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Ein Schläfchen am Mittag...

… vermindert die Fehlerquote und steigert die Leistungsfähigkeit - ob Sie es glauben, oder nicht.

Längst haben Schlafforscher belegt, dass ein kurzes Schläfchen in der Mittagspause die Produktivität steigert. Und nicht nur das: Es steigert die Konzentration, das Gedächtnis und verringert die Zahl an Unfällen.

Trotz all dieser Vorteile ist ein Mittagsschlaf in Deutschland noch überaus selten und meist eher verpönt. Wer am Arbeitsplatz schläft, bedient jegliches Klischee vom faulen Mitarbeiter. Dabei ist es schädlich, sich krampfhaft wachzuhalten, Löcher in den Bildschirm zu starren und ständig mit den Gedanken abzuschweifen. Hier ist die Gefahr, Fehler zu machen am größten. Außerdem kann der, der auf Dauer zu wenig schläft und sich übermüdet durch den Tag kämpft, das Ein- und Durchschlafen verlernen.

Doch das wäre der schlechtmöglichste Fall. Im Normalfall ist es im Büro unüblich, kurz zu schlafen. Dabei reichen bereits 10 Minuten aus, um den Akku wieder aufzuladen. Alles, was über 30 Minuten geht, ist hingegen kontraproduktiv, da der Körper dann in die Tiefschlafphase kommt und man sich danach noch müder fühlt, als zuvor.

Sollte es nicht möglich sein, am Mittag kurz die Augen zu schließen, so versuchen Sie wenigstens, alle 90 Minuten eine mehrminütige Pause einzulegen. Auch dies steigert die Leistungsfähigkeit. Aufgaben und Arbeiten, die wir erledigen, wenn wir sehr müde sind, können wir in den meisten Fällen nämlich ein zweites Mal machen. Und das kostet unter dem Strich mehr Zeit.

Vom Mittagsschlaf profitieren jedoch nicht nur Beschäftigte. Auch Studenten und Hausfrauen können so kurz – aber effektiv – Energie auftanken und gestärkt in die zweite Tageshälfte übergehen.


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Quellen:
Rheinische Post
Zeit Online