteren relevanten Medien müssen regelmäßig zum Einsatz kommen, damit das Interesse auf den eigentlichen Blog gerichtet wird. Es geht darum möglichst viele sogenannte Backlinks zu generieren, das bedeutet, dass die url (webandresse) des Blogs möglichst oft auf anderen Seiten empfohlen, geteilt oder gepostet wird.

Auch vorteilhaft ist es sich an aktuelle Themen im Netz ranzuhängen. Wenn beispielsweise die Fußball-WM das Thema schlechthin ist, sollte – wenn man beim Beispiel Modeblog bleibt – die Leser z.B. dazu auffordern „Wie knackt Ihr das Fashion-No-Go Schwarz Rot Gold? Schickt mir Eure Fotos!“. Last but not least: Das Zauberwort „Geduld“ spielt eine sehr große Rolle, wenn ich meinen Blog bekannt machen möchte. Viele unterschätzen die lange Anlaufzeit, bis echte Resultate und eine überhaupt relevante Zahl an Follower den Blog regelmäßig besuchen.

6. Geldverdienen beim Bloggen?

Unterscheiden muss man zwischen Geld verdienen durch Werbung und werbefreie Einnahmequellen. Werbefläche wird mit Google AdSense von dem Seitenbetreiber zur Verfügung gestellt und bei jedem Klick auf die Werbeanzeigen zahlt Google einen gewissen Betrag aus. Wie hoch der Betrag ist, hängt von den cpc´s (cost-per-click) ab. Je mehr Besucher und Klicks auf die Werbung, desto mehr Geld. Aber Vorsicht, zuviel Werbung kann nerven und Besucher vergraulen.

Werbefreie Einnahmequellen können sehr unterschiedlich aussehen, z.B. bietet Amazon ein Partnerprogramm, das auf Provisionen für regelmäßige Buchbesprechungen basiert. Auch das Vorstellen, Testen oder Empfehlen von Produkten, können von den jeweiligen Firmen vergütet werden. Eigene Produkte anbieten macht ebenso Sinn. Manchmal können gut gemachte kostenpflichtige Templates für originelle, schräge Einladungskarten oder Stempelvorlagen bis hin zu Fanartikeln aller Art gut funktionieren. Andere erfolgreiche Blogs bieten wiederrum Lernvideos, sogenannte tutorials via youtube an und verdienen dann auf anderen Plattformen indirekt Geld mit ihrem Blog.

Weiterführende Infos zum Thema:

Chef darf Nebenjob nur in Ausnahmefällen verbieten

Warum nicht selbstständig werden? 7 Tipps für einen Neustart

Von der “Schnapsidee” zum Millionär – Erfinder werden

Tipps, um Karriere zu machen

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar